Das Spiel ist erst mit dem letzten Zug gespielt
Ihr Lieben,
die aktuelle mail des mir bekannten Historikers.
Es bleibt spannend:
General Michael Flynn gab gestern Lou Dobbs von "Fox News" ein Interview, das ich für sehr wichtig halte. Ich habe die entscheidenden Sätze deshalb nach besten Wissen und Gewissen ins Deutsche übertragen, doch zunächst das englische Original:
"General Flynn: What I would say is SolarWinds is an entry point into the rest of our entire US critical infrastructure. So everything that touches the United States government, if you enter through this SolarWinds attack that we perceive you basically have keys to the vault… You’re able to rummage around and do damn near anything. So it’s a very, very serious attack… We’ve known about it for about six months as I understand it. So when we talk about our election security, Lou, I think this is all part of it because there’s a relationship between these SolarWinds attacks which has basically penetrated our entire infrastructure as well as our election securities… We know we have evidence of foreign influence in the election and this too. You know we’re talking about countries like China, countries like Iran, countries like North Korea, like Russia. These are adversaries that want to basically dominate with their ideology this county… " General Flynn then went on to say intelligence agencies from other countries were watching our elections and have important intelligence to share. "General Flynn: Well, I think they’ll provide that directly to the president once we present the evidence to him through the legal process we have. And, they’re more than willing to do that, we understand."
General Flynn: Was ich sagen möchte, SolarWinds ist ein Einfallstor in die gesamte kritische Infrastruktur der Vereinigten Staaten. Wenn man über diese SolarWinds-Attacke, die wir wahrnehmen, eindringt, dann hat man grundsätzlich die Schlüssel zu allen Tresoren [Geheimnissen] der Regierung der Vereinigten Staaten. Man ist dann in der Lage, alles zu durchstöbern und nahezu alles anzustellen. Es ist deshalb ein sehr ernstzunehmender Angriff ... Wir wissen davon, soweit ich es verstehe, seit etwa sechs Monaten. Wenn wir daher über die Sicherheit unserer Wahlen sprechen , Lou, dann denke ich, das ist alles ein Teil davon, weil es einen Zusammenhang gibt mit diesen Attacken auf SolarWinds, die grundsätzlich unsere gesamte Infrastruktur wie auch die Sicherheit unserer Wahlen penetrieren. Wir haben nun Beweise für ausländische Einflussnahme auf die Wahlen und diese Sache. Du weißt, wir reden über Länder wie China, Länder wie den Iran, Länder wie Nordkorea, wie Russland.Das sind Gegner, die mit ihrer Ideologie grundsätzlich dieses Land [die USA] beherrschen wollen ..." General Flynn fährt fort, die daß Nachrichtendienste anderer Länder unsere Wahlen überwacht und und wichtige Informationen mit uns zu teilen haben. "General Flynn: Nun, ich denke, sie werden sie direkt an den Präsidenten weitergeben, wenn wir ihm die Beweise im Verlauf der gesetzlichen Verfahren, die wir haben, präsentieren. Und soweit wir das verstanden haben, sind sie mehr als bereit, das zu tun."
(Jim Hoft, “Other Countries Had their Intelligence Agencies Monitoring Our Election – Willing to Share with President” – Gen. Flynn Drops a BOMB on Lou Dobbs (VIDEO), The Gateway Pundit, 19. Dezember 2020; https://www.thegatewaypundit.com/2020/12/countries-intelligence-agencies-monitoring-ele...
Das "Fourth Amendment" (4. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika) schützt die Privatsphäre der amerikanischen Staatsbürger und untersagt willkürliche Abhörmaßnahmen durch Polizeibehörden und Geheimdienste. Es gibt natürlich zahllose Ausnahmen, aber grundsätzlich müssen diese von einem Gericht genehmigt werden. Würde Trump nun bekanntgeben, daß das DIA und das Cyber Command die Wahlfälschungen durch elektronische Abhörmaßnahmen aufgeklärt haben, würde es in der Mainstream-Presse einen Sturm der Entrüstung über dieses "verbrecherische Tun" des Präsidenten und seiner "Schergen" geben, und es entstünde das Problem, inwieweit das Trump-Team sich gegen diesen Lärm durchsetzen könnte.
Gegen die Abhörmaßnahmen ausländischer, d.h. auch befreundeter Geheimdienste, kann die amerikanische Regierung aber dann etwas tun, wenn sie davon erfährt - und wenn sie überhaupt ein Interesse hat, dagegen einzuschreiten. Bekanntermaßen gibt es seit dem Zweiten Weltkrieg eine enge Kooperation zwischen den Geheimdiensten der USA, Großbritanniens, Kanadas, Australiens und Neuseelands ("The Five Eyes"), und es ist weiterhin bekannt, daß diese Länder ihre nachrichtendienstlichen Erkenntnisse regelmäßig austauschen. Es kann also niemand z.B. den britischen MI6 daran hindern, seine Erkenntnisse zu den Wahlen 2020 dem amerikanischen Präsidenten zukommen zu lassen, und seit 1939 wurde das britische Material immer anerkannt.
Der britische Premierminister Boris Johnson steht derzeit in einer zähen Auseinandersetzung mit der EU-Kommission in Brüssel, die alles tut, um den "Brexit" zu sabotieren. Joe Biden und seine Kabinettsmitglieder sind als eingefleischte "Globalisten" gegen den "Brexit" und könnten Johnson zusätzliche Probleme bereiten. Johnson hätte also durchaus ein Interesse daran, mit dem Material des MI6 Trump zur Wiederwahl zu verhelfen, mit den USA ein günstiges Handelsabkommen zu schließen und die EU-Kommission vom Hals zu bekommen. Die Nachrichtendienste Australiens konzentrieren sich wegen der geographischen Lage ihres Landes vorwiegend auf die Volksrepublik China und könnten wichtige Informationen über die chinesische Einmischung in die amerikanischen Wahlen beitragen.
Für Donald Trump wie für Joe Biden geht es gegenwärtig darum, Legitimität zu gewinnen, das Material der "Five Eyes" könnte Trump endgültig das Übergewicht verschaffen und drastische Exekutivmaßnahmen rechtfertigen. Lin Wood, neben Sidney Powell und Rudy Giuliani der wichtigste Anwalt in Trumps "Legal Team", machte gestern den Vorschlag, in den "Battleground States" Georgia, Michigan, Arizona, Nevada, Wisconsin, Minnesota und Pennsylvania das Kriegsrecht auszurufen und alle Wahlmaschinen und Stimmzettel zu beschlagnahmen. (@LLinWood, 20. Dezember 2020)
Dan Scavino, Kommunikationsberater des Weißen Hauses, veröffentlichte heute auf "Twitter" drei Fotos: Donald Trump vor dem Porträt von Präsident Andrew Jackson (seinem persönlichen Vorbild), Donald Trump vor dem Porträt von Präsident Abraham Lincoln, und Donald Trump vor einem Foto Sir Winston Churchills (siehe Anhang).
Beste Grüsse
Rain
--
Der Rechtsstaat ist wie die Luft: Unsichtbar aber essentiell.