Abgründe des amerikanisierten Wahnsinns
Soeben habe ich bei Michael Mannheimer die Leserkommentare überflogen und festgestellt, daß sie zwar eine andere politische Grundorientierung zeigen, aber man wie schon in dem Klassenzimmer des Gymnasiusm wahre Abgründe der amerikanisch-demokratischen Verblödung vorgeführt bekommt.
Nicht einer hat erkannt, daß der Lehrer völlig korrekt argumentiert und er auf eine Weise systemkonform ist wie alle Deutschen, auch die konservativen.
Lehrer: "Und hier in diesem Staat muss jeder das Recht haben zu leben, wenn er sich an die Verfassung hält, egal was für eine Nationalität, Hautfarbe, Religion oder was auch immer. – Das zivilisatorische Kerngebot. Und damit kann sich dieses traurige Gesindel von AFD und Pegida nicht anfreunden. Und man muss sich dafür schämen, daß es Leute gibt, die dieses Gesindel wählen.”
Das Recht für 7 Milliarden Menschen, in der BRD zu leben und dort Geld abzugreifen, wenn sie sich nur an das Grundgesetz halten, ergibt sich aus den Menschenrechten von 1789 und mehr noch der UNO Menschenrechtsdeklaration von 1948.
Merkels Grenzöffnung war ergo volldemokratisch und die wahren demokratischen Grundwerte verwirklichend.
Die satanische Bösartigkeit der Menschenrechte haben Männer wie Hervé Ryssen im Blick, wenn sie sagen *die Republik und ihre Gesetze sind dazu da, uns unter die Erde zu bringen*.
Todbringend sind die Menschenrechte nicht per se, sondern durch die Preisgabe des nationalstaatlichen Rahmens.
Einer bestimmten Sache die Voraussetzungen zu entziehen, ist ein Indiz, das auf finsterste Absichten schließen läßt. Oswald Spengler macht das ebenfalls, indem er den Krieg nicht mehr wie Bismarck an strengste Bedingungen knüpft und diese gerade aus deutscher Sicht die Abgründe der Hölle öffnende, bodenlos kriminelle Einstellung auf den Imperialismus bzw. Kolonialismus überträgt.
Tempranillo
--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).