Oberklassen-Pkw sind teuer geworden

Otto Lidenbrock, Donnerstag, 07.11.2024, 18:15 (vor 477 Tagen) @ Plancius4217 Views

Die hohen Gebrauchtwagenpreise betreffen nicht nur den Markt für E-Autos, auch gebrauchte Verbrenner sind teuer wie nie. Fahrzeuge, die man vor Jahren noch für 25.000 Euro kaufen konnte, kosten heute 40.000 und mehr.

Das hängt natürlich mit den stark gestiegenen Neuwagenpreisen zusammen. Selbst einfachste Einsteigermodelle kosten mittlerweile über 15.000 Euro, in der Kompaktklasse beginnt die Preisliste gar bei über 25.000 Euro.

Ohne hier in Nostalgien schwelgen zu wollen, aber mein letzter Neuwagen, den ich mir im Jahr 1989 gönnte, kostete damals rund 20.000 D-Mark Liste Neupreis ohne Händlerrabatt. Es handelte sich um einen VW Golf II 3-Türer mit 72 PS Benzinmotor in der Ausstattungsvariante CL. Als Extras hatte ich Metalliclackierung und eine Radiovorbereitung bestellt.

Klar, der Wagen hatte weder ABS noch ESP oder Airbags, auch keine elektr. Fensterheber, Navi oder gar eine Klimaanlage. Aber viele Features von den Grundausstattungen der heutige Modelle möchte ich gar nicht haben, bekomme sie aber zwangsweise, weil es die Autos ohne nicht gibt.

So ein Kompaktwagen mit ein paar Extras kostet dann heute neu an die 40.000 Euro und in den höheren Ligen ist es noch viel schlimmer.

Heute gesehen: Ein SUV aus deutscher Produktion mit Achtzylindermotor u. allen erdenklichen Extras, der vor 6 Jahren rund 150.000 brutto Liste gekostet hatte, soll deshalb heute, nach 120.000 km auf den Straßen dieser Welt, immer noch satte 60.000 Euro kosten. Ganz schön viel Holz für ein bald sieben Jahre altes Auto, finde ich.


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