Dann lies mal nach beim ollen Schopenhauer, der hatte begriffen, wie die Welt funktioniert.

Hannes, Dienstag, 26.12.2023, 23:40 (vor 808 Tagen) @ helmut-12548 Views

Alle Einwohnerinnen und Einwohner sind aufgerufen, bis spätestens 18.00 Uhr ihre Häuser zu verlassen

Warum?

"... Und Gott sah, dass es gut war. ... Und Gott sah, dass es gut war. ... Und Gott sah, dass es gut war. ..."

Es war gut, zumindest am Anfang, bis der Mensch begann, in die Natur einzugreifen. Schauen wir uns mal den Fluss an:

Die Helme ist ein gut 81 km langer, linker und nördlicher Zufluss der Unstrut. Die oberen 40 km und untersten 6 km des Flusslaufs liegen in Thüringen, die übrigen 35 km im thüringisch geprägten Teil Sachsen-Anhalts. Der obere Teil des von der Mündung am weitesten entfernten Zuflusses: die Steina-Ichte mit ihrer Quelle am Westhang des Stöberhais befindet sich in Niedersachsen, ebenso die oberen Teile der Zuflüsse Wieda und Zorge. Die Helme entwässert den südlichen Harz, die Goldene Aue, den Osthang des Silkeröder Hügellandes und den Nordhang der Höhenzüge von Windleite und Kyffhäuser.

Nirgends kann ich nachlesen, wo man schon vor vielen Jahren den Flussverlauf begradigt, die natürlichen Mäander entfernt hat, wo man die Überschwemmungszonen beseitigt hat, um dort Wohngebiete zu errichten, usw. usw.

Und Gott sah, dass es gut war. Aber das ist lange her.

Mein lieber Helmut, Du bis ein ganz schön doller Romantiker. Die angeblichen Naturverschlimmbesserer damals haben keine "Freizeit" übrig gehabt. Und ab und an murkste die Natur sie und ihre Kinder ab. Beispielsweise durch unbegradigte Flüsse, die dann mal eben einen neues Bett hatten bis zum nächsten mal. Oder weil sie als Flößer bei den heute so lustigen Raftings zwischen dem Holz zerquetschtwurden, deswegen hassten die solche Natur wie Du sie wieder haben willst.Wenn sie damals Deiche bauten, dann starben ihre Kinder, weil sie nicht beides konnten: Lebensmittel produzieren und Deiche bauen.

Als Romatiker solltest Du den Schimmelreiter gelesen haben. Agitatoren wie Dir, sage ich dann so was: Geh doch in den Regenwald oder die Taiga, aber ohne die Errungenschaften von Wissenschaft und Technik. Du köntest nicht mal einen rostigen Nagel mitnehmen, der sehr wertvoll wäre als Werkzeug in der "Natur". Aber leider ist Eisen etwas, was der Mensch der Natur - wie Gott sie geschaffen hat - künstlich abringen musste.

Wahrscheinlich guckst Du auch solche Staffeln in Internet, oder Streamingdienste (nicht meins, keine Ahnung), von denen mein Sohn mir vorgestern beiläufig erzählte. Mit dem war ich nämlich in der Natur, als er Kind war. Es gab noch keine Wölfe hier und der schlief unter dem Sternenhimmel mit uns ohne Zelt und das sehr oft auch im Ausland. Da war er noch nicht in der Schule. Deswegen redete der mit mir oft über Natur und so. Er hat da was gesehen (nicht real, am PC guckt die Jugend heute Fernsehen), wo Kerle in die Kanadische Pampa gehen und haben die Wahl: Zeltplane oder Säge mitnehmen ...? Und dann kannste Voayeur sein auf der Couch. Und liebst dann die Natur mit Wölfen und so, von der Couch aus.
[[wut]]
Umso weiter weg von der Natur (an der Glotze sitzend) umso mehr lieben manche die Natur. So entsteht grüne Denke auch.
[[rofl]]

Gute Nacht

H.


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