Wir haben sogar einen Gewölbekeller...

Andudu, Dienstag, 09.06.2026, 09:55 (vor 6 Stunden, 29 Minuten) @ Dieter428 Views
bearbeitet von Andudu, Dienstag, 09.06.2026, 10:07

...leider hat der eine Temperatur und Feuchtigkeit, dass die Kartoffeln meterlange Triebe produzieren. Man kann zwar auch die Reste dann noch verwerten, aber man hat nicht nur einen wahnsinnigen Aufwand, es schmeckt auch nicht mehr besonders und der Ausfall ist relativ groß. Ich hatte sie mal testweise in sandgefüllten Eimern (sie sollten sich nicht berühren, sonst kann es passieren, dass sie zu einem großen Klumpen zusammenfaulen) über den Winter gelagert, um zu sehen, ob das funktioniert. Wir wären vermutlich nicht verhungert, aber der große Bringer ist es nicht. Ich müsste evtl. das Temperaturmanagement des Kellers verbessern, indem ich täglich prüfe und lüfte und den kalt zu halten versuche. Im Sommer ist das noch problematischer als im Winter. Kein rationaler Mensch macht das, um einige Euros zu sparen, die meisten haben nichtmal den Platz dafür. Den Leuten deswegen Vorwürfe zu machen, ist einfach nur dumm.

Kartoffeln professionell lagern, bedeutet vermutlich knapp über Null Grad zu lagern, sie zu begasen usw. wie man das halt heutzutage macht. Kein Endanwender hat die Technik dafür, schon weil es sich wegen der Mengen (Wohnraum ist knapp und teuer) schlicht nicht lohnt.

Man kann sie noch einkochen (braucht Platz und viel Energie) oder trocknen (dann kann man aber auch gleich professionell getrocknetes Kartoffelpulver kaufen). Sprich: Kartoffeln gehören zu den wenigen Lebensmitteln, die ich als "lagerproblematisch" einstufe (Reis hat diese Probleme z.B. nicht), weil sie sozusagen "frisch" aufbewahrt werden müssen und weil die Energiedichte zu gering ist, als dass es sich lohnt, sie anderswie zu konservieren. Ich kaufe daher keine Packungen mehr, die größer als 5-10kg sind und kaufe erst nach, wenn der Vorrat aufgebraucht ist.


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