Was soll die "wissenschaftliche Definition" von Rasse sein?

Andudu, Montag, 18.03.2024, 08:57 (vor 26 Tagen) @ Rainer1196 Views
bearbeitet von Andudu, Montag, 18.03.2024, 09:15

Der meist missbrauchte Begriff der Gegenwart dürfte Rassismus sein, den laut wissenschaftlicher Definition gibt es nur eine Menschenrasse.

Wikipedia schreibt:
"Rasse ist eine ... Bezeichnung für eine Gruppe von Individuen der gleichen (Tier-)Art, die anhand von Ähnlichkeiten des Phänotyps (Aussehen, physiologische Merkmale, Verhalten) klassifiziert werden.
[...]
Seit jeher unscharf definiert, wurde der Ausdruck „Rasse“ früher auf alle möglichen Ebenen angewendet (etwa anstelle von „Art“ oder „Spezies“). Seit Beginn des 20. Jahrhunderts fand eine Festlegung auf subspezifische Gruppen statt (unterhalb der Ebene der Art). Damit wurde (geographische) „Rasse“ weitgehend synonym zur Bezeichnung „Unterart“."

https://de.wikipedia.org/wiki/Rasse

Nur ein unterschiedsblinder Linksextremer (oder ein typischer globalistischer Opportunist) würde leugnen, dass man anhand des Phänotypes Menschenrassen unterscheiden kann, wenn das doch bei jeder Tierspezies ohne weiteres möglich und erwünscht ist.

Ob das im Endeffekt Sinn macht oder eher Schaden anrichtet, darüber kann man streiten.

Der Begriff Rassismus wird symbolisch verwendet und vermengt Meinungen mit nicht vorhandenen Rassen. Alle, die nicht meiner Meinung sind, werden als Rassisten stigmatisiert.

Ja, das liegt daran, weil man die Definition von "Rassismus" immer mehr erweitert hat:
https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus#Gegenstand_und_Definition

Das ist eigentlich nur noch linksextremer Klamauk, von verblödeten Soziologen in die Welt gesetzt/unterstützt und vollkommen willkürlich angewandt, so wie es Linksextreme ja generell halten. Die alternative Soziologen-Bullhit-Bingo-Phrase ist "gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit", auf die sie zurückgreifen, wenn der Begriff "Rassismus" einfach zu lächerlich wirkt.

Selbstverständlich ist es erlaubt, die Gegner der Linksextremen gruppenbezogen zu diskriminieren, zu beschimpfen, ihnen alles Böse der Welt zu unterstellen und sie zu verleumden, denn Linksextreme sind ja schließlich die "Guten", also müssen alle anderen die "Bösen" sein.

Carl Schmitt hat das messerscharf auf den Punkt gebracht:

"Schmitt unterscheidet dabei folgende Formen der Feindschaft: konventionelle Feindschaft, wirkliche Feindschaft und absolute Feindschaft. Zur absoluten Feindschaft komme es paradoxerweise etwa dann, wenn sich eine Partei den Kampf für den Humanismus auf ihre Fahne geschrieben habe. Denn wer zum Wohle oder gar zur Rettung der gesamten Menschheit kämpfe, müsse seinen Gegner als „Feind der gesamten Menschheit“ betrachten und damit zum „Unmenschen“ deklarieren.
[...]
Die Führung des Namens ‚Menschheit‘, die Berufung auf die Menschheit, die Beschlagnahme dieses Wortes, alles das könnte, weil man nun einmal solche erhabenen Namen nicht ohne gewisse Konsequenzen führen kann, nur den schrecklichen Anspruch manifestieren, daß dem Feind die Qualität des Menschen abgesprochen, daß er hors-la-loi [Außerhalb des Rechts] und hors L’humanité erklärt und dadurch der Krieg zur äußersten Unmenschlichkeit getrieben werden soll.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Schmitt#Krieg,_Feindschaft,_V%C3%B6lkerrecht

Linksextreme entmenschlichen "Rechte", weil Linke ja für das "Gute" und "für die Menschen" sind, müssen alle die nicht zustimmen, dagegen sein, also "böse" und "gegen die Menschen", deshalb unterstellt man Rechten ja ständig Sachen, die sie nicht sagen und auch nicht wollen (denn die lügen ja nur, muss so sein, denn sie sind ja nicht unserer Meinung). Klar ist gegen solche Bösmenschen natürlich jede Finte und Verleumdung und jede noch so skrupellose Aktion erlaubt. Überspitzt ausgedrückt, welche Gedankenwelt dahinter steckt: man müsste die nur ausrotten, damit das Paradies ausbricht.

Die ganze Denkweise ist infantil und zum Erbrechen dumm und es ist so gut wie unmöglich, Leute, die dieser Denkweise anhängen, davon zu überzeugen, dass sie falsch liegen, denn ihr Selbstwertgefühl hängt davon ab, zu "den Guten" zu gehören. Dummheit ist die größte Gefahr für eine funktionierende Gesellschaft und sie ist leider mit Bildung kaum einzuschränken. Solche Leute werden nur aus Schaden klug, aber selbst dann nur eine Minderheit, die anderen suchen sich einfach einen neuen Sündenbock...


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