Meine Weihnachtsbotschaft für dieses Jahr

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 24.12.2023, 07:31 vor 810 Tagen 5611 Views

Etwas zum Nachdenken, gerade zu Weihnachten.

Es handelt sich um eine Geschichte, die ich in Rumänien irgendwo gelesen habe. Es ist keine reale Begebenheit, es ist ein modernes Märchen, ein Märchen für Erwachsene. Passt deshalb zu Weihnachten, weil sich in den Wochen davor alles im Kaufrausch überschlägt.

Zum Glück haben wir das in unserer Familie schon vor mehreren Jahren abgeschafft, und deshalb verläuft auch die Adventszeit stressfrei für uns. Die Konzentration darauf, wem man was schenken muss, wen man nicht vergessen darf; die Gegenüberstellung, was derjenige mir letztes Jahr geschenkt hat, welchen Wert das hatte, damit ich ungefähr denselben Gegenwert zurückschenke, - das alles hat mir früher immer das Weihnachtsfest vermiest.

Dazu kaufe ich mit Sicherheit keinen Mikroherd oder einen Staubsauger, der irgendwo bei einem zu Beschenkenden benötigt wird, nicht in der Vorweihnachtszeit, weil da alles sowieso teurer ist und eine zeitlich unabhängige Notwendigkeit darstellt, die mit Weihnachten überhaupt nichts zu tun hat.

Dafür habe ich Zeit für andere Sachen, wie z.B. mich um die ukrainischen Kinder in unserer Stadt zu kümmern und mit denen ein paar ukrainische Weihnachtslieder vorzubereiten, die ich mit dem Akkordeon begleite und die dann auf dem Innenhof der Stadtkirche vor den Weihnachtsständen am letzten Abend vorgetragen werden. Danach bekommen die Kinder heiße Schokolade gespendet, und sowohl die Betreuer als auch die Kinder selbst erfahren dann eine andere Form des Glücksgefühls und besonders, dass sie nicht ignoriert werden.

Es hat absolut nichts damit zu tun, dass ich dieses Regime in Kiew als verbrecherisch betrachte, - denn die Kinder sind die Leidtragenden. Sie können nichts dafür, haben überhaupt keine Schuld an dieser Entwicklung und leiden darunter, dass sie aus ihrem gewohnten Umfeld herausgerissen und in ein fremdes Land gebracht wurden, dessen Sprache und Schrift sie nicht kennen.

Nun zu dem Märchen für die Erwachsenen, auf deutsch übersetzt:

Die Geschichte von Reichtum, Erfolg und Liebe:

In einem Dorf lebte eine Frau mit ihrem Mann. Eines Donnerstags, als ihr Mann bei der Arbeit war, sah die Frau, dass drei alte Männer schon seit mehreren Stunden am Tor saßen.

Die Frau warf einen Blick aus der Ferne, stellte aber fest, dass sie diese alten Leute nicht kannte. Sie dachte bei sich: Sie sind nicht aus unserem Dorf. Vielleicht sind sie Wanderer und haben vor meinem Tor Halt gemacht, um sich von dem langen Weg auszuruhen, den sie zurückgelegt hatten.

Dann beschloss die Frau, hinauszugehen und mit ihnen zu sprechen und sie sogar ins Haus zum Essen einzuladen, wenn sie hungrig waren. Sie dachte nicht weiter nach und ging sofort zum Tor hinaus.
Die Frau sagte zu den drei alten Männern: Hallo! Ich habe gesehen, dass ihr schon seit langem hier seid. Ihr müsst hungrig sein. Ich lade euch ein, ins Haus zu kommen, um euch etwas zu essen zu geben. Da fragten die drei alten Männer die Frau: Ist der Hausherr zu Hause? Die Frau antwortete ihnen: Nein, mein Mann ist nicht zu Hause. Er ist noch bei der Arbeit. Aber es dauert nicht mehr lange, und er muss auch nach Hause kommen.

Da antworteten die alten Männer: Wenn der Mann des Hauses nicht zu Hause ist, können wir nicht hineingehen. Die Frau lächelte sie höflich an und ging zurück ins Haus. Am Abend, als ihr Mann nach Hause kam, erzählte die Frau ihm alles. Dann sagte der Mann ihr, man könne sie nach Hause einladen, um ihnen etwas zu essen zu geben. Die Frau ging wieder zum Tor hinaus und erzählte den drei alten Männern: Mein Mann ist zu Hause. Er lädt euch alle ins Haus ein, damit Sie etwas essen können. Bitte kommt herein!

Die alten Männer sagten zu der Frau: "Danke für die Einladung, aber wir gehen nie gemeinsam in ein Haus.“ Die Frau fragte: Warum?

Da erklärte einer der alten Männer und zeigte auf einen seiner Freunde. Sein Name ist Reichtum, wenn er mit dir geht, wird dein Haus voller Reichtum sein. Dann deutete er auf den anderen alten Mann und sagte: Er heißt Erfolg. Wenn er mit dir geht, wirst du in allem, was du tust, immer erfolgreich sein. Und ich bin die Liebe. Wenn ich derjenige bin, der mit dir geht, wird dein Haus immer voller Liebe sein.

Dann sagte der alte Mann zu der Frau: "Geh jetzt zurück ins Haus und entscheide mit deinem Mann, wen von uns du in deinem Haus haben willst.“ Die Frau ging ins Haus und erzählte ihrem Mann alles, was der alte Mann ihr gesagt hatte. Ihr Mann war überglücklich, als er hörte, was seine Frau ihm erzählt hatte, und sagte zu ihr: Lass uns "Reichtum" hereinbitten. Soll er doch kommen und unser Haus mit Reichtum füllen. Seine Frau war damit nicht einverstanden und sagte zu ihm: Nein! Ich denke, es ist besser, den "Erfolg" einzuladen! Die Schwiegertochter, die das Gespräch zwischen den beiden mitgehört hatte, ging zu ihnen und sagte: „ Wäre es nicht besser, die "Liebe" einzuladen? Auf diese Weise wird unser Haus immer voll von Liebe sein.“

Der Mann und die Frau stimmten der Schwiegertochter zu, woraufhin die Frau wieder hinausging und zu den drei alten Leuten sagte: "Wer von euch ist die Liebe? Wir haben beschlossen, dass die Liebe unser Gast sein wird." Da stand die Liebe auf und ging auf ihr Haus zu. Aber in diesem Augenblick standen die beiden anderen Alten auf und gingen mit ihm. Die Frau fragte: Aber du hast doch gesagt, ihr könnt nicht alle in ein Haus gehen. Ich habe nur die "Liebe" eingeladen. Wie könnt ihr dann alle reinkommen? Die Alten antworteten: Wenn du nur Reichtum oder Erfolg eingeladen hättest, dann wären die anderen beiden draußen geblieben. Aber da du die Liebe eingeladen hast, gehen wir dorthin, wo die Liebe hingeht.

Die Moral von der Geschicht':
Wo immer es Liebe gibt, werden Reichtum und Erfolg folgen!

Um das Ganze auch etwas näher zur Realität zu bringen: Ich habe in den vielen Jahren fast das ganze Land bereist, weil ich die Schönheiten Rumäniens kennenlernen wollte. Prinzipiell verwendete ich die Straßen 2. und 3. Ordnung, weil man nur dann das eigentliche Land kennenlernt, - auf den Durchgangsstraßen und auf der Autobahn kann man das nicht. Und dabei ist es mir immer wieder passiert, dass ich von wildfremden Menschen in ihr Haus eingeladen, fast dazu genötigt wurde, man mir Essen und Trinken dargereicht hatte und es waren wirklich schöne Erlebnisse, an die ich gerne zurückdenke.

Ich wünsche allen Lesern und den Kommentatoren sowie dem Forumsbetreiber gesegnete Weihnachten, vor allem Gesundheit und Zufriedenheit im Kreise seiner Lieben. Für das kommende Jahr 2024 kann ich nur Standhaftigkeit und Rückgrat wünschen, denn ein „besseres Jahr 2024“ zu wünschen, wäre in meinen Augen verlogen; - ich wüsste nicht, woher es kommen könnte.

Mein „Geschenk“ an alle ist der Weihnachtsbaum, der auch in diesem Jahr, - seit meinem 3. Lebensjahr - immer bis an die Decke reicht.

https://www.directupload.net/file/d/7135/2u4golel_jpg.htm

Danke Helmut - es ist alles gesagt - ich schließe mich den guten Weihnachts- und Neujahrswünschen an! o.w.T.

Albrecht @, Sonntag, 24.12.2023, 13:23 vor 810 Tagen @ helmut-1 2884 Views

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SCHEITERT DER €URO, ENDET DIE KNECHTSCHAFT!

Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

Sehr schöne Geschichte. Frohe Weihnachten alle miteinander ;) ot

stocksorcerer @, Montag, 25.12.2023, 09:51 vor 809 Tagen @ helmut-1 2666 Views

...

Erschreckend

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 25.12.2023, 19:16 vor 809 Tagen @ helmut-1 3239 Views

bearbeitet von helmut-1, Montag, 25.12.2023, 19:20

Was meine ich damit: Die Reaktionen auf meinen Artikel.

Ehrlich gesagt, ich bin darüber bestürzt, wie sich die Denkweise hier entwickelt hat. Ums gleich vorweg zu nehmen, es geht mir nicht darum, ob es wenige oder vielleicht auch gar keine Reaktionen auf meine Weihnachtsbotschaft gibt, was vielerlei Gründe haben kann.

Es kann mit meiner oftmals exzentrischen Sicht der Dinge zusammenhängen, die nicht jedem gefallen muss und man mich mit meiner Meinung aus diesem Grund ablehnt, - das akzeptiere ich jederzeit. Genauso ist für mich akzeptabel, dass vielleicht viele diese Zeilen gelesen haben, aber keinen Anlass sehen, etwas zu kommentieren oder dazuzufügen.

Schließlich sind ja zwei angebrachte Kommentare, von Albrecht und stocksorcerer. Lenz-Hannover hat sich sicher im Faden geirrt. Was mich sehr nachdenklich gemacht hat, dass ist die Interessenslage hier im Forum. Natürlich geht es hier um Finanzen und um die politischen Vorgänge der Nation und auch international. Aber sind wir deshalb dazu verdammt, auf die anderen Dinge, die uns seit Jahrhunderten traditionell berühren und uns bekannt sind, und die wir vor allem gewohnt sind, zu verzichten?

Weihnachten war das Fest in der Familie, das Fest des Friedens, der Zeitpunkt, an dem die anderen Dinge des Alltags in den Hintergrund getreten sind, und das zu Recht. Es war immer der Zeitpunkt, an dem man denen, die man kannte und mit denen man Kontakt hatte, ein „Schönes Weihnachtsfest“ oder auch „Schöne Feiertage“ gewünscht hat. Nachbarn, Arbeitskollegen, wem auch immer.

Ich vergleiche das mal mit meinem Faden vor 6 Jahren, aus 2017:

https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=451047

Nur den ersten, darauf folgenden Kommentar von Brendan, greife ich dabei heraus, und da auch nur diese paar Sätze:

An dem heutigen Tag lasse ich für meinen Teil fünf gerade sein und achte nicht so sehr auf die Nachrichten.
Spart eine Menge Stress.
Und ärgern kann man sich ab Morgen wieder.

Sicher hat sich Reffke da auch darüber Gedanken gemacht, in musikalischer Form. Obwohl ich ein Fan von klassischer Musik bin, fällt es mir schwer, hier den Bezug zu Weihnachten zu entdecken, wenn man nicht den Titel des Werks liest. Das könnte man auch als Krönungsmesse verwenden, gerade das von Bach. Aber, - das ist und bleibt Geschmackssache.

Auch den Hinweis auf Dieter Nuhr von ebbes kann ich nicht nachvollziehen. Abgesehen davon, dass ein Jahresrückblick in der Regel erst nach Weihnachten resp. kurz vor Silvester erfolgt, fehlt mir das Verständnis am Weihnachtsfest für den Satz von ihm:

Zieht es euch rein, wenn ihr über die Feiertage noch etwas zum Lachen und Fremdschämen sucht.

Meine Kritik basiert hauptsächlich auf den anderen Artikeln und Kommentaren, die hier zu Weihnachten zu lesen sind.

