Der Fall-Verstorbenen-Anteil (CFR) liegt vermutlich noch viel niedriger
Die Berechnungen der Stanford-Universität gehen immer noch von einem relativ geringen Durchseuchungsgrad der Bevölkerung aus. Vermutlich liegt dieser noch weit höher als bislang angenommen. Hätten die Regierungen schon vor Wochen repräsentative Studien mit Millionen Probanden in Auftrag gegeben, wäre man heute wesentlich klüger und ein Shutdown wäre vielleicht gar nicht notwendig gewesen.
Je höher aber der Durchseuchungsgrad der Bevölkerung ist, desto niedriger ist logischerweise auch der Fall-Verstorbenen-Anteil (CFR). Wir wissen bereits, dass je nach Alter zwischen 50 und 80% der Infizierten überhaupt keine Krankheitssymptome haben.
Darüber hinaus ist der Divisor auch wesentlich zu hoch, weil viel zu viele Tote als Corona-Tote deklariert werden und in die amtliche Statistik einfließen. Dieser Umstand ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Wer momentan an Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs stirbt und positiv getestet wird, ist offiziell ein Corona-Toter.
Man erinnere sich an die ersten Corona-Toten in Deutschland: Zunächst eine 89-jährige Frau aus Essen, danach ein bedauernswerter 78 Jahre alte Mann mit Speiseröhrenkrebs im Endstadium, der auf der Palliativstation eines Krankenhauses seinem Tod entgegensiechte. Nach ihrem Tod teste man sie auf Corona und erhielt ein positives Ergebnis. In Italien soll die Zählweise noch krasser ausfallen, das wird jetzt immer häufiger angeprangert.
Kann man in solchen Fällen tatsächlich von "Corona-Toten" sprechen?