Wieso steigt der Wechselkurs des Euro gegenüber vielen Währungen?

Otto Lidenbrock, Montag, 23.03.2020, 14:39 (vor 2148 Tagen) @ Plancius1089 Views

Das Problem bei Fremdwährungskonten sind die hohen Eintrittsbarrieren bzw. die hohen monatlichen Kosten. Weiterhin traue ich Offshorebanken, die irgendwo auf den Cayman Islands sitzen und nur einen anonymen Internetzugang bieten, nicht über den Weg.

Hält man das Fremdwährungskonto nicht bei einer europäischen Bank, z.B. ING oder IKB?


Auch das früher bei Deutschen so beliebte Postbank-Konto in der Schweiz kostet mittlerweile für deutsche Staatsbürger mindestens 30 CHF Grundgebühr + sonstige Spesen.

Die Kosten sind zwar ein Problem aber immer noch besser, als Totalverlust durch Hyperinflation.


Ich halte ausländische Staatsanleihen für besser, weil ich den Staat für solventer halte als eine Bank. Die Staatsanleihen kann man an deutschen Börsen kaufen und das Depot hierfür bei einer deutschen Bank, aber auch z.B. bei Interactive Brokers führen.

Ja, staatliche oder staatsnahe Anleihen sind vermutlich sicherer, auf die Rendite kommt es mir nicht an. Leider kann man selbst bei einjähriger Laufzeit etwaige Opportunitäten nicht wahrnehmen, aber man kann halt nicht alles haben.


Allerdings sind seit 4 Wochen fast alle sinnvollen Währungen gegenüber dem EUR zwischen 5 - 20% gefallen (GBP, CAD, NOK, AUD, NZD, SGD, CZK, RUB). Das sollte mal einer vor kurzem sagen, dass sich der EUR als Krisenwährung entpuppt.

Das beobachte ich auch. Wie ist das möglich, angesichts Corona-Panik, beginnender Depression und der Ankündigung von staatlichen bzw. notenbanklichen Interventionen?


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