Wenn das der Plan für Frieden sein soll ..
.. dann ist das eher ein Plan für einen neuen Krieg.
Ich hätte Trump für klüger gehalten, denn dieser Flickenteppich ist unmöglich lebensfähig.
Ich erinnere an Danzig oder Westberlin – sorgsam gehegte Kulturen gewisser Kreise für langfristige politische Zerwürfnisse.
Da kann er so viel Geld reinsch(m)eißen, wie er will.
Wo soll Ost-Jerusalem liegen und wie kann es sein, daß kein Palästinenser sein Zuhause verlassen soll?
Oder gibt es da etwa noch einen Plan hinter dem Plan?
Das Trump auf dicke Investitionen setzt, Senkung der Arbeitslosenquote und Bau der Infrastruktur – das ist alles zu begrüßen, aber die Landverteilung ist absurd.
Ich will nicht recht glauben, daß er das nicht verstanden haben soll.
Oder soll damit vielleicht auf lange Sicht eine ganz andere Tür geöffnet werden, die langfristige Ein-Staaten-Lösung, die wiederum das Ende des wirklichen Apartheid-Staates bedeuten würde?
Diese Messe dürfte also noch nicht gelesen sein.
Was sagen eigentlich die Jordanier, die Ägypter, die Libanesen, die Türken oder die Russen dazu?
Zeit-Kolumnist Schneider scheint allerdings auch auf einem anderen Planeten zu leben, wenn er schreibt:
Bislang haben die USA von Israel Konzessionen verlangt wenn es um einen Friedensplan ging. Konzessionen, die nicht nur die israelische Rechte, sondern zunehmend auch der sogenannte Mainstream nicht mehr akzeptieren konnte und wollte. Die Veränderungen im Nahen Osten, die wachsende Bedrohung, das Misstrauen gegenüber den Palästinensern, denen man Land gegeben hatte, aber im Gegenzug dafür nur Raketen bekommen hat – viele Israelis glauben nicht mehr an eine Friedenslösung.
Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-01/naher-osten-friedensplan-donald-trump/kompl...
Wie bitte!
Den Palästinensern, denen man Land gegeben hatte?
Das ist eine wirklich sehr dreiste Lüge, die aber im Logenblatt aus Hamburg für keinerlei Probleme sorgt. Ich mach mir die Welt – wie sie mir gefällt. [[sauer]]
mfG
nereus