Fremdwährungskonto oder Fremdwährungsanleihe?

Otto Lidenbrock, Montag, 23.03.2020, 12:25 (vor 2148 Tagen) @ Sylvia1093 Views

Ich habe jetzt ähnliche Fragen, denn seit dem Verkauf meines Mehrfamilienhauses sitze ich auf hohen Bargeldbeständen in Euro.

Wenn man sich anschaut, was in Deutschland bzw. weltweit gerade vor sich geht, scheint mir die Restlebenszeit eines werthaltigen Euros arg begrenzt. Vielleicht reden wir hier tatsächlich noch von einigen Monaten, sollte die EZB in Übereinkunft mit den EU-Staaten beschließen, die austrocknende Wirtschaft mit großen Mengen frischen Geldes zu begießen (von "Corona-Bonds" und Helikoptergeld wurde ja schon gesprochen). Auch die Bundesregierung hat ja bereits angekündigt, den wirtschaftlichen Schaden mit starker Neuverschuldung des Staates zu "begrenzen".

Ich hatte mir ebenfalls überlegt, einen großen Teil meiner Euros in verschiedenen fremden Währungen zu halten - entweder als Fremdwährungsanleihe oder auf einem Fremdwährungskonto. Das Risiko der Volatilität einer fremden Währung bezüglich des Wechselkurses muss ich dabei wohl in Kauf nehmen; ein paar Prozent Verlust wären bei einer Inflationierung des Euro wohl eher verkraftbar.

Sollte sich vorher allerdings noch eine Deflation einstellen, wäre ein Tagesgeldkonto auf Fremdwährungsbasis natürlich eine exzellente Wahl.

Auch ich würde gerne wissen, wo man solche Konten anlegen kann bzw. wer mit welchen Tradern gute Erfahrungen diesbezüglich gemacht hat.


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