Ehrlich gesagt, ich benötige zu Weihnachten weder Methylenblau noch Gürtelrose, weil ich (Gottseidank) ein gesunder Mensch bin, und mich fasziniert auch kein abschreckendes Foto einer sich überfressenden Grünen-Chefin. Genauso habe ich kein Bedürfnis nach einer anderen Währung, zumal sowohl Banken und Börsen am 24. Dezember geschlossen sind.

Natürlich mache ich mir mit solchen kritischen Ansichten keine Freunde, dessen bin ich mir bewusst. Aber ich beobachte die Entwicklung seit vielen Jahren und stelle zunehmend fest, dass man uns nicht nur die traditionellen, sondern auch die nationalen Grundwerte nehmen will. Das beginnt mit dem Verunglimpfen des traditionellen Weihnachtsmarktes mit der Umbenennung auf Wintermarkt oder sonst irgendwas, und geht bis zur Abschaffung der nationalen Verfassung der EU-Staaten (die Abstimmung war erst vor kurzem in Brüssel) zugunsten einer EU-Verfassung.

So ist mein Kommentar weniger als Kritik sondern mehr als Appell zu verstehen, dass wir uns an dem orientieren und uns das nicht nehmen lassen, was uns Tradition und Kultur bedeutet. Denn genau diese Werte sind es, die uns Halt geben in dieser unsteten Zeit, sie verankern uns fest im Boden, so wie ein Baum mit seinen Wurzeln verankert ist. Nimmt man uns diese Wurzeln, was ja seit Langem „in Arbeit“ ist, dann bläst man uns mit Leichtigkeit wie ein Blatt im Wind in jede Richtung, die von oben vorgegeben wird.

Es liegt an uns, und zwar an jedem von uns, hier dagegen zu steuern, dann Schweigen bedeutete immer Zustimmung zu dem, was die „von oben“ uns vorgeben. Natürlich sollen wir unsere kritische Denkweise auch an Weihnachten nicht an der Garderobe abgeben, aber wir sollten mit Überzeugung an den überlieferten Traditionen festhalten, und dazu gehört natürlich der Weihnachtsfrieden und alles, was dazugehört.

Wir als Bürger, als einfache Menschen, sind angehalten, hier die Prioritäten zu setzen, nicht die Politik oder andere Vorgaben der Medien. Die Weihnachtsfeiertage sollen für jeden von uns eine Art von Zäsur darstellen, ein willkommenes Abschalten von den Problemen des Alltags, um uns selbst wiederzufinden und dabei unsere persönlichen Batterien für das nächste Jahr aufzuladen. Jeder auf seine Art, - wenn man mit den christlichen Traditionen nicht konform geht, dann kann man das genauso über das alte germanische Julfest tun.

Aber wir sollten uns nicht alles nehmen lassen, was wir von den Ahnen übernommen haben. Wir würden dabei viel zu viel verlieren, insbesondere die Kraft, für uns, für unsere Kinder und unsere Enkel das Ruder herumzureißen und letztlich in die richtige Richtung zu bringen.

Da ist kein "Weihnachtsfrieden"! Das israelische Terror-Regime läßt weiter morden, und (fast) die gesamte Welt schaut weiterhin zu.

neptun, Montag, 25.12.2023, 23:57 vor 808 Tagen @ helmut-1 2869 Views

Und der größte Teil der "westlichen" Welt unterstützt diesen Völkermord sowie das Massensterben ukrainischer Soldaten durch Waffenlieferungen auch noch.

Ich bin leider noch nicht so weit, daß ich Gott darum bitten kann, z.B. Netanjahu von dem Teufel zu befreien. :-(

Abschalten von den Problemen des Alltags, um uns selbst wiederzufinden und dabei unsere persönlichen Batterien für das nächste Jahr aufzuladen.

Das mache ich nicht nur ein Mal im Jahr, und ich brauche dafür auch keinen Traditions-"Termin".

Jeder auf seine Art, - wenn man mit den christlichen Traditionen nicht konform geht, dann kann man das genauso über das alte germanische Julfest tun.

Kann man das auch ohne solche politischen (*) Verstrickungen tun? [[zwinker]]

(*) Jede organisierte "Religion" ist Politik seit dem Beginn ihrer Organisation.

in die richtige Richtung zu bringen

Glaubst Du ernsthaft, daß auch nur irgendein Mensch weiß, was "die richtige Richtung" ist?

LG neptun

--
Immer daran denken: Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung hat Mörderparteien gewählt!

"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Die Hitzköpfe dort machen das, was sie schon immer taten, nämlich sich gegenseitig die Schädel einzuschlagen.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Dienstag, 26.12.2023, 07:58 vor 808 Tagen @ neptun 2728 Views

So wie die Israelis sich jetzt an den Palis austoben, würden letztere es doch liebendgerne umgekehrt tun. Allerdings ist das auch nichts neues, wie schon Goethe in seinem Osterpaziergang andeutet:

Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen
Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
Wenn hinten, weit, in der Türkei,
Die Völker aufeinander schlagen.
Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten;
Dann kehrt man abends froh nach Haus.

Die Message des alten Schwänkereimers: Man kann über die Dinge reden, sollte sie sich aber nicht zu eigen machen. Manche hier können ganz zeitgeistgeschädigt nicht Distanz wahren und sind deshalb entsprechend übel drauf ... :-P

Grüße

--
[image]

Afuera!

Du irrst Dich auch, wie viele Deutsche, mit Deinem: "Die Hitzköpfe dort"! Und Goethe hat ein anderes Deutschland beschrieben, Dein Zitat passt eher zu den Woken (letztendlich Asylpropaganda).

Hannes, Dienstag, 26.12.2023, 15:35 vor 808 Tagen @ FOX-NEWS 2752 Views

bearbeitet von Hannes, Dienstag, 26.12.2023, 15:56

Herzliche Weihnachtsgrüße,

kurz, Du schreibst irreführend: "Die Hitzköpfe dort" - ich erinnere daran, dass wir in Magdeburg Jenen gerade eine Synagoge gebaut haben im Stadtzentrum auf geschenktem Boden, und frage Dich: Warum wohl ist ein erklecklicher Teil der Bausumme für Objektschutz draufgegangen, und warum hat das Betonding keine Fenster und so viel Nato-Draht, Kameras und so?

Ich erinnere daran, dass Broder, Soros und company dafür gesorgt haben, dass zunehmend nun auch Moscheen bei uns wie die Pilze ... Geschenkt.

Inzwischen haben wir Juden bei der AfD, ganz nach GROSZEM PLAN: Sie werden sich in Deutschen Landen die Köpfe einschlagen, nicht wie Du irre führst im fernen Morgenlande "Israelis sich jetzt an den Palis austoben". Abgesehn davon, dass da objektiv ein tagtägliches Massaker durchgeführt wird, tagtägliches, ohne Erholung und Luftschutzbunker, wie in Dresden, aber tagtäglich 24/7!! Und dass "austoben" nicht passt zur Beschreibung. Es geht um Gas und so! Kapiesch? Und es ist völkisch, dieses Morden, aber so was von völkisch, lieber Verfassungsschutz (schlimmer als die AfD-Jugend, um Zehnerpotenzen völkischer!)!

Ännie-Way: Das kommt nun planmäßig auch zu uns, weil wir ja "helfen müssen", sagen die Woken, "Wenn hinten, weit, in der Türkei,
Die Völker aufeinander schlagen.
.

Nö, wir haben sie hergeholt, allle alle alle. Und sie gehen längst in die Parteien, ich nannte die AfD aber bekannter dafür ist die SPD.

[[euklid]]

Partei haben wir Deutschen ja in Nibelungentreue wieder mal ergriffen, aber diesmal ist es nicht die vom Kaiser erklärte Staatsräson mit Österreich gegen Serbien zu ziehen (1914), es wird und ist die erklärte Staatsräson mit Israel gegen die Muselmanen zu ziehen, der GROSZE KRIEG. Tschau Mama, der Mensch denkt und Gott lenkt. Wegen mir könnt ihr ja auch die große unbekannte natürliche Konstante Jahwe oder Allah nennen.

Und abgewandelt gilt für uns ja bekanntlich nun "right or wrong, my country Israel", das hat schon Merkel verlauten lassen in Israel, wofür sie den höchsten Juden-Orden bekam, alles Fakten.

Da geht die Reise hin, es geht bei der "Türkei" nur noch um Asyl.

Wir in Deutschland aber, wir werden uns planmäßig die Köpfe einschlagen - und einschlagen lassen - für Israel, ganz nach Plan. Es ist alles offen angekündigt, guck hin!

Du enttäuscht mich, und Goethe passt hier schon gar nicht, zu seier Zeit haben die Deutschen die Musels ja noch romantisch verklärt (sieh Goethe), wie die Deutschen dann dann die revoluzzernden Polen romatisch liebten, etwas später.

Wie gesagt: Frohes Fest und ich schreibe noch was zum Problem der Ansiedlung der "Israelis sich jetzt an den Palis austoben" planmäßig, in ganz Europa übrigens sehe ich das voraus.

So wie die Israelis sich jetzt an den Palis austoben, würden letztere es doch liebendgerne umgekehrt tun. Allerdings ist das auch nichts neues, wie schon Goethe in seinem Osterpaziergang andeutet:

Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen
Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
Wenn hinten, weit, in der Türkei,
Die Völker aufeinander schlagen.

Falls bis jetzt noch nicht klar genug wurde, was ich schrieb, heute gilt: Wenn in deutschen Landen / Die Völker aufeinander schlagen.

Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten;
Dann kehrt man abends froh nach Haus.


Die Message des alten Schwänkereimers: Man kann über die Dinge reden, sollte sie sich aber nicht zu eigen machen. Manche hier können ganz zeitgeistgeschädigt nicht Distanz wahren und sind deshalb entsprechend übel drauf ... :-P

Grüße

dito

H.

PS: Wir waren vorhin gefühlt das 5. Mal auf dem/den Weihnachtsmarkt (wir haben mehrere) Diesjahr, esse und trinke da nichts (billiger Dreck überteuert verkauft, koche selber) und Musik gibts auch nicht, tatsächlich, stand ja in der Zeitung: Wegen der GEMA-Kosten und explodierten Fixkosten für die Budiker weggefallen. Da auf dem Weihnachtsmarkt ist praktisch absolute Stille, ja klar, Ausnahme: Das Glockenspiel am Alten Markt (manuell) und dieser nöhlende Elch auf einer Bude. Und die Leute hört man reden selbstverständlich (unverhältnimäßig viel russisch/ukrainisch finde ich). Also, nicht mal Ami-Musik-Produkte sind zu hören oder Volksmusik (nicht von Heino, der ist völkisch, irische Volksmusik ist erlaubt). Ich sehe rundherum die Merkelsteine in den Stadt-Farben Grün-Rot und nehme das Ganze inzwischen als ein einziges Elend wahr, Niedergang, hier auch kulturell. Traurig.

Wir, wir, wir ...

FOX-NEWS @, fair and balanced, Mittwoch, 27.12.2023, 13:05 vor 807 Tagen @ Hannes 2365 Views

Du magst Dich dazuzählen, ich nicht mehr ...

PS: Wir waren vorhin gefühlt das 5. Mal auf dem/den Weihnachtsmarkt (wir haben mehrere) Diesjahr, esse und trinke da nichts (billiger Dreck überteuert verkauft, koche selber) und Musik gibts auch nicht, tatsächlich, stand ja in der Zeitung: Wegen der GEMA-Kosten und explodierten Fixkosten für die Budiker weggefallen. Da auf dem Weihnachtsmarkt ist praktisch absolute Stille, ja klar, Ausnahme: Das Glockenspiel am Alten Markt (manuell) und dieser nöhlende Elch auf einer Bude. Und die Leute hört man reden selbstverständlich (unverhältnimäßig viel russisch/ukrainisch finde ich). Also, nicht mal Ami-Musik-Produkte sind zu hören oder Volksmusik (nicht von Heino, der ist völkisch, irische Volksmusik ist erlaubt). Ich sehe rundherum die Merkelsteine in den Stadt-Farben Grün-Rot und nehme das Ganze inzwischen als ein einziges Elend wahr, Niedergang, hier auch kulturell. Traurig.

Genau davon rede ich, von diesem Deinem Betroffenheitsgedusel. Fetter brauner Haufen auf das alles und gut ist! [[top]]

Grüße

--
[image]

Afuera!

Obwohl ich keinem Deiner Sätze widersprechen kann,

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 26.12.2023, 08:29 vor 808 Tagen @ neptun 2892 Views

so sehe ich die Dinge hinsichtlich der Weihnachtszeit etwas anders.

