Druck oder Freiheit
Hallo Ostfriese,
Druck gab es mal, ist viele Jahre her.
Jetzt arbeite ich immer noch viel, aber ohne Bezahlung aus Freude an den Dingen, die dabei entstehen oder der Genugtuung, die Freude anderer dabei zu sehen.
Man kann auch sagen, ich fühle mich abseits eines debitistischen Drucks. Und ich denke, so wird es vielen Menschen gehen (nicht den meisten). Wir profitieren vom herrschenden System, welches durchaus ermöglicht, dem Druck zu entweichen.
Druck und Freiheit sind Gegensätze.
Die Freiheit wird durch die Summe der Bedürfnisse bestimmt. Diese Aussage habe ich mir mal als Jugendlicher erdacht und so oder ähnlich formuliert. (abseits debitistischer Grundsätze)
Ich möchte es so formulieren: Unsere persönliche Freiheit sinkt, je mehr Bedürfnisse und Abhängigkeiten wir anhäufen.
etwas detaillierter zum einen:
Was schränkt die Freiheit ein: Wer viele materielle, soziale oder emotionale Bedürfnisse hat (z. B. nach Statussymbolen, ständiger Bestätigung oder Luxus, usw. usw. ), macht sich von diesen Dingen oder Menschen abhängig, die diese Bedürfnisse befriedigen können. Man ist weniger frei: Man muß das eigene Handeln zwingend darauf ausrichten, um diese Summe an Bedürfnissen befriedigen zu können oder es zu versuchen.
und zum anderen:
Die Freiheit durch Genügsamkeit (Minimalismus): Wer seine Bedürfnisse minimiert, erhöht seine pers. Freiheit. Freiheit entsteht nicht durch Luxus, Vermögen, sozialem Status usw., sondern dadurch, dass wir wenig wollen, genügsam in unseren Bedürfnissen sind und sich damit mehr Lebensalternativen öffnen. (dafür ist allerdings nicht jeder Mensch geschaffen)
Es gibt ganz andere Zwänge als die des Debitismus. Die kommen höchstens noch hinzu, wobei bei der letztgenannten Gruppe, diese wirklich zu vernachlässigen sind.
Gruß Dieter
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Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.