Der Virologe der Charite sieht es wohl ähnlich

bürgermeister, Freitag, 06.03.2020, 12:38 (vor 2166 Tagen) @ bürgermeister3155 Views

Hallo Zusammen,

Hier aus MM-News:
Der Chef-Virologe der Berliner Charité hält es für möglich, dass in Deutschland langfristig eine Viertelmillion Menschen am Coronavirus sterben werden. Das Virus werde sich erst dann nicht weiter verbreiten, wenn zwei von drei Menschen zumindest vorübergehend immun seien, weil sie die Infektion schon hinter sich hätten, sagte Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie der Charité, im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

"Bei einer Gesamtbevölkerung von 83 Millionen wären zwei Drittel fast 56 Millionen Menschen, die sich infizieren müssten, um die Ausbreitung zu stoppen. Bei einer Mortalität von 0,5 Prozent wäre in dem Fall mit 278.000 Corona-Todesopfern zu rechnen", erklärte Drosten.

Solch eine Berechnung mache allerdings "wenig Sinn", weil die Zeitkomponente fehle, erklärte Drosten weiter. "Bei langsamer Verbreitung werden Corona-Opfer in der normalen Todesrate verschwinden." Jedes Jahr stürben in Deutschland 850.000 Menschen. Das Altersprofil sei ähnlich wie bei den Todesfällen durch das neue Virus.


Allerdings kann ich seine Rechnung nicht so ganz nachvollziehen.

Wenn 2/3 der Bevölkerung infiziert sind oder zumindest noch Überträger sind, ist die Wahrscheinlichkeit als nicht Infizierter höher sich anzustecken, als wenn nur 5% infiziert sind. Es sei denn er geht davon aus, daß 1/3 resistent ist.
Das Wachstum nimmt dann natürlich ab, aber ganz einfach nur deshalb, weil nicht mehr hinreichend Beute vorhanden ist.

Gruß bm

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Die besten Q drops sind noch nicht gelutscht.


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