Du sprichst vom "israelischen Terrorregime". Stimmt, aber das werden wir beide nicht ändern können. Schließlich wurde - wenn man den geschichtlichen Verlauf sieht - diese Situation von der UNO geschaffen.

https://www.wikiwand.com/de/Geschichte_des_Staates_Israel

Bis auf Kleinigkeiten stimmt diese Abhandlung, worauf ich aber keine Antwort fand, ist die Frage, wie es möglich war, dass sich Israel im ersten Palästinensisch-Israelischen Krieg 1947 - 1949 mit einer eigenen Armee erfolgreich verteidigen konnte, obwohl der Staat Israel erst 1948 gegründet wurde. Das bedeutet, die hatten schon lange, bevor der Staat Israel überhaupt gegründet wurde, eine schlagkräftige militärische Komponente. Woraus die bestand, konnte ich nicht herauskriegen. Ich weiß nicht, ob sie damals schon Panzer und Kampfflugzeuge gehabt haben, oder nur bewaffnete Soldaten. Genauso ist mir schleierhaft, wo sie in einem (damals) palästinensischen Staat ihre Kasernen hatten und wer den ganzen Zirkus finanziert hatte.

Das Massensterben in der Ukraine ist vom Westen gewollt. Hier kommt der (zwar meist verborgene) braune Gedanke zum Tragen, der in vielen westlichen Köpfen schlummert. Mit Selensky konnte man einen Naziführer unterstützen, der sich vom Saulus zum Paulus wandelte (er ist ja abstammungsmäßig Jude), und sowas kann nur einem erprobten Schauspieler gelingen. Mit der westlichen Unterstützung wird der seit dem Zarenreich geträumte Traum in die Nähe der Vorstellung gerückt, dass man die Russen in die Knie zwingen kann. Und das alles noch unter der scheinheiligen Überschrift des Schutzes der Demokratie und der Menschenrechte. Dass das nicht funktionieren kann, wie man es schon im 2. WK gesehen hat, interessiert nicht, auch, wenn dabei 100.000e Soldaten ihr Leben lassen müssen.

Die verbreitete Mentalität der meisten Ukrainer als Nazi und Judenhasser (in der breiten Masse als Nährboden und in Form der Azow-Briganden eine Weiterführung von SA und SS) hat historische Gründe, die man hier nachlesen kann:

https://www.wikiwand.com/de/Geschichte_der_Juden_in_der_Ukraine

Auch hier stimmt es - zumindest im Groben, mit einer Ausnahme:
Unter dem Untertitel "Erster Weltkrieg" wird klare Geschichtsklitterung betrieben, denn es wurden damals (1919) von den Ukrainern 100.000e Juden umgebracht, was man seit Beginn des russischen Kampfes im Donbass krampfhaft versucht, zu übertünchen.

Zurück zu meiner Ansicht über Weihnachten:

Weder Du noch ich sind in der Lage, diese seit Jahrhunderten politischen Strukturen mit ihren fatalen Auswirkungen zu verändern. Was sich aber verändern soll, das ist die Haltung der Menschen, die noch ihren Verstand zu Beurteilung der Lage benützen. Dazu werden schleichende Vorgänge praktiziert, wie das langsame Ausradieren der Traditionen. Wir sollen uns nicht mehr an dem orientieren, was gewachsen ist, sondern nur mehr an dem, was man uns von denen, die hinter den Kulissen am Rädchen drehen, vorsetzt.

Mit Ostern hat das schon gut funktioniert, - da spricht man in erster Linie über die "Ostermärsche" und den dabei praktizierten Vandalismus. Jetzt ist Weihnachten dran, und es wird weiter gehen.

Du schreibst:
Glaubst Du ernsthaft, daß auch nur irgendein Mensch weiß, was "die richtige Richtung" ist?

Gute Frage. Es gibt vernünftige Vorstellungen von ganz wenigen Menschen, die mitdenken. Aber diese Menschen sind nicht in der Politik. Dafür sind viel zu viele von dem Segen der EU überzeugt und merken gar nicht, wie die EU-Bevölkerung nun in einen neuen Krieg hineingetrieben wird.

https://www.facebook.com/reel/941098964191089

Zum Abschluss und zum Hauptthema:

Für mich sind der 24. und 25. Dezember heilig. Da richte ich die Augen auf das, was mir wichtig erscheint und verschließe die Augen bewusst vor der Realität. Am 26.Dezember, wie heute z.B., also den Tag, den ich als Österreicher traditionell als "Stefanitag" kenne, wo man diesen Märtyrer damals getötet hat, da beginnt die Konfrontation mit der Realität von Neuem.

Die Natur kennt keinen Weihnachtsfrieden - Und Gott sah, dass es gut war.

Hannes, Dienstag, 26.12.2023, 18:47 vor 808 Tagen @ helmut-1 2653 Views

so sehe ich die Dinge hinsichtlich der Weihnachtszeit etwas anders.
....

Für mich sind der 24. und 25. Dezember heilig. Da richte ich die Augen auf das, was mir wichtig erscheint und verschließe die Augen bewusst vor der Realität. Am 26.Dezember, wie heute z.B., also den Tag, den ich als Österreicher traditionell als "Stefanitag" kenne, wo man diesen Märtyrer damals getötet hat, da beginnt die Konfrontation mit der Realität von Neuem.

Guten Abend,

ich habe Rosenkohl geputzt und der Braten piept (fertig).

Dein Gott/Natur kennt keinen "24. und 25. Dezember heilig" wie Du schreibst.

Alle Einwohnerinnen und Einwohner sind aufgerufen, bis spätestens 18.00 Uhr ihre Häuser zu verlassen

"... Und Gott sah, dass es gut war. ... Und Gott sah, dass es gut war. ... Und Gott sah, dass es gut war. ..."

Frohe Weihnachten wünsche ich uns.

H.

Ein Widerspruch in sich

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 26.12.2023, 23:18 vor 807 Tagen @ Hannes 2494 Views

Alle Einwohnerinnen und Einwohner sind aufgerufen, bis spätestens 18.00 Uhr ihre Häuser zu verlassen

Warum?

"... Und Gott sah, dass es gut war. ... Und Gott sah, dass es gut war. ... Und Gott sah, dass es gut war. ..."

Es war gut, zumindest am Anfang, bis der Mensch begann, in die Natur einzugreifen. Schauen wir uns mal den Fluss an:

Die Helme ist ein gut 81 km langer, linker und nördlicher Zufluss der Unstrut. Die oberen 40 km und untersten 6 km des Flusslaufs liegen in Thüringen, die übrigen 35 km im thüringisch geprägten Teil Sachsen-Anhalts. Der obere Teil des von der Mündung am weitesten entfernten Zuflusses: die Steina-Ichte mit ihrer Quelle am Westhang des Stöberhais befindet sich in Niedersachsen, ebenso die oberen Teile der Zuflüsse Wieda und Zorge. Die Helme entwässert den südlichen Harz, die Goldene Aue, den Osthang des Silkeröder Hügellandes und den Nordhang der Höhenzüge von Windleite und Kyffhäuser.

Nirgends kann ich nachlesen, wo man schon vor vielen Jahren den Flussverlauf begradigt, die natürlichen Mäander entfernt hat, wo man die Überschwemmungszonen beseitigt hat, um dort Wohngebiete zu errichten, usw. usw.

Und Gott sah, dass es gut war. Aber das ist lange her.

Dann lies mal nach beim ollen Schopenhauer, der hatte begriffen, wie die Welt funktioniert.

Hannes, Dienstag, 26.12.2023, 23:40 vor 807 Tagen @ helmut-1 2541 Views

Alle Einwohnerinnen und Einwohner sind aufgerufen, bis spätestens 18.00 Uhr ihre Häuser zu verlassen

Warum?

"... Und Gott sah, dass es gut war. ... Und Gott sah, dass es gut war. ... Und Gott sah, dass es gut war. ..."

Es war gut, zumindest am Anfang, bis der Mensch begann, in die Natur einzugreifen. Schauen wir uns mal den Fluss an:

Die Helme ist ein gut 81 km langer, linker und nördlicher Zufluss der Unstrut. Die oberen 40 km und untersten 6 km des Flusslaufs liegen in Thüringen, die übrigen 35 km im thüringisch geprägten Teil Sachsen-Anhalts. Der obere Teil des von der Mündung am weitesten entfernten Zuflusses: die Steina-Ichte mit ihrer Quelle am Westhang des Stöberhais befindet sich in Niedersachsen, ebenso die oberen Teile der Zuflüsse Wieda und Zorge. Die Helme entwässert den südlichen Harz, die Goldene Aue, den Osthang des Silkeröder Hügellandes und den Nordhang der Höhenzüge von Windleite und Kyffhäuser.

Nirgends kann ich nachlesen, wo man schon vor vielen Jahren den Flussverlauf begradigt, die natürlichen Mäander entfernt hat, wo man die Überschwemmungszonen beseitigt hat, um dort Wohngebiete zu errichten, usw. usw.

Und Gott sah, dass es gut war. Aber das ist lange her.

Mein lieber Helmut, Du bis ein ganz schön doller Romantiker. Die angeblichen Naturverschlimmbesserer damals haben keine "Freizeit" übrig gehabt. Und ab und an murkste die Natur sie und ihre Kinder ab. Beispielsweise durch unbegradigte Flüsse, die dann mal eben einen neues Bett hatten bis zum nächsten mal. Oder weil sie als Flößer bei den heute so lustigen Raftings zwischen dem Holz zerquetschtwurden, deswegen hassten die solche Natur wie Du sie wieder haben willst.Wenn sie damals Deiche bauten, dann starben ihre Kinder, weil sie nicht beides konnten: Lebensmittel produzieren und Deiche bauen.

Als Romatiker solltest Du den Schimmelreiter gelesen haben. Agitatoren wie Dir, sage ich dann so was: Geh doch in den Regenwald oder die Taiga, aber ohne die Errungenschaften von Wissenschaft und Technik. Du köntest nicht mal einen rostigen Nagel mitnehmen, der sehr wertvoll wäre als Werkzeug in der "Natur". Aber leider ist Eisen etwas, was der Mensch der Natur - wie Gott sie geschaffen hat - künstlich abringen musste.

Wahrscheinlich guckst Du auch solche Staffeln in Internet, oder Streamingdienste (nicht meins, keine Ahnung), von denen mein Sohn mir vorgestern beiläufig erzählte. Mit dem war ich nämlich in der Natur, als er Kind war. Es gab noch keine Wölfe hier und der schlief unter dem Sternenhimmel mit uns ohne Zelt und das sehr oft auch im Ausland. Da war er noch nicht in der Schule. Deswegen redete der mit mir oft über Natur und so. Er hat da was gesehen (nicht real, am PC guckt die Jugend heute Fernsehen), wo Kerle in die Kanadische Pampa gehen und haben die Wahl: Zeltplane oder Säge mitnehmen ...? Und dann kannste Voayeur sein auf der Couch. Und liebst dann die Natur mit Wölfen und so, von der Couch aus.
[[wut]]
Umso weiter weg von der Natur (an der Glotze sitzend) umso mehr lieben manche die Natur. So entsteht grüne Denke auch.
[[rofl]]

Gute Nacht

H.

Du übertreibst

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 27.12.2023, 00:42 vor 807 Tagen @ Hannes 2466 Views

Dazu argumentierst Du mit Schwarzweißmalerei.

Ich bin weder blauäugig noch vernarrter Grüner, aber ich gehöre der grünen Zunft (nicht Partei) an und hatte mein Leben lang die Augen offen und die Vorgänge um mich beobachtet.

Dazu hatten wir bereits Anfang der 70er Jahre auf der Uni in Hohenheim in unserem Fach das Thema "Umweltschutz", obwohl es damals die Grünen in dieser Form noch gar nicht gab. Aber man hat uns damals in sehr realistischer Form die Sichtweise für die Folgen bei Eingriffen in die Natur nahegebracht, und vieles hat sich davon bewahrheitet,- wie z.B. die Katastrophe im Ahrtal.

Unter anderem haben wir ausgerechnet, wieviele Hektar Wald welchen Zeitraum benötigen, um den Sauerstoff zu produzieren, den eine Boeing mit ca. 300 Fluggästen bei einem Atlantikflug verbrennt. Deshalb kann ich über die Asphaltkleber, die den Autoverkehr einschränken oder eliminieren wollen, nur den Kopf schütteln.

