Daten der Meßstellen

Dieter, Montag, 03.08.2026, 21:24 (vor 6 Stunden, 36 Minuten) @ Illusion169 Views

Hallo Illusion,

die Grundwasserprobleme in den intensiv genutzten Gebieten der iber. Halbinsel sind bekannt. Am meisten in den Küstengebieten Spaniens mit den ausgedehnten Tomaten- und Gurkentreibhäusern. Hier ist es schon mehr als kritisch, heißt: Es dringt schon Salzwasser ins Grundwasser des Festlandes ein. Um die lukrative Produktion für den europ. Markt weiter zu gewährleisten werden längst die großen Flüsse (Douro) und Stauseen über 100te km lange mächtige Rohrleitungen in Spanien angezapft mit dem Ergebnis daß es regelmäßig zu STreit zw. Portugal und Spanien kommt aufgrund der Wasserentnahmen am Oberlauf und deren Wasserqualität aufgrund der Kanal-einleitungen z.B. von Madrid.

Die Daten in meiner Region kenne ich ganz gut, es sind Meßdaten des portug. geologischen Informationssystems. Es wird differenziert zw. Oberflächen-Grundwasser (z.B. 5-15m) und Tiefengrundwasser (ab 50-200m). Letzteres ist absolut stabil. Ersteres reagiert auf untersch. Jahresniederschläge - also das was man anhand der Wassermengen in den Stauseen erkennen kann. Zur Zeit sehr hoher Grundwasserspiegel, vor 2 und 3 Jahren recht niedrig.

Auch bei uns verringert sich das Oberflächenwasser in den intensiv landw. genutzen Bereichen im Sommer/Spätsommer deutlich. Es gaibt parziell großflächigen Gemüsebau, Salatanbau, Obstbau sowie Körnermais, süßkartoffeln, auch Reisanbau. Da es ca. 4 Monte im Sommer praktisch nicht regnet wird alles bewässert aus Oberflächen-Grundwasser wie auch durch Tiefbrunnen.
Früher gab es hier nur Korkeichenwälder, Olivenhaine sowie Orangen und Zitronenanbau. Letztere benötigen im Sommer eine Bewässerung, der Rest aber nicht.

Was will ich mit obigen Ausführungen sagen: Sollte der Grundwasserstand in etlichen Gebieten der iber. Halbinsel längerfristig gefallen sein, dann wäre das menschengemacht und nicht klimabedingt. Es wären die extrem ausgeweiteten Intensivflächen für die Gemüseversorgung ganz Europas.

Gruß Dieter

PS: Die Satelliten messen m.E. Werte, die lediglich Schlußfolgerungen auf das Oberflächen-Grundwasser zulassen.

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Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.


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