Weiteres Äquadukt von Süd nach Nordbayern Franken-> Oberpfalz-> Niederbayern in Planung
Hallo Dieter,
danke für den ausführlichen Bericht!
Ja, das geplante System ist indirekt auch für die landwirtschaftliche Bewässerung gedacht, primär dient es jedoch der Trinkwasserversorgung.
Bei dem von Ministerpräsident Markus Söder angekündigten Projekt handelt es sich um ein gigantisches, 1.200 Kilometer langes Fernwasserleitungssystem, das als „Aquäduktsystem“ oder „Wasserspange“ bezeichnet wird. Es soll Wasser aus dem wasserreichen Süden Bayerns in den vom Klimawandel stark betroffenen Norden und Osten (insbesondere Franken und die Oberpfalz) transportieren. Die Rolle für die Bewässerung:
Entlastung der lokalen Ressourcen: Das System soll jährlich rund 30 Millionen Kubikmeter Wasser transportieren. Indem das Trinkwasser für Millionen Menschen über die Fernleitungen gesichert wird, schont dies die lokalen Grundwasservorräte. Diese stehen dann vor Ort eher für andere Zwecke – wie die Landwirtschaft – zur Verfügung.
Teil einer Gesamtstrategie: Das Aquädukt ist Kernstück der „Wasserzukunft Bayern 2050“. Söder und Agrarministerin Michaela Kaniber betonten in diesem Zuge ausdrücklich, dass zeitgleich moderne Bewässerungstechnologien in der Landwirtschaft ausgerollt und optimiert werden müssen, um Dürreperioden zu überstehen.
Wasser in der Fläche halten: Neben dem reinen Leitungsbau setzt die Strategie auf sogenannte „Schwammregionen“. Landwirte sollen aktiv dabei unterstützt werden, Regenwasser direkt in den Böden zu speichern, anstatt es ungenutzt abfließen zu lassen. Hintergrund zum Begriff „Aquädukt“ Auch wenn Söder das historische Wort „Aquädukt“ nutzt, werden hier keine offenen Steinbrücken wie im alten Rom gebaut. Es handelt sich um ein modernes, unterirdisches Megaleitungsnetz, das die bestehende Infrastruktur der bayerischen Fernwasserversorger miteinander verknüpft und erweitert.
Quelle: Google KI
Gruß
Illusion