Welche der seit Jahrhunderten zu beobachtenden Katastrophen im Ahrtal meinst Du? Ich "übertreibe" nicht, denn Hochwasser ist wirklich Natur pur. Und Natur ist weder gut noch böse, sie ist!

Hannes, Mittwoch, 27.12.2023, 01:28 vor 807 Tagen @ helmut-1 2488 Views

bearbeitet von Hannes, Mittwoch, 27.12.2023, 01:36

die Folgen bei Eingriffen in die Natur nahegebracht, und vieles hat sich davon bewahrheitet,- wie z.B. die Katastrophe im Ahrtal.

Lieber Helmut, diese Hochwässer sind gottgegeben, seit Jahrhunderten am Versaufen von Menschen Schuld, und die Menschen haben genau deshalb sich die Natur Untertan machen wollen, wie übrigens die Bibel sie anweist, solches zu tun.

Sogar Tierfelle sollen wir tragen nach dem Rauswurf aus dem Paradies, nix vegan, wenn ich mich Recht entsinne.

Lies Schopenhauer: Die Natur ist ein ewiges Morden, ein liebevoller Gott hätte uns alle, die wir hier unten kreuchen und fleuchen, mit Lichtnahrungsverdauung, Strahlung als Primärenergiequelle statt Lebewesen-Aufessen konzipiert, dann wären Löwe und Lamm in Frieden und ein goldenes Zeitalter (so denken Romatiker).
[[zwinker]]

Hier eine rauhe Liste aus Wikipedia, an der Nordsee und bei uns an der Elbe war es noch viel schlimmer, als die Nordseeküste/Elbestrand noch Natur waren, wie Du das als besser als heute verklärst (wir haben Rückhaltebecken gebaut in Sachsen-Anhalt und die laufen nun über, fürchte ich, aber ohne diese wäre längst Land unter!):


Auflistung der dokumentierten Hochwasserereignisse an der Ahr und ihrer Nebenbäche Datum Ort(e) Ereignis
16. Aug. 1348 Bachem Ein Kaufvertrag über Wiesenland enthält Sicherungsklausel gegen Landverlust durch Flussbettverlagerung infolge des Ahrhochwassers.[1]
27. Okt. 1410 Wadenheim Landübertragung als Pfand wegen erlittenen Schadens durch Hochwasser.[1]
1410 Green Die Greener Mühle wurde durch Hochwasser weggerissen.[1]
1488 Ahrweiler Die wilde Ahr hat die Brücke zerbrochen (Ratsprotokoll).[1]
1547 Hemmessen Durch Hochwasser wird die Mühle zu Hemmessen beschädigt.[1]
8. Nov. 1582 Hemmessen Mühle in Hemmessen durch Hochwasser beschädigt.[1][2]
Mai 1590 Hemmessen Durch Unwetter mit Platzregen schwoll die Ahr stark an, der Mühlenteich der Landmühle wurden schwer beschädigt.[1]
1590 Green Die Greener Mühle wurde durch Hochwasser zerstört.[1]
1598 Unteres Ahrtal Die Wiesen werden durch die Ahr mit Hochwasserschlamm überzogen.[1]
6. Juli 1598 Ahrtal Hochwasser nach Gewitter (Rhein-Zeitung 12. Juli 1959).[1]
30. Mai 1601 Antweiler Ein Ungewitter mit Regen und Hagel führt zu unvorstellbaren Wassermassen, die 16 Gebäude, Häuser, Scheunen und Ställe zerstören, 9 Personen ertranken.[1]
1603 Hemmessen Anhaltende Überschwemmungen der Ahr führen zur Verwüstung der Mühlenklausen und -teiche.[1]
5. Mai 1606 Hemmessen Durch Überschwemmungen der Ahr wurde das freiadelige Haus und Hof völlig zerstört und weggeschwemmt.[1]
1618 Wadenheim Verschiedene Wiesen durch Hochwasser verwüstet.[1]
1659 Hemmessen Die Hemmesser Mühle wurde durch Hochwasser zerstört, sie wurde weiter oberhalb wieder aufgebaut.[1]
1663–1671 Ahrweiler Bewirtschaftetes Land immer wieder durch Hochwasser zerstört.[1]
2. Feb. 1677 Hemmessen Die Hemmesser Landmühle wurde durch Hochwasser weggerissen.[1]
1680 Hemmessen Das Dorf und die kurfürstliche Landmühle wurden durch Hochwasser bedroht.[1]
1686 Hemmessen Die Landmühle wird durch Hochwasser erheblich beschädigt.[1]
Feb. 1687 Ahrweiler Durch Schneeschmelze ausgelöste große Überschwemmung riss mehrere Brücken, davon zwei in Ahrweiler, hinweg.[1][2]
April 1687 Wadenheim, Hemmessen Landmühle zu Hemmessen und einige Häuser wurden vom Hochwasser bedroht.[1]
1. Aug. 1719 Heppingen Schäden durch Überschwemmungen. Menschen flüchten sich auf Bäume.[1]
18. Mai 1721 Beul, Wadenheim Überschwemmung.[1]
16. Jan. 1739 Ahrweiler Eisstau verursachte eine große Überschwemmung, welche die steinerne Brücke in der Nähe des Ahrtors zerstörte.[1]
2.–6. Jan. 1760 Beul, Wadenheim hochgehende Ahr.[1]
1761 Green Das Dorf wurde durch Hochwasser teilweise zerstört.[1]
1763 Mayschoß Vom Hochwasser wurden Straßen überflutet.[1]
14. Okt. 1764 Mayschoß Noch größeres Hochwasser.[1]
1764 Mayschoß Großes Hochwasser.[1]
9. Dez. 1784 Wadenheim Ahrhochwasser.[1]
24. Juni 1788 Mayschoß Ahrhochwasser.[1]
23. Juli 1788 Müsch, Dernau Ahrhochwasser.[1]
20.–26. Jan. 1789 Hemmessen Ahrhochwasser.[1]
1790 Wadenheim 30 Häuser mit Scheunen und Ställen wurden durch das Hochwasser weggespült und zum »Steinhaufen« gemacht.[1]
3. Feb. 1795 Beul Durch Hochwasser mit Eisgang wurden alle Brücken an der Ahr fortgerissen.[1]
21. Juli 1804 Ahrtal Größtes und folgenschwerstes Hochwasser.[1][3][4] Durch Gewitterregen führte die Ahr bereits seit Tagen Hochwasser, als am 21. Juli 1804 ein erneutes Unwetter in der Hoch- und Ahreifel sich mit riesigen Niederschlägen entlud. Alle zur Ahr führenden Nebenflüsse, vor allem der Trierbach, Adenauer Bach und Kesselinger Bach, schwollen innerhalb kürzester Zeit stark an. Der Höchststand des Hochwassers war in Antweiler 2,50 m und in Dernau 1,85 m höher als das Hochwasser von 1910.[1] Der für das 1804-Hochwasser rekonstruierte Spitzenabfluss von 1100 m³/s ist der bis heute größte an der Ahr aufgetretene Hochwasserabfluss.[5]

Das Hochwasser forderte 63 Menschenleben; 129 Wohnhäuser, 162 Scheunen und Stallungen, 18 Mühlen, 8 Schmieden und nahezu alle Brücken, insgesamt 30, wurden von den Wassermassen weggerissen. Weitere 469 Wohnhäuser, 234 Scheunen und Ställe, 2 Mühlen und 1 Schmiede wurden beschädigt, 78 Pferde und Zugrinder kamen in den Fluten um, die gesamte Ernte wurde vernichtet.[6]
Hauptartikel: Hochwasser der Ahr am 21. Juli 1804
1810 Ahrtal Ahrhochwasser.[1]
17. Mai 1818 Mayschoß Durch Starkregen wurden an der Oberahr alle Brücken weggerissen.[1]
25. Juni 1838 Bengen Das Dorf wurde durch das Hochwasser des Bengener Bachs überschwemmt.[1]
13. Juli 1839 Bengen Erneute Überschwemmung.[1]
23. Juni 1844 Ahrweiler, Bengen Bei Ahrweiler wurden zahlreiche Weinberge in die Tiefe gerissen und große Erd- und Schuttmassen verfrachtet. In Bengen wurde ein Haus zerstört.[1]
Juli 1848 Grommes Im Trierbachtal verursachte das Hochwasser große Schäden, u. a. stürzten einige Fachwerkwände von Häusern an der Hauptstraße ein.[1]
11. Juni 1859 Kreis Ahrweiler, Brohltal, Vinxtbachtal und Westum Das Unwetter hatte im gesamten Kreis schwere Schäden von mehr als einer halben Million Thaler verursacht und 40 Menschenleben gefordert. Der Regen war so stark, dass die Bäche in den Tälern innerhalb weniger Minuten zu reißenden Flüssen wurden.

Insbesondere waren das Brohltal, Vinxtbachtal und der Hellbach, der bei Sinzig in die Ahr mündet, betroffen. In Niederzissen kamen 19 Menschen ums Leben. Von den am Brohlbach stehenden Häusern blieben oft nur noch Ruinen stehen. In Westum, ein Ortsbezirk von Sinzig, ertranken sechs Menschen im Hellbach.[1][7]
22. Juli 1870 Dernau Das Hochwasser reichte bis zur Hauptstraße.[1]
Jan. 1880 Bodendorf Als das Eis des zugefrorenem Ahrflusses losbrach, wurden durch das Treibgut von Blankenheim bis nach Bad Neuenahr alle Brücken fortgeschwemmt sowie auf der Strecke mehrere Gebäude schwer beschädigt.[1]
März 1880 Ahrtal In Folge des starken Frostes und des schnell eintretenden Tauwetters stieg die Ahr so hoch an, dass sie den Höhenstand des Jahrhunderts zweimal erreicht hatte und wieder viele Schäden verursachte.[1]
10.–27. Nov. / Dez. 1882 Bodendorf Hochwasser durch langanhaltenden Regen nach vorangegangenem kalten, trockenen Wetter.[1]
1885 Sinzig Unwetter mit Überschwemmung.[1]
23.–24. Juni 1888 Kreis Ahrweiler Durch Gewitterregen in der Eifel traten die Ahr und der Brohlbach über die Ufer und richten große Schäden an. Im Bereich von Ahrweiler werden 3 Brücken beschädigt oder zerstört. In Dernau wurde der ganze Ort unter Wasser gesetzt. Weinbergmauern stürzten ein, Terrassen und Muttererde wurden abgeschwemmt, alle Keller geflutet, die Vorräte verdarben.[1][3]

Der am Standort Altenahr rekonstruierte Pegelstand betrug 162,64 m (über NN) und der Spitzenabfluss 280 m³/s.[8]
23. Jan. 1890 Ahrtal Ahrhochwasser durch Schneeschmelze.[1]
30. Juni 1891 Ahrtal Ahrhochwasser.[1]
2. Feb. 1893 Ahrtal Ahrhochwasser durch Schneeschmelze.[1]
Feb. 1901 Bodendorf Ahrhochwasser.[1]
Dez. 1901 Ahrtal Ahrhochwasser durch Schneeschmelze.[1]
März 1906 Bodendorf Das Hochwasser ging überall zurück.[1]
12.–13. Juni 1910 Ahrtal und Nebentäler Nach vorangegangenen, anhaltenden Regenfällen zwischen Hohe Acht und Hochkelberg schwollen die zur Ahr entwässernden Bäche stark an und führten in der Ahr zu einem Pegelstand von 5,0 m. Der für Altenahr ermittelte Spitzenabfluss des Hochwassers betrug ca. 500 m³/s.[1][5][3][9]

