durchschn. Niederschlagsmengen - Grundwasser

Dieter, Dienstag, 04.08.2026, 01:32 (vor 8 Stunden, 56 Minuten) @ Illusion248 Views
bearbeitet von Dieter, Dienstag, 04.08.2026, 01:36

Hallo Illusion,

der durchschnittliche Jahresniederschlag ist in Zentralportugal (ca. 800 bis 1.000 mm) geringfügig höher als im Flächendurchschnitt von Nordrhein-Westfalen (ca. 850 mm). Der entscheidende Unterschied liegt jedoch nicht in der Gesamtmenge, sondern in der extrem gegensätzlichen saisonalen Verteilung über das Jahr.

Portugal ist regenreich (es gibt im Norden Regionen mit über 2.000 mm). Insofern kein Vergleich zu Zentralspanien oder der Mittelmeerküste Spaniens. Auch Nordspanien hat höhere Jahresniederschläge als Deutschland. Selbst in meinem Ort im trockenen und heißen Alentejo liegen die Jahresniederschläge über dem Niveau meines Ortes in NRW am Fuße von Mittelgebirgen.

Allerdings ist die Vegetation in Portugal/Spanien deutlich trockenheitsresistenter als die in Deutschland, will heißen, der Verbrauch an Wasser ist deutlich niedriger aufgrund natürlicher Schutzmechanismen des Blattwerks der meisten Arten. (In meinem Garten in NRW habe ich als Pflanzenplaner eine Pflanzenauswahl getroffen, die eher der von Spanien entspricht, mit dem gewünschtem Ergebnis, daß ich nie gießen muß, auch wenn es mal längere Zeit nicht regnet oder es wochenlang extrem heiß und windig ist.)

Wenn es also zu Grundwasserproblemen kommen sollte, dann aufgrund von extensiver Landwirtschaft oder von Abzweigungen des Wassers in andere Regionen.

Hier eine Liste der Jahresniederschlagsmengen des Mittels für ganz Portugal (einschl. des trockenen baixo-Alentejo und Algarve):

Kalenderjahr - Gesamtniederschlag für Gesamtportugal einschl. trockenem Süden (gemittelt)
2025 1.064,8 mm
2024 866,2 mm
2023 735,8 mm
2022 797,6 mm
2021 680,4 mm
2020 829,1 mm
2019 745,4 mm
2018 910,2 mm
2017 612,5 mm
In den letzten 4 Jahren lagen die Jahresniederschläge hoch und lassen keinen Rückschluß auf fallende Grundwasserstände zu.

Wenn regional fallende Grundwasserstände auftauchen, dann m.E. nicht aufgrund von "Klimawandel", sondern aufgrund menschengemachter Wassernutzung (Landwirtschaft, Industrie).

Gruß Dieter

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Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.


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