Weißt du was ich ganz komisch finde?

Linder, Donnerstag, 30.04.2020, 20:57 (vor 2110 Tagen) @ Olivia2620 Views

Meine Arbeitsklamotten muss ich mir gänzlich selbst kaufen, was ein paar mehr € sind, als man für Masken berappt. Gut, kann ich von Steuer absetzen, aber das kannst du mit den Masken auch tun.

Eine ABC- oder Lackierermaske ist dauerhaltbar, der Filter austauschbar und verursacht mit der Zeit weniger Müll als Wegwerfprodukte. Kostenpunkt 50...200€, je nach Modell, also auch ohne Dispokredit finanzierbar und definitiv ausreichend wirksam.

Weißt du was ich ganz komisch finde?
Seit Jahren gehen bezüglich Krankenhauskeimen Zahlen in Höhe von 10.000...20.000 Toten durch die Medien (Zahlen stammen vom RKI).
Durch Behandlungsfehler kommen ca. noch einmal so viele Tote hinzu (19.000 im Jahr 2014; heute wohl kaum weniger).
Passiert ist im Grunde nichts, nicht mal die Ärzte hat das bisweilen großartig geschockt. Vermutlich weil es sie a) selbst nicht betrifft und b) evtl. am Image dieser Saubermänner rütteln könnte.
Wegen 3.000...5.000 Verkehrstoten legen wir auch nicht gleich das ganze Land lahm.

Olivia, ich habe ein Problem. Ein Problem mit scheinheiliger Doppelmoral von Leuten aus dem Milieu der Weißkittel, die ihr Geld damit verdienen Menschen in zigtausend-facher Art, Weise und Anzahl den Tod zu bringen, sich dann aber mit einer schieren Arroganz hinzustellen um einer Agenda der Entrechtung Vorschub zu leisten, während sie sich selbst in einer Opferrolle sehen (schlechte Ausstattung, Stress, Mehrarbeit, etc.).

Es ist wie mit dem Feinstaubalarm in manchen Städten während des Lockdowns. Corona hat nicht gezeigt wie sauber es mit weniger Autoverkehr sein könnte, sondern dass es noch mehr Belastung gibt als zuvor, da aus den Endrohren weniger Dreck kommt als durch die Luftfilter angesaugt wurde.

Zwei, drei, vielleicht vier mal mehr als die bisherigen gut 6.500 Corona-Toten wären vermutlich in Summe hinnehmbar, schlösse man die Hälfte der Krankenhäuser und Arztpraxen, weil aufgrund des bloßen Alltagsbetriebs dort viel mehr Menschen umkommen als durch diese neuartige Grippe, welche teilweise mächtig auf die Lunge schlägt. Jährlich wohlgemerkt und dauerhaft, nicht nur 2020 und vielleicht noch nächstes Jahr.

Ganz nüchtern und rein statistisch betrachtet, ist die öffentliche Straße ein min. acht mal sicherer Ort als ein Krankenhaus. Wer länger leben will, sollte demnach Letzteres meiden, weil dort Viren- und Bazillenschleudern en masse verkehren und zudem Leute zugange sind, welche alles andere als fehlerfrei arbeiten.
Wenn ich die Wahl zwischen der Begegnung mit einem Arzt im Krankenhaus oder einem notorischen Raser auf der Autobahn habe, ist für mich sonnenklar für was ich mich entscheiden werde.
Dir auch?

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇


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