Der Untergang des Abendlandes kommt aus Amerika
Michael Ebmayer: *Womit wir beim unappetitlichsten und kürzesten Kapitel von Reinhard Meys Bashing-Historie sind. Annabelle. Mit dem Hohnlied über eine Feministin, 1972 veröffentlicht und vorgetragen mit der Maske eines lebensfrohen Konsumenten, hinter der sich die blanke Angst vor dem Hinterfragen der eigenen Privilegien verbirgt, bediente Mey jedes Stammtischklischee über die "Emanzen", manövrierte sich ohne Not in die reaktionäre Ecke und wird dafür heute von der Jungen Freiheit gefeiert, die ich nicht verlinke. Annabelle ist der gehässige Tiefpunkt des Meyschen Oeuvres, weist allerdings zugleich den Ausweg aus der Ressentiment-Sackgasse.*
Der antieuropäische Text eines Autors, dem Warburgs Propagandablatt seine Spalten öffnet, wäre nicht rund geworden ohne eine Verbeugung vor der neuen deutschen Mösenkultur, die in dieser verbissenen und humorlosen Form wieder aus Amerika kommt, der im Interesse Wall Streets und des globalistischen Programms agierenden Women's Liberation.
Bei Alain Soral könnte sich Ebmayer über die wahren Motive der vom tiefen Staat instrumentalisierten Emanzipationsbewegung informieren. Ich ahne, woran das scheitert.
Tempranillo
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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).