Durch mitgeschwemmte Hölzer, Baugerät und anderes Material der gerade im Bau befindlichen Bahnstrecke Dümpelfeld–Lissendorf wurde die Wirkung des Hochwassers vor allem im oberen und mittleren Ahrtal noch verstärkt.
Insgesamt kamen 52 Menschen (eine andere Quelle nennt 70 Menschen), zumeist Bahnarbeiter um, die sich teilweise in ihren Baracken befanden. Alle Ortschaften im Tal des Trierbachs, Adenauerbachs und der oberen und mittleren Ahr erlitten erhebliche Schäden, nahezu alle Brücken wurden zerstört.
Hauptartikel: Hochwasser der Ahr am 13. Juni 1910
15.–27. Jan. 1918 Ahrtal Hochwasser durch Schneeschmelze,[1] am 16. Januar 1918 betrugen der am Standort Altenahr rekonstruierte Pegelstand 162,41 m (über NN) und der Spitzenabfluss 284 m³/s.[8]
11.–19. Jan. 1920 Antweiler Am 11. Januar um 6:10 Uhr Wasserstand Pegel Müsch 2,30 m, das Hochwasser hielt etwa 8 Tage an, Höchststand am Pegel Müsch 2,90 m.[1] Am Standort Altenahr betrugen der rekonstruierte Pegelstand 162 m (über NN) und der Spitzenabfluss 170 m³/s.[8]
Jan. 1922 Bodendorf Hochwasser nach Regenwetter.[1]
Mai 1922 Bodendorf Durch Hochwasser wurde die neue eiserne Brücke und das Mühlenwehr stark beschädigt.[1]
Nov. 1924 Bodendorf Durch Hochwasser Flutung der Weinkeller, dabei wurde viel Most, der noch in Gärung war, geschädigt.[1]
31. Dez. 1925 – 1. Jan. 1926 Bodendorf, Reimerzhoven Durch Schneeschmelze und Regen starkes Hochwasser, das starke Schäden anrichtete, Höchststand am Pegel Reimerzhoven.[1]
Mai 1936 Bodendorf Durch Starkregen Hochwasserschäden an mehreren Gebäuden.[1]
Aug. 1936 Bodendorf Zwei weitere Hochwässer nach Unwettern.[1]
14. Jan. 1938 Bodendorf Ahr-Hochwasser infolge rascher Schneeschmelze.[1]
23. Dez. 1952 Bodendorf Die starken Regenfälle der letzten Tage führten an Rhein und seinen Nebenflüssen zu Hochwasser.[1]
22. Feb. 1953 Ahrtal Frühlingswetter mit 15°C führte zur Schneeschmelze in der Eifel und Hochwasser der Ahr.[1]
24. März 1955 Ahrtal Durch anhaltenden Schneefall und folgende Schneeschmelze führt die Ahr Hochwasser, neuer Sportplatz und Straße bis Haus Lenz überschwemmt.[1]
1. Feb. 1961 Ahrtal Enormes Hochwasser durch Schneeschmelze ließ die Keller am Ahrweg aus dem angeschwollenen Mühlenteich sowie den Sportplatz und die Straße bis zum Cafe Lenz für zwei Tage überfluten.[1]
3. Juni 1961 Ahrtal Hochwasser nach tagelangem Regen ließ den Sportplatz, die Bäderstraße bis zum Haus Wirte-Koch, die Keller der Häuser am Goldguldenweg und einen Teil der Bäderstraße überfluten.[1]
1. April 1962 Ahrtal Tagelanger Regen und Schneeschmelze führte zum Hochwasser.[1]
6. Dez. 1965 Mündungsgebiet der Ahr Hochwasser durch Tauwetter und Rückstau des hochgehenden Rheins.[1]
23./24. Feb. 1970 Ahrtal Hochwasser im gesamten Ahrgebiet durch Schneeschmelze und anhaltende Niederschläge.[1]
16. Aug. 1972 Ahrtal Hochwasser durch starke Sommergewitter in Rhein- und Ahreifel, besonders betroffen war die Untere Ahr.[1]
7.–9. Juli 1975 Adenau Hochwasser der Ahr durch starke Regenfälle.[1]
12.–15. Juli 1980 Ahrtal Hochwasser durch anhaltende Niederschläge in der Hocheifel.[1]
7. Feb. 1984 Ahrkreis Wolken-bruchartige Regenfälle und Gewitter führten zu zahlreichen Überschwemmungen im gesamten Ahrkreis. Die Ahr war über Nacht zu einem reißenden Fluss geworden. In Müsch stand der Pegel auf 2,64 m.[10]
29./30. Mai 1984 Ahrkreis Am Nachmittag des 30. Mai 1984 waren mehr als 60 l Regen gefallen und führte zu Hochwasser vor allem in Orten der Gemeinde Grafschaft Gelsdorf, Eckendorf, Holzweiler und Esch. Es war der höchste Niederschlag seit Mai 1949 mit 45,6 l pro m² binnen 24 Stunden.[10]
Nov. 1984 und Anfang 1985 Sinzig und Mündungsgebiet der Ahr Die aus der Ahr in den Rhein abfließenden Wassermassen hatten mit unbändiger Gewalt den vor etwa 100 Jahren aufgeschütteten Damm (zum Schutz der Schifffahrt auf dem Rhein) abgetragen. Treibgut und entwurzelte Bäume hatten die 80 Jahre alte Leinpfadbrücke erheblich beschädigt.[11]
Mitte März 1988 Ahr Die Ahr trat über die Ufer, Keller und tiefergelegene Wohnräume überfluteten. Der Hochwasserstand näherte sich den Markierungen vergangener Jahrhunderthochwasser.[12]
12. Jan. 1993 Altenahr Pegel Altenahr / Hochwasserstand: 293 cm[13]
Jahreswende 1993/1994 Kreis Ahrweiler Schwere, langanhaltende Regenfälle ließen die Flüsse über die Ufer treten. Das höchste Hochwasser war am 23. Dezember 1993 beim Pegel Andernach mit 10,51 m. Die Bundesstraße B9 war etwa 80 cm überflutet.[14]

Pegel-Stand Altenahr am 21. Dez. 1993: 349 cm, am 31. Dez.: 233 cm[13]
5.000 Einwohner im Kreis Ahrweiler waren betroffen, Menschen wurden evakuiert. Kripp an der Ahrmündung war mit am schlimmsten betroffen.
Als wesentliche Gründe für das Ausmaß der Katastrophe wurden genannt: Die Schnelligkeit des anströmenden Wassers, was wenig Zeit für Vorsorgemaßnahmen ließ, und die Ungläubigkeit vieler Anwohner, was eine unzureichende Hochwasservorsorge zur Folge hatte.
Die Schadens-Bilanz zum Hochwasser 1993/94 belief sich auf 3.825 Kubikmeter Sperrmüll, der bis zum 12. Januar auf die Deponien des Kreises Ahrweiler angeliefert wurde.
Anfang 1995 Kreis Ahrweiler Pegel-Stand Altenahr am 23. Jan. 1995: 311 cm[13]

Das Hochwasserereignis im Kreis Ahrweiler war weniger dramatisch als vor zwölf Monaten. Die Wassermassen stiegen weniger schnell an als im Vorjahr und die Menschen waren – als Lehre aus dem Vorjahres-Hochwasser – gewarnt.

Die Schadens-Bilanz zum Hochwasser belief sich auf 1.500 Kubikmeter Sperrmüll.[15]
3. Jan. 2003 Altenahr Pegel Altenahr / Hochwasserstand: 288 cm[13]
28. Sept. 2007 Altenahr Pegel Altenahr / Hochwasserstand: 254 cm[13]
2. Januarhälfte 2011 Ahr, Sinzig und Kripp Hochwasser an der Ahr und am Rhein, die Schneeschmelze ließ Bäche und Flüsse anschwellen und über die Ufer treten. Das Mündungsgebiet der Ahr zwischen Sinzig und Kripp glich einer Seenplatte.[16]
1.–4. Juni 2016 Adenau, Altenahr, Grafschaft, Müsch, Bad Neuenahr-Ahrweiler und Remagen In Altenahr standen nach den starken Regenfällen zahlreiche Straßen unter Wasser, auch Bundes- und Landesstraßen mussten für den Verkehr gesperrt werden. Insgesamt 25 Menschen wurden mit Booten und einem Hubschrauber vom Campingplatz bei Altenahr gerettet.[2] Die Brücke über den Leimersdorfer Bach war am 4. Juni 2016 von den Fluten des ansonsten beschaulichen Bachs weggerissen worden.

Im Raum Grafschaft fiel am 4. Juni zwischen 14 und 16 Uhr bis zu 115 mm/m² Niederschlag. Die Regenrückhaltebecken in Nierendorf (88.000 m³) und Gimmigen liefen über. Im Kreis Ahrweiler wurden insgesamt 800 beschädigte Gebäude gemeldet.[17]
Pegel Altenahr / Hochwasserstand: 371 cm.[13]
Zum Hochwasserschutz soll zukünftig der Wasserrückhalt in der Fläche verbessert werden. In Aubereichen am Flussufer sollen wieder Retentionsflächen entstehen, in denen sich die Ahr schadlos ausbreiten kann. Vorgesehen sind Flächen von insgesamt 32.000 m².[18][19][20]
14.–17. Juli 2021 Landkreis Ahrweiler Im Landkreis Ahrweiler hinterließ das Hochwasser eine Spur der Verwüstung. Kreisweit wurden 62 Brücken zerstört und weitere 13 schwer beschädigt. Auf der Ahrtalbahn wurden mindestens sieben Brücken und rund 20 Kilometer Gleis durch Über- und Unterspülungen unbefahrbar. Zudem erlitten 19 Kindertagesstätten und 14 Schulen Beschädigungen. In der Gemeinde Schuld stürzten sechs Häuser ein, zahlreiche weitere wurden schwer beschädigt. In der Stadt Sinzig starben zwölf Bewohner der Behinderteneinrichtung „Lebenshilfe-Haus“. Mehr als 330 Menschen konnten mit Hubschraubern von Dächern und Bäumen gerettet werden.

Pegel Altenahr / Hochwasserstand: ca. 1000 cm.[13] Der für das Hochwasser ermittelte Spitzenabfluss wurde mangels vorliegender Messdaten mittels des Pegels Reimerzhoven mit 750–1000 m³/s abgeschätzt. Damit zählt dieses Ereignis seit der Aufzeichnungen neben den Hochwassern von 1804 und 1910 zu den stärksten bekannten Hochwasserereignissen an der Ahr.[5][21]
Weitere Informationen: Hochwasser Landkreis Ahrweiler

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Hochwasserereignisse_an_der_Ahr

Ich wünsche uns noch eine angenehme Woche

H.

Imponiert mir immer wieder, die Schwarzweißmalerei

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 27.12.2023, 21:19 vor 807 Tagen @ Hannes 2398 Views

denn Hochwasser ist wirklich Natur pur. Und Natur ist weder gut noch böse, sie ist!

Natürlich hast Du mit diesem Ausspruch recht. Aber das Leben besteht nun einmal nicht aus schwarz und weiß, sondern beinhaltet sämtliche Grauschattierungen. Was meine ich damit:

Die Situation im Ahrtal ist nicht neu und bekannt, -ja das stimmt. Wenn ich auf Fehler der Menschheit verweise resp. Eingriffe in die Natur, dann begründet sich das in der Kombination der Dinge, nämlich Unbill der Natur und falsche Reaktion der Menschen.

In der von Dir genannten Aufzählung von Wiki kann man es ja teilweise auch nachlesen, ich zitiere:

Als wesentliche Gründe für das Ausmaß der Katastrophe wurden genannt: Die Schnelligkeit des anströmenden Wassers, was wenig Zeit für Vorsorgemaßnahmen ließ, und die Ungläubigkeit vieler Anwohner, was eine unzureichende Hochwasservorsorge zur Folge hatte.

Um das mit Zahlen etwas zu verdeutlichen:

Wiki schreibt:

Damit zählt dieses Ereignis seit der Aufzeichnungen neben den Hochwassern von 1804 und 1910 zu den stärksten bekannten Hochwasserereignissen an der Ahr. (damit meint man die Katastrophe von 2021)

1804: Das Hochwasser forderte 63 Menschenleben;

1910: Insgesamt kamen 52 Menschen (eine andere Quelle nennt 70 Menschen), zumeist Bahnarbeiter um, die sich teilweise in ihren Baracken befanden

2021: 134 Todesopfer

Hochwasser ist wirklich nur "Natur pur"? Ich könnte das analysieren, dafür bräuchte ich eine Menge Zeit, müsste mich vor Ort informieren, etc. etc., - ich könnte das hinbekommen. Aber das zu erwartende Ergebnis sagt mir bereits jetzt mein Bauchgefühl:

Ja, es gibt Naturkatastrophen, die nicht beeinflussbar sind. Aber die Auswirkungen sind sehr wohl vom Menschen beeinflussbar, und oft auch schon in der Vergangenheit negativ beeinflusst worden. Deshalb sind die fatalen Auswirkungen mindestens zu 50 % auf das Fehlverhalten der Menschen zurückzuführen.

