Bei der US Mint gehen die Preise für Gold und Silber ins Astronomische. (mT)
169-173 USD pro Oz 999er Silber für die American Eagle Coins,
https://www.usmint.gov/coins/coin-programs/american-eagle-coins/
5440 USD pro Oz 999er Gold für die Buffalo Coins:
https://www.usmint.gov/coins/coin-programs/american-buffalo-coins/
Wow.
Ich habe noch ältere Preislisten wo man einen Silber Eagle für um die 20 EUR herum kaufen konnte.
Selbst im letzten Jahr ging das noch für um die 30 EUR herum.
Wir reden also von einer Steigerung um Faktor 5-6 und mehr binnen eines Jahres.
Selbst in der Preisliste von heute von Degussa Goldhandel kann man noch Buffalos für 4188 EUR kaufen, das sind 4858 USD bei 1,16 USD/EUR. Billiger als bei der US Mint.
https://degussa.com/de/header_navigation/preise/preisliste/#
Als das Forum hier gegründet wurde, konnte man Buffalos um 300 USD herum kaufen. Das ist gegenüber den heutigen US Mint Preisen Faktor 18. Und wir reden vom ältesten Asset der Welt, nicht von Tesla-Aktien oder Bitcoins.
Die Mär geht ja immer, daß man in der Weltwirtschaftskrise mit (angeblich) einer Goldunze "ganze Straßenzüge" in Berlin hätte aufkaufen können. Mir fehlt nach wie vor der Beleg, daß das passiert ist, aber wenn wir anstatt der Unze einmal 1 kg nehmen, einen kleinen Barren der in eine Zigarettenschachtel paßt, so konnte man den für 10000 EUR kaufen um das Jahr 2000 herum.
Momentan ist er 127000 EUR wert, das reicht noch nicht für eine Eigentumswohnung, aber wenn wir nochmal Faktor 2 drauflegen, dann wären wir bei 250000 EUR fürs Kilo, das reicht schon für eine ETW in Duisburg oder Gelsenkirchen oder ein durchaus schönes Haus in der Westpalz.
Oder auch in den USA in ländlicheren Gegenden.
Klar könnte man das auch mit Bitcoins, Tesla-Aktien, Rheinmetall etc. erzielen, aber dann wäre man ein Spekulant. Wer war denn so mutig und hat 2014 sagenhafte 10000 EUR in BTC gesteckt.
Aber 10000 EUR in Silber- oder Goldmünzen - das sind die ultrakonservativen, die Stacker, die sog. "VT"ler, die an den Zusammenbruch geglaubt haben, die gedacht haben, sie müssen ihr Vermögen in die neue Zeit hinüberretten nach der Währungsreform.
Und niemand hat wohl so recht daran geglaubt, daß er das selber noch erleben wird, obwohl wir 2008 im Herbst schon recht nahe dran waren.
2026 scheinen wir einen Schritt weiter zu sein.
DT