Bitte keine Taschenspielertricks!

Mephistopheles, Mittwoch, 29.01.2020, 19:53 (vor 2203 Tagen) @ Oblomow2562 Views

Schon mal was von den Vorsokratikern u.a. Parmenides gehört?

Ja, von dir.

Du führst

Begriffe ein, die Du nicht erklärst.

Wenn ich von unendlich und ewig rede, dann meine ich selbstredend den physikalischen Begriff (der faustischen Physik; es gibt heutzutage keine andere) von unendlich und ewig. Es liegt an Dir, mir zu erklären, was ein unendlicher und ewiger Gott sein soll, schließlich ist Gott älter als die Physik. Einfach die physikalischen Begriffe zu übernehmen hielte ich für einen Taschenspielertrick.
Ähnlich diesem Problem ist das von dem Gewicht der Luft. Seit Blaise Pascal haben wir einen physikalischen Begriff von dem Gewicht der Luft, ich hätte aber gerne eine Erklärung, was für ein Gewicht die Luft in der Bibel oder im Koran hat.

Klar bahnt sich im 12. Jahrhundert

durch den Nominalismus und die Mystik ein neues Christentum aus und
verwunderlich ist, dass der Islam da fürderhin auf der Strecke bleibt,
obwohl der geistige Impuls aus dem islamischen Spanien kam.

Islamisches Spanien? Ist das so etwas wie sozialistisches Russland? Der Islam hat mit dem indogermanischen, nämlich keltiberischen Spanien genau so viel zu tun wie der Sozialismus mit dem 1000-jährigen Russland.
Meinst du als Impulsgeber etwa die Universität von Palencia?

Faustisches

Christentum hat dann doch genuin mit Deutschland zu tun, aber das 12.-.13
Jahrhundert ist Sorbonne. Setz mir ein Licht auf!

Welche Sprache wurde denn an der Universität Sorbonne gesprochen? In welcher Sprache wurde unterrichtet? In welcher Sprache wurden die Prüfungen abgenommen? Welche Sprache sprach die Scholastik? Doch nicht etwa dieselbe wie an der Universität Parma (Deutsches Reich) oder der Universität Bologna (Deutsches Reich) oder der Universität Cambridge (England) oder der Universität Montpellier (Frankreich) oder der Universität Köln (Deutsches Reich)?

Wenn das etwa dieselbe Sprache war, dann hätte ein Student ohne weiteres von Bologna nach Cambridge nach Paris nach Köln wechseln können, ohne ein Semester zu versäumen. Ganz im Unterschied zu heutzutage, wo es wegen der Sprachunterschiedefür einen Schüler nicht ohne weiteres möglich ist, von Rheinlandpfalz nach München nach Leipzig zu wechseln.

Herzlich
Pennäler
Oblomow

Gruß Mephistopheles


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