Pfingsthymnus: Veni creator spiritus
In den glücklichsten Zeiten Deutschlands wurde es gelegentlich vom Creator Spiritus besucht, nicht wie heute nur vom angloamerikanischen Satan:
https://youtu.be/147r3m_tEWI?t=602
Diesen Satz könnte man auch als Dialog, meinetwegen Diskussion zwischen Geiger und Pianist verstehen, die sich sehr weit vom Thema entfernt, in abgelegenen Regionen landet und zuletzt wieder zurückfindet.
Anders als bei Bach und Beethoven, bei denen sich ein Takt aus dem anderen entwickelt alles miteinander verzahnt ist, setzt Mozart gelegentlich vermeintlich Unverbundenes nebeneinander und hat, meint man, nur die Inspiration des Augenblicks zu Papier gebracht.
Wo Bach, Beethoven, Brahms und Bruckner arbeiten, scheint Mozart nur zu tun, was er halt gern tut.
Anders als die meisten Deutschen braucht der Fiedler kein Pfingstwunder, um mit mehreren Sprachen zurechtzukommen. Vengerov kann Russisch, Englisch, Deutsch und Französisch.
Die seelische Spannweite, der Kosmos Deutschlands und Europas in der Nußschale:
https://www.youtube.com/watch?v=147r3m_tEWI&t=856s
https://www.youtube.com/watch?v=OF9fneQ50Us
Beide Sonaten beginnen mit einer langsamen Einleitungen, das ist das Einzige, was sie verbindet.
Mozart respektiert den kammermusikalischen Rahmen eines kleineren oder größeren Wohnzimmers, Beethoven ignoriert ihn und schreibt für vier Hände ein Werk von sinfonischem Gewicht
Tempranillo
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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).