Na gut. Dann eben was zur "Grünmalerei", um mit Deinen Worten zu sprechen.

Hannes, Donnerstag, 28.12.2023, 18:06 vor 806 Tagen @ helmut-1 2363 Views

Einen guten Nachmitag wünsche ich, mein liebes Weib ist mit einer anderen Freundin nun zum x-ten Mal auf den Weihnachtsmarkt, vorhin habe ich das erste Mal heute (und von dem Markt das erste Mal dieses Jahr!) etwas gegessen, war mit ihr spazieren, Details dazu hier:
"...
PS: Wir waren vorhin gefühlt das 5. Mal auf dem/den Weihnachtsmarkt (wir haben mehrere) Diesjahr, esse und trinke da nichts (billiger Dreck überteuert verkauft, koche selber) und Musik gibts auch nicht, tatsächlich, stand ja in der Zeitung: Wegen der GEMA-Kosten und explodierten Fixkosten für die Budiker weggefallen. Da auf dem Weihnachtsmarkt ist praktisch absolute Stille, ja klar, Ausnahme: Das Glockenspiel am Alten Markt (manuell) und dieser nöhlende Elch auf einer Bude. Und die Leute hört man reden selbstverständlich (unverhältnimäßig viel russisch/ukrainisch finde ich). Also, nicht mal Ami-Musik-Produkte sind zu hören oder Volksmusik (nicht von Heino, der ist völkisch, irische Volksmusik ist erlaubt). Ich sehe rundherum die Merkelsteine in den Stadt-Farben Grün-Rot und nehme das Ganze inzwischen als ein einziges Elend wahr, Niedergang, hier auch kulturell. Traurig.
"

Das zur Weihnachtsgeschichte. Nun zur Schöpfungsgeschichte: Du schreibst, ich betriebe Scharzweißmalerei, weil ich nicht dieser Deiner Meinung bin, Zitat Deiner Aussage zur Erinnerung:

https://dasgelbeforum.net/index.php?id=648475 - Auszüge Deiner Erwiderung:

"...
[Anm: Mein Link zum aktuellen Überlaufen der Rückhaltebecken in Sachsen-Anhalt war das:] Alle Einwohnerinnen und Einwohner sind aufgerufen, bis spätestens 18.00 Uhr ihre Häuser zu verlassen
[Anm: Darauf Du:]Warum?

"... Und Gott sah, dass es gut war. ... Und Gott sah, dass es gut war. ... Und Gott sah, dass es gut war. ..." [Anm: Du zitiertest meinen Link zum alten Testament, Schöpfung, wie Gott die Natur mit allen Wassern - und so - schuf und das lobte]

[Anm: Darauf Du, dies:] Es war gut, zumindest am Anfang, bis der Mensch begann, in die Natur einzugreifen."

Ernsthaft? Du so: Hätte der liebe Gott uns einen Schnabel gegeben, dann hätten wir Müsli essen sollen und dürfen, wie mit dem Fliegen und unseren von Gott nicht gegebenen Flügeln?

Das kenne ich doch von ganz früher. Und stimmst damit in die von unseren Massenmedien gepushte Propaganda ein, dass: "man schon vor vielen Jahren den Flussverlauf begradigt, die natürlichen Mäander entfernt hat ..." wie Du schreibst.
[[hae]]

Du hast die Sümpfe vergessen, die die Nazis haben trockenlegen lassen, ganz pöhse Bahndämme, und das A-Wort.
[[nono]]

Und dann schriebst Du das: "Und Gott sah, dass es gut war. Aber das ist lange her."

Darum geht es mir. Du liegst falsch!

Das habe ich aber schon geschrieben, sehr blumig, ausgeschmückt mit der Geschichte vom Eisen, das in Deiner hochgelobten Schöpfungsgeschichte nicht vorkommt, der rostige Nagel als wertvolles Werkzeug gegen die Natur, besser als ein gottgegebener Fingernagel.

Wir Menschen haben uns das Eisen geschaffen, um uns der Natur zu erwehren. Du stellst den Sachverhalt auf den Kopf und nennst meine Richtigstellung Scharzweißmalerei, Du betreibst Grünmalerei mein Lieber.
[[zigarre]]

Sorry, wer austeilt, muss auch einstecken können.

Aktuell nutzen wir in Magdeburg gegen die Natur wieder ein Bauwerk, was nach der Kriegserklärung Frankreichs endlich aus Reparationen finanziert wurde, Ende 19. Jahrhundert, habe das wieder ausgekramt für Dich, meinen Beitrag dazu, siehe Zitat unten, hier Meldung aktuell:

"Landesweit intensive Niederschläge sowie die Schneeschmelze durch milde Temperaturen im Harz und im Riesengebirge haben dazu geführt, dass die Elbe und weitere Gewässer mehr Wasser als üblich führen. Hunderte Schaulustige beobachteten die Öffnung des 150 Jahre alten Pretziener Wehrs. Über mehr als fünf Stunden entfernten Mitarbeiter des Landesbetriebs für Hochwasserschutz die rund 320 Stahlplatten, so dass das Wasser langsam in die Gebiete hinter dem Wehr fließt. Das sorgt nach Angaben des LHW dafür, dass das Wasser nicht mit voller Wucht auf die Dämme und Deiche trifft. Das Pretziener Wehr wurde das letzte Mal vor zehn Jahren geöffnet, insgesamt sei es jetzt zum 63. Mal geöffnet worden."

[image]

Quelle: https://www.merkur.de/deutschland/sachsen-anhalt/hochwasser-an-elbe-steigt-weiter-pretz...

So was dürfte es, wenn es nach Euch Naturverklärern ginge, gar nicht geben. Denn Hochwasser ist Gottes Werk, der Hochwasserschutz Menschenwerk. Letzteres Deiner Meinung nach - siehe oben - herumpfuschen in der Schöpfung, die ja gut war.

Diese Denke sollte überwunden sein. Kommt aber mit den grünen Ideologen wieder. Erbsünde, tut Buße, das Ende ist nah usw.

Hier Erläuterungen zu der technischen Hochwasserschutzanlage, die Menschenleben und ihre mühevollen Errungenschaften schützen:

Danke, hoffentlich ein Beitrag gegen diesen heutigen Ungeist der "Natur"-Besoffenheit. Hier in Magdeburg profitieren wir heute noch von den Werken unserer nationalistisch denkenden Vorfahren.
...
so was macht betroffen. Und ich wünsche mir, dass ein Umdenken stattfindet.

Ich war hier und dabei, als 1990 das bundesrepublikanische Rechtssystem über uns kam, mit diesen eigentümlichen "Ökos" plötzlich in den Institutionen hier, aber auch unglaublichen Geldmitteln. Mich erinnernd, war das oft schlimm, war ich doch des öftern am verzweifeln. Ich schrieb sogar Leserbriefe an die Zeitung, z. B. weil die hier aus allen Umflutgerinnen ("Furthslake" zwecks fressbarem Ziegenfutter, die hatten simpel nicht genug zu fressen - für ihre vielen Kinder - damals!) et c. "Feuchtbiotope" machten.

Beim ersten großen Hochwasser hier, erinnere ich mich, 2002, habe ich den Unterhaltungsverband angerufen, dass die Gräben verkrautet sind, die hatten in Panik dann einen Bagger geschickt.

Da ging dann gaaaanz langsam ein Umdenken los, nicht wegen meines Anrufs, der ja nur eine Mitarbeiterin dort in Angst versetzte (möchte mal wissen, wer jetzt dort bei Euch Angst hat, zu Recht! Ich ahne nur, und habe mir "die Mappusse" @DT [[trost]] gemerkt ... ob da mal Gerechtigkeit sein wird? Ich denke, das System isses ...), sondern, weil es spätestens 2013 offensichtlich wurde, was "die Ökos" (sage ich mal verkürzt für das Wirken dieser Ideologie) hier angerichtet hatten.

Inzwischen baut man hier sogar ein Schöpfwerk an der sehr funktional und schön ausgebauten "Furthslake", sehr gut!

Zum Beispiel: Pretziner Wehr mit Umflutgelände von 1871.

Letzteres "Umflutgelände" unterlag noch in den Nullern einer Campagne der "Ökos", welche hasserfüllt Baumfäll-Aktionen darin zu verhindern suchten (ohne Bäume sinnvoll, Strömungsgeschwindigkeitserhöhend neue Pflanzen dort vernichten, jawohl - Pflanzen killen, warum nicht? Lenin: "Wer wen?" - durch Hochwasserbehörden et c.).

Als schlimmes Treibeis dann mal zusammen mit den entwurzelten Bäumen (!) die B1-Brücke umzureißen drohte (ja, es war auch mal kalt hier), setzte auch da still und leise ein Umdenken ein.

Mir wäre lieber gewesen, mit großem Tam Tam und Tribunal statt still und leise, da hätte man die Geldquellen und Ideologen ans Licht gezerrt, die hinter solchen "gut gemeinten Aktionen" stecken.

So wird das wieder laufen nach der aktuellen Natur/Verwaltungsversagens-Katastrophe im Ahrtal, bestenfalls als Warnschuss "Klimererwärmungskatastrofe" durchgehen. Und dann weiter so zu neuen Klima-Ausgaben, weg mit der Völkischen Technik-Denke, Natur ist imma guuuut ...

[[kotz]]

Was ist das "Pretziner Wehr"? Antwort: Eine sehr vernünftige technische Maßnahme gegen die ab und an "böse" Natur (Natur ist selbstverständlich nicht "böse", aber auch nicht "schützenswert" - es ist unsere Umwelt, zum Glück eine unseren Interessen entsprechend weitgehend gestaltete "Kulturlandschaft"! Mittels Wissenschaft und Technik!).

ad hoc zum Pretziner Wehr, Zitat:

"bis 1865 starke, teilweise katastrophale Hochwasserschäden
1865 Denkschrift an die Preußische Regierung über eine sogenannte Elbenauer Deichregulierung
1869 Beschluß der Preußischen Regierung zum Bau des Elbe Umflutkanals und des Pretziener Wehres
1871-75 Bau des Pretziener Wehres vorwiegend von italienischen Bauarbeitern und französischen Kriegsgefangenen"


Quelle


Ich halte fest: Preußischer Gemeinsinn, Kompetenz, zweckdienliche Verwendung von Mitteln. Bei euch im Westen (m. E. noch mehr als bei uns) Fehlanzeige. Tendenz stark fallend.

[image]

Quelle

Zur Funktion: Die hatten damals noch keine Sirenen und keine App. Da zog ein reitender Bote von der Verwaltung los und trommelte die Leute zusammen, die das Wehr aufmachten (schwere Arbeit). Das klappte damals rechtzeitig, bis heute (Prinzip KISS). Die Wassermenge bekam einen größeren Querschnitt, wodurch die Höhe sank (bei Magdeburg, Zweck der Aktion: Natur aus den menschlichen Siedlungen raushalten). Aktuell haben wir eine Mückendiskussion wieder mal. Die Preußen haben auch Mücken bekämpft, heute bekuschelt man die.

Fazit: Naturkatastrophen haben der Menscheit schon immer zugesetzt, Verbrecher sind die, welche uns am Selbstschutz hindern. Heutzutage wäre so viel - so einfach - möglich ...

[[motz]]


H.

Quelle: Hannes, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Mittwoch, 04.08.2021, 10:57 @ DT2638 Views
https://dasgelbeforum.net/index.php?id=573563

Du gibst Dir Mühe, also honoriere ich das und tue dasselbe

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 30.12.2023, 12:22 vor 804 Tagen @ Hannes 2165 Views

Daher habe ich mich auch ausgiebig mit dem auseinandergesetzt, was Du geschrieben hast.

Du beziehst Dich auf meinen Ausspruch:

Es war gut, zumindest am Anfang, bis der Mensch begann, in die Natur einzugreifen.

Der Eingriff in die Natur begann mit der zunehmenden Besiedelung. Andersrum gesagt, nenne mir mal einige Beispiele von Überschwemmungen um die Zeit 1000 n.Chr., oder 500 n.Chr. oder die anderen 500 oder 1000 Jahre davor. Ich hab nichts gefunden. Daher meine Annahme, dass das damals "gut" war.

Erzähl mir nicht, dass es damals kein Internet gegeben hat, die Geschichtsschreiber in der Zusammenarbeit mit den Naturhistorikern wissen schon, was damals Sache war. Schließlich gibt es die Dendrochronologie, die Palynologie, usw.

Ja, es hat auch damals Unwetter gegeben, z.B. im schwäbischen Heslach im Juni 1786, -man schreibt: " Ende Juni kam es in Heslach zu einem Wolkenbruch, dessen Folge eine große Überschwemmung war."

Aber wo sind die Toten, wo sind die "Jahrhundertschäden", etc.?

Wir haben kein Problem mit der Klimaerwärmung durch Menschenhand, das ist alles Politpropaganda, um daraus Kapital zu schlagen. Dass sich der CO²-Gehalt von 0,04% nun "drastisch" auf 0,042% erhöht hat und wir deshalb alle sterben müssen, ist in meinen Augen eine Lachplatte. Die Wissenschaftler (hoffentlich die guten) schreiben, dass vor 16 Mio Jahren der CO²-Wert bei 0,048 % gelegen hat, der dann bis vor 14 Mio Jahren bis auf 0,042% abgesackt ist. Trotzdem haben sich im Präkambrium (ca. vor 600 Mio Jahren) die mehrzelligen Lebewesen auf unserem Planeten entwickelt. Also waren die günstigen Umweltvoraussetzungen gegeben.

Ich entnehme Passagen aus der "Landeszentrale für politische Bildung" in Baden Württemberg, die an geschichtlichen Tatsachen nicht gerade vorbeigehen können, und lasse die "von oben" vorgegebenen Tendenzen und Schlussfolgerungen weg.

https://www.lpb-bw.de/klimageschichte#c19275

Einzelne Auszüge draus, die mein nachstehendes Fazit begründen:

Vor 2,3 Milliarden Jahren erlebte die Erde ihre erste Eiszeit, weitere folgten. Unter einer Eiszeit versteht man die Zeit, in der einer oder beide Pole der Erde vereist sind. Dieser Zustand ist die Ausnahme; in der überwiegenden Zeit waren die Pole nicht vereist. Innerhalb von Eiszeiten wechseln sich außerdem Warm- und Kaltzeiten ab.
So ist es bis heute: Seit 2,6 Millionen Jahren schon herrscht die jüngste Eiszeit, innerhalb derer wir momentan in einer Warmzeit leben.

Im sechsten Jahrhundert nach Christus war es in Europa fast durchweg bitterkalt. Die Folge war tausendfacher Hungertod, durch den die Bevölkerungszahlen Europas schließlich auf ein nie mehr erreichtes Tief sanken. Die Landwirtschaft ging immer weiter zurück, Siedlungen wurden aufgegeben und die Menschen mussten sich sogar gegen Wölfe schützen, denen es in Russland zu kalt geworden war.

Im 14. Jahrhundert allerdings – zur Zeit der Pestepidemien in Europa – waren die Temperaturen extrem niedrig, sodass es zu großen Hungersnöten kam. Das Getreide verfaulte, der gesamte Wein erfror. Schließlich mussten sich die Menschen auch von Hunden und Pferden ernähren.

Einzelne klimatische Schwankungen fanden freilich auch während des Mittelalters statt: So wird aus dem heutigen Baden-Württemberg von Weihnachten 1289 berichtet, dass die Bäume bereits ausschlugen und über das Jahr 1220 weiß man sogar, dass im Februar reife Erdbeeren geerntet werden konnten.

Ab 1621 führten klimatische Bedingungen in Baden-Württemberg zu einer Verschärfung der Situation. Kälte und zu starke Niederschläge sorgten ganze acht Jahre lang für Missernten. Diese hatten so extreme Teuerungen zur Folge, dass sich viele Menschen die Nahrung nicht leisten konnten und den Hungertod starben.

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts kann man von einem einigermaßen dichten Netz von Wetteraufzeichnungen sprechen, die Quellenlage für diese Zeit ist also besonders gut.

Kälte und Missernten der Kleinen Eiszeit zogen sich noch bis ins 19. Jahrhundert hin. Im Jahre 1816 beispielsweise kam es im heutigen Baden-Württemberg zu so verheerenden Missernten, dass Hunde und Katzen verspeist werden mussten. Um die Situation der Landwirte zu entschärfen, gründete schließlich Friedrich Wilhelm Raiffeisen Vereine zu ihrer Unterstützung – die Urform der Raiffeisenbank war geboren.

Vor allem aber wurde das Klima des 19. Jahrhunderts (auch im heutigen Baden-Württemberg) von zwei Ereignissen beeinflusst, die ihren Ursprung im weit entfernten Indonesien hatten: die Ausbrüche der Vulkane Tambora 1815 und Krakatau 1883.

Der Beginn der globalen Erwärmung kann bereits auf das Ende des 19. Jahrhunderts datiert werden. Die starke Verstädterung der damaligen Zeit zeigt sich am Beispiel Stuttgarts besonders gut. In der Folge sorgten ganz neuartige Probleme, wie beispielsweise die Luftverschmutzung von Großstädten, für Gesprächsstoff.

Brief von Niklaus Lenau:
"Beständiges Unwohlsein, Kopfschmerz, Schlaflosigkeit, Mattigkeit, schlechte Verdauung, Druckfehler und Ärger über den trägen Fortschlich meiner Geschäfte – das waren die Freuden meiner letzten Wochen. Emilie will es nicht gelten lassen, dass die Stuttgarter Luft nichts als die Ausdünstung des Teufels sei, doch mir ist es zu auffallend, dass ich in Heidelberg frisch und gesund war und nun, kaum wieder nach Stuttgart gekommen, bresthaft und elend sein muss."

Nun kommen wir zur Politpropaganda in diesem Machwerk, das sich in den meisten Phrasen (sehr auffällig) im Konjunktiv verhält, damit man denen später nichts am Zeug flicken kann:

Grund für die starke Temperaturzunahme ist in erster Linie das vom Menschen ausgehende Verbrennen von Benzin, Öl und Gas, wodurch sich der Kohlenstoffdioxidgehalt in der Atmosphäre ständig erhöht. Aufgrund dieses Verhaltens könnte die Durchschnittstemperatur bis 2100 um bis zu 6,4 Grad Celsius ansteigen. Bis zu 30 Prozent aller lebenden Tier- und Pflanzenarten sind dann vom Aussterben bedroht, Millionen Menschen werden unter dem Anstieg des Meeresspiegels, unter Wassermangel und weiteren Auswirkungen des Klimawandels leiden.

Soweit, so gut. Aber alles zusammengenommen, bewirkt bei mir folgendes Fazit:

Solange sich da irgendwelche Typen in ihrer Tierfellbekleidung herumgetrieben haben, gabs keine Katastrophen. Da war die Natur soweit in Ordnung. Hat sich auch damals die Natur eskaltiert, dann gabs Erscheinungen, die man aufgrund der Nichtigkeit heute gar nicht mehr beweisen kann, und die mit Sicherheit keine Menschenopfer in der aktuell bekannten Form gefordert haben.

Die Zunahme der Bevölkerungszahlen, die damit verbundene und nicht vorhandene Kenntnis über die Regeln in der Natur verursachten leidvolle Katatsrophen für die betroffenen Menschen. Es wäre nun notwwendig gewesen, dass sich diejenigen, die in der Verantwortung standen und auch über die entsprechenden Fachkenntnissewr vrfügen, damit auseinandersetzen, wie man einen sinnvollen Scutz zum Thema *Überschwemmung, und auch Muren und Schlammlawinen in Zukunft verhindern kann.

Nun kommen wir ans Eingemachte:
Unabhängig vom politischen System gabs immer Fachleute, die wussten, was Sache ist. Der "Vorteil" lag in den kommunistischen Diktaturen. Da waren diese Fachleute gezwungen, diese Maßnahmen anzusetzen, die einen Kopf und eine Arsch hatten, wie man bei uns sagt. Die wurden auch ausgeführt. Magdeburg ist eines der vielen Beispiele, aber auch bei uns in Siebenbürgen gibt es mehrere.

In den 70er Jahren gab es in unserer Stadt Überschwemmungen. Daraufhin wurden die entsprechenden (und vor allem richtigen) Baumaßnahmen realisiert und seit dieser Zeit gab es keine einzige Überschwmemung mehr in unserer Stadt.

Abr kein Mensch erhielt jemals die Erlaubnis, in einem von der Überschwemmung gefährdeten Gebiet zu bauen, Überschwemmungszonen waren tabu für jede Baumaßnahme. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. In den westlichen Ländern, im goldenen Kapitalismus, da waren andere Kriterien wichtig. Da ging man davon aus, dass alles nicht so schlimm und vielleicht auch übertrieben sei, und man konnte in den Überschwemungsgebieten zu einem sehr günstigen Preis Baugrundstücke kaufen.

Ich bin kein Mensch, der den Kapitalismus veteufelt, - aber in diesem Falle hat das Geld und die Erreichung eines wirtschaftlichen Standards die Hirne der Menschen verteufelt. Daher wurden Genehmigungen erteilt, wo man keine Genehmigungen erteilen hätte dürfen, es wurden Maßnahmen unterlassen, die sinnvol gewesen wären, und es wurden unsinnige Maßnahmen getroffen, an denen die Veranlasser eigentlich nur verdient haben aber die keinen Vorteil für die Bevökerung erbrachten.

Mein Schlusssatz:

Es gibt keine von Gott befohlenen und unvermeidbaren Katastrophen. Die ganz wenigen Ausnahmen bestätigen nur meine Regel. Die Menschen haben durch ihre Fehlverhalten, durch kommerzielle Interessen, durch falsche oder unterlassene Maßnahmen, und insbesondere durch die übertriebene Besiedelung in gefährdeten Gebieten diese Unglücke provoziert.

Judenverfolgung 2023 - Auch zu Weihnachten im Heiligen Land, eine Notiz aus Bethlehem

Hannes, Dienstag, 26.12.2023, 22:17 vor 808 Tagen @ helmut-1 2663 Views

bearbeitet von Hannes, Dienstag, 26.12.2023, 23:17

Dazu:

Etwas zum Nachdenken, gerade zu Weihnachten.

Bitte nicht. Mir reicht Al Jazeera und die Filmchen aus der Schlammhölle Ostfront. Ich habe genug!

Es handelt sich um eine Geschichte, die ich in Rumänien irgendwo gelesen habe. Es ist keine reale Begebenheit, es ist ein modernes Märchen, ein Märchen für Erwachsene. Passt deshalb zu Weihnachten, weil sich in den Wochen davor alles im Kaufrausch überschlägt.

Zum Glück haben wir das in unserer Familie schon vor mehreren Jahren abgeschafft, und deshalb verläuft auch die Adventszeit stressfrei für uns. Die Konzentration darauf, wem man was schenken muss, wen man nicht vergessen darf; die Gegenüberstellung, was derjenige mir letztes Jahr geschenkt hat, welchen Wert das hatte, damit ich ungefähr denselben Gegenwert zurückschenke, - das alles hat mir früher immer das Weihnachtsfest vermiest.

Dazu kaufe ich mit Sicherheit keinen Mikroherd oder einen Staubsauger, der irgendwo bei einem zu Beschenkenden benötigt wird, nicht in der Vorweihnachtszeit, weil da alles sowieso teurer ist und eine zeitlich unabhängige Notwendigkeit darstellt, die mit Weihnachten überhaupt nichts zu tun hat.

Dafür habe ich Zeit für andere Sachen, wie z.B. mich um die ukrainischen Kinder in unserer Stadt zu kümmern und mit denen ein paar ukrainische Weihnachtslieder vorzubereiten, die ich mit dem Akkordeon begleite und die dann auf dem Innenhof der Stadtkirche vor den Weihnachtsständen am letzten Abend vorgetragen werden. Danach bekommen die Kinder heiße Schokolade gespendet, und sowohl die Betreuer als auch die Kinder selbst erfahren dann eine andere Form des Glücksgefühls und besonders, dass sie nicht ignoriert werden.

Es hat absolut nichts damit zu tun, dass ich dieses Regime in Kiew als verbrecherisch betrachte, - denn die Kinder sind die Leidtragenden. Sie können nichts dafür, haben überhaupt keine Schuld an dieser Entwicklung und leiden darunter, dass sie aus ihrem gewohnten Umfeld herausgerissen und in ein fremdes Land gebracht wurden, dessen Sprache und Schrift sie nicht kennen.

Nun zu dem Märchen für die Erwachsenen, auf deutsch übersetzt:

Die Geschichte von Reichtum, Erfolg und Liebe:

In einem Dorf lebte eine Frau mit ihrem Mann. Eines Donnerstags, als ihr Mann bei der Arbeit war, sah die Frau, dass drei alte Männer schon seit mehreren Stunden am Tor saßen.

Die Frau warf einen Blick aus der Ferne, stellte aber fest, dass sie diese alten Leute nicht kannte. Sie dachte bei sich: Sie sind nicht aus unserem Dorf. Vielleicht sind sie Wanderer und haben vor meinem Tor Halt gemacht, um sich von dem langen Weg auszuruhen, den sie zurückgelegt hatten.

Dann beschloss die Frau, hinauszugehen und mit ihnen zu sprechen und sie sogar ins Haus zum Essen einzuladen, wenn sie hungrig waren. Sie dachte nicht weiter nach und ging sofort zum Tor hinaus.
Die Frau sagte zu den drei alten Männern: Hallo! Ich habe gesehen, dass ihr schon seit langem hier seid. Ihr müsst hungrig sein. Ich lade euch ein, ins Haus zu kommen, um euch etwas zu essen zu geben. Da fragten die drei alten Männer die Frau: Ist der Hausherr zu Hause? Die Frau antwortete ihnen: Nein, mein Mann ist nicht zu Hause. Er ist noch bei der Arbeit. Aber es dauert nicht mehr lange, und er muss auch nach Hause kommen.

Da antworteten die alten Männer: Wenn der Mann des Hauses nicht zu Hause ist, können wir nicht hineingehen. Die Frau lächelte sie höflich an und ging zurück ins Haus. Am Abend, als ihr Mann nach Hause kam, erzählte die Frau ihm alles. Dann sagte der Mann ihr, man könne sie nach Hause einladen, um ihnen etwas zu essen zu geben. Die Frau ging wieder zum Tor hinaus und erzählte den drei alten Männern: Mein Mann ist zu Hause. Er lädt euch alle ins Haus ein, damit Sie etwas essen können. Bitte kommt herein!

Die alten Männer sagten zu der Frau: "Danke für die Einladung, aber wir gehen nie gemeinsam in ein Haus.“ Die Frau fragte: Warum?

Da erklärte einer der alten Männer und zeigte auf einen seiner Freunde. Sein Name ist Reichtum, wenn er mit dir geht, wird dein Haus voller Reichtum sein. Dann deutete er auf den anderen alten Mann und sagte: Er heißt Erfolg. Wenn er mit dir geht, wirst du in allem, was du tust, immer erfolgreich sein. Und ich bin die Liebe. Wenn ich derjenige bin, der mit dir geht, wird dein Haus immer voller Liebe sein.

Dann sagte der alte Mann zu der Frau: "Geh jetzt zurück ins Haus und entscheide mit deinem Mann, wen von uns du in deinem Haus haben willst.“ Die Frau ging ins Haus und erzählte ihrem Mann alles, was der alte Mann ihr gesagt hatte. Ihr Mann war überglücklich, als er hörte, was seine Frau ihm erzählt hatte, und sagte zu ihr: Lass uns "Reichtum" hereinbitten. Soll er doch kommen und unser Haus mit Reichtum füllen. Seine Frau war damit nicht einverstanden und sagte zu ihm: Nein! Ich denke, es ist besser, den "Erfolg" einzuladen! Die Schwiegertochter, die das Gespräch zwischen den beiden mitgehört hatte, ging zu ihnen und sagte: „ Wäre es nicht besser, die "Liebe" einzuladen? Auf diese Weise wird unser Haus immer voll von Liebe sein.“

Der Mann und die Frau stimmten der Schwiegertochter zu, woraufhin die Frau wieder hinausging und zu den drei alten Leuten sagte: "Wer von euch ist die Liebe? Wir haben beschlossen, dass die Liebe unser Gast sein wird." Da stand die Liebe auf und ging auf ihr Haus zu. Aber in diesem Augenblick standen die beiden anderen Alten auf und gingen mit ihm. Die Frau fragte: Aber du hast doch gesagt, ihr könnt nicht alle in ein Haus gehen. Ich habe nur die "Liebe" eingeladen. Wie könnt ihr dann alle reinkommen? Die Alten antworteten: Wenn du nur Reichtum oder Erfolg eingeladen hättest, dann wären die anderen beiden draußen geblieben. Aber da du die Liebe eingeladen hast, gehen wir dorthin, wo die Liebe hingeht.

Die Moral von der Geschicht':
Wo immer es Liebe gibt, werden Reichtum und Erfolg folgen!

Um das Ganze auch etwas näher zur Realität zu bringen: Ich habe in den vielen Jahren fast das ganze Land bereist, weil ich die Schönheiten Rumäniens kennenlernen wollte. Prinzipiell verwendete ich die Straßen 2. und 3. Ordnung, weil man nur dann das eigentliche Land kennenlernt, - auf den Durchgangsstraßen und auf der Autobahn kann man das nicht. Und dabei ist es mir immer wieder passiert, dass ich von wildfremden Menschen in ihr Haus eingeladen, fast dazu genötigt wurde, man mir Essen und Trinken dargereicht hatte und es waren wirklich schöne Erlebnisse, an die ich gerne zurückdenke.

Ich wünsche allen Lesern und den Kommentatoren sowie dem Forumsbetreiber gesegnete Weihnachten, vor allem Gesundheit und Zufriedenheit im Kreise seiner Lieben. Für das kommende Jahr 2024 kann ich nur Standhaftigkeit und Rückgrat wünschen, denn ein „besseres Jahr 2024“ zu wünschen, wäre in meinen Augen verlogen; - ich wüsste nicht, woher es kommen könnte.

Mein „Geschenk“ an alle ist der Weihnachtsbaum, der auch in diesem Jahr, - seit meinem 3. Lebensjahr - immer bis an die Decke reicht.

https://www.directupload.net/file/d/7135/2u4golel_jpg.htm

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Mein Gegen-„Geschenk“ an alle ist das mod. Bild von unserem Weihnachtsbaum, der auch in diesem Jahr nicht bis an unsere Wohnzimmer-Decke reicht. Als junger Vater habe ich mit Bohrmaschine und Schnitzmesser die struppige Kiefer homogenisiert (schüttere Stellen mit Ästen gefüllt, es gab nicht so schöne Bäume wie heute). Nun 20 Euro der Prachtbaum im Vorbeifahren in den Polo geworfen, im Netz (5 Euro Trinkgeld an den traurigen Mann, der mir sagte, das Netz koste extra wegen der Plaste-Steuern und so).

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Wenn Du Weihnachten weggucken kannst, ich kann es nicht. Mag funktionieren, wenn man die Tagesschau guckt und Tatort und sonst nix.

Judenverfolgung 2023 durch Mohamedaner und Christen - Auch zu Weihnachten im Heiligen Land, eine Notiz aus Bethlehem:

"Israelische Siedler zündeten einen Weihnachtsbaum in Bethlehem an.

Bethlehem liegt im Westjordanland von Palästina, zehn Kilometer von Jerusalem entfernt. Christliche Pilger aus aller Welt kommen an Weihnachtstagen hierher. Im Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit steht hier die Geburtskirche.
Dieses Mal, nachdem Tausende von Palästinensern im israelisch-palästinensischen Konflikt getötet wurden, feiert die christliche Gemeinde in Bethlehem sehr begrenzt Weihnachten. Während die meisten Leute beschlossen haben, Weihnachten nicht zu feiern.

Ein Vorfall ereignete sich heute hier. Einige israelische Siedler zündeten einen Weihnachtsbaum an. Danach begannen die Christen und Muslime dort, Steine auf die Siedler zu werfen und trieben sie weg."

Oder das hier, das vergesse ich den Juden nicht, Weihnachten als Fest der Nächstenliebe und des Vergebens hin oder her:

"Die griechisch-orthodoxe Kirche St. Porphyrius in Gaza, von der angenommen wird, dass sie die drittälteste Kirche der Welt ist, wurde am Donnerstagabend von Raketen getroffen, als Hunderte von Palästinensern dort Schutz suchten. Nach Angaben des orthodoxen Patriarchats von Jerusalem und palästinensischen Gesundheitsbeamten wurden mindestens 18 christliche Palästinenser getötet, und es gibt Berichte, dass Dutzende immer noch unter den Trümmern gefangen sind. In einer Erklärung
Auf ihrer offiziellen Website behauptete die Kirche, Israel sei für die Angriffe verantwortlich; das israelische Militär übernahm anschließend die Verantwortung für die Explosion, so das Wall Street Journal.
"

Neulich sagte ich zu zwei Damen, die sich an den Stolpersteinen mit Namen vor bald 100 Jahren geflohener Juden erfreuten, dass die heutigen Juden doch nun auch sich mindestens 20.000 solcher Messing-Schandmale mit den palästinensischen Namen sich gießen sollten, Zwanzigtausend überwiegend Kinder und Frauen, wenn man nur deren aktuelle Gaza-Morde 2023 zählt, ohne die Morde im Westjordanland zu zählen, und ohne die letzten bald 100 Jahre Mordens dieser völkischen Gruppe, so wie bei uns Deutschen sollten die auch ihre Geschichte mal endlich aufarbeiten.

Die Juden, die hier in die Magdeburger neue Synagoge gehen werden, haben aktuell das zu verantworten als Juden, wenn ich schon als Deutscher für die damals so genannte "Reichskristallnacht" und die Vertreibungen und Morde damals Verantwortung übernehmen muss, real existierende Stolpersteine in Magdeburg jeden Tag sehen muss. Dann gehörten vor die Synagogen auch welche, jeden Tag hundert neue.

So sehe ich das, tut mir leid. Ich kann da nicht wegsehen.

LG
H.

Die radikalen Juden sind genauso zu verurteilen wie alle anderen religiösen oder politischen Radikalen

Joe68 @, Dienstag, 26.12.2023, 23:23 vor 807 Tagen @ Hannes 2477 Views

Gibt genug Videos, die dem woken GEZ Tagesschau Zuschauer nicht gezeigt werden, wie israelische Soldaten, einfach so ( weil sie es können, straffrei), wehrlose und harmlose Palästinenser erschießen.


Für diese radikalen Israelis sind Palästinenser( egal ob Christ oder Muslime, die wollen keine Nichtjuden in ihrer Nähe, in ihrem Großisrael) eben keine gleichberechtigten Menschen, sondern *nazisprech*?

Ich war früher auch total auf der Seite der Israelis, inzwischen hat sich das, angesichts der letzten 20 Jahre, wie sie die Indianer in Reservate abdrängen, deren Lebensgrundlagen zerstören, sie am liebsten total vertreiben würden, und nebenbei Zielübungen mit den Zivilisten machen, gedreht.
Israelis und Palästinenser haben ihre menschliche Würde in einem gemeinsamen Staat, friedlich nebeneinander zu leben, oder sie sind beide des Landes nicht würdig.

So wie die ehemals Nazi Deutschen, die heute in vielen Städten friedlich mit einer Mehrheit von Migranten zusammen leben. Warum sollten Juden und Palästinenser nicht zusammen leben können? Ist doch der selbe Wüstengott, die gleichen Propheten, es fehlt eine externe Besatzungsmacht, die die semitischen Brudervölker umerzieht. Vielleicht sollten die osmanischen Türken das in ihre Hände nehmen, oder die christlichen Kreuzritter? Frieden schaffen für ALLE, die dort leben.


Sarkasmus und Ironie, bloß wo?

--
Der ungerechteste Friede ist noch immer besser als der gerechteste Krieg - Cicero

Akzeptiert

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 26.12.2023, 23:25 vor 807 Tagen @ Hannes 2434 Views

Mit einer Einschränkung:

Wir sollten uns nicht von den MSM blöd machen lassen. Es gibt drei völlig unterschiedliche Richtungen bei diesem Volk. Zum einen die Israeliten, die haben einen geschichtlichen Hintergrund. Dann die Juden, die in den verschiedensten Nationen auf dem Globus vorhanden und verteilt sind. Und schließlich die Israelis, die man auch nicht alle in einen Topf werfen kann, weil es die Hardliner, die Zionisten, unter ihnen genauso gibt wie diejenigen, die gegen Netanjahu und seine feindliche Palästinenserpolitik protestieren.

Du willst damit sagen, es ist wie beim Islam? Der ja an sich gut sei. Und andererseits aber diesem bösen Islamismus, der mit dadamitgarnickxzumtunhat? Ernsthaft?

Hannes, Dienstag, 26.