Wo war es - das Geld - denn vorher?

nereus, Dienstag, 19.05.2020, 09:55 (vor 19 Tagen) @ Mephistopheles1283 Views

Sag mal @Meph,

sind Fragen zu Geld und Kredit jetzt nur noch reine Satire-Debatten mit Dir oder meinst Du ernst, was Du so hier schreibst? [[hae]]

@Hochtaunus fragt: Wo ist das viele neue Geld? Wer hat es und warum?

Du antwortest: Es ist kein neues Geld.

Wo steckte denn dieses Geld zuvor, wenn es bereits da war?
In welcher Bilanz, in welcher Statistik waren die Milliarden und Billionen verborgen?
Hatten Bill Gates und George Soros diese Mias und Bios irgendwo in den Bergen von Kentucky versteckt?
Oder lagen diese gar im Geldspeicher von Onkel Dagobert? [[hae]]

@Hochtaunus: Was mich interessiert: Nachdem man ja recht häufig über die Verteilung von Schulden liest, finde ich kaum was über die Verteilung der Guthaben. Oder anders gefragt: Wenn man gedanklich die Welt jetzt einen Moment einfriert, auf welchen Konten bzw. in welchen Tresoren "liegt" die neu geschaffene erhebliche Liquidität? Und was ist der Grund dafür, dass Wirtschaftssubjekte ihre Kasse so ausweiten?

Die Ausweitung der Geldmenge (oder besser Geldsumme) erklärt sich überwiegend aus dem massiven Ankauf von Staats- und Unternehmensschulden.
In der Regel müssen sich Staaten und Firmen am Kapitalmarkt VERSCHULDEN (um sich zu refinanzieren) und bieten dazu Wertpapiere an.
Da diese Märkte aber nicht mehr funktionieren und offenbar kaum noch jemand solche Papiere haben möchte – entweder wegen zu hohem Risiko oder wegen lächerlicher Rendite – haben die Zentralbanken beschlossen diese „Anleihen“ aufzukaufen.

Streng genommen ist das bereits die Verkündigung des Bankrotts, denn wenn Schuldpapiere am Markt nicht mehr verkauft werden können ist in der Regel Schicht im Schacht.
Da aber durch die Eliten permanente Insolvenzverschleppung betrieben wird, wird jede kriminelle Handlung goutiert und dem Steuerzahler auf’s Auge gedrückt.
Der bekommt es nur nicht mit oder will davon nichts wissen.

In Tresoren liegt da nichts.
Es handelt sich um neue Kreditlinien, weil die alten nicht mehr bedient werden können oder fällig wurden.
Der Staat finanziert so immer höhere Ausgaben für die am Ende WIR gerade stehen müssen.
In der Regel wird diese neue Liquidität nicht investiv eingesetzt (z.B. um Infrastruktur zu erneuern oder Bildung zu fördern), sondern für Schwachsinn, wie unökonomische Energiewende, Gender-Trallala, Migrantenstadl oder Sozial-Klimbim.

Die großen Unternehmen haben auch kaum investiert, sondern viel eher eigene Aktien zurück gekauft.

Unterm Strich halten die immer größer werdenden neuen Liquidätswellen nur das alte marode System am Leben, welches allerdings immer instabiler wird.
Wir sind Beobachter und TEILNEHMER eines einzigartigen Prozesses, den es so in den letzten 5.000 Jahren noch NIE gegeben hat.

Ausgang ungewiss.

mfG
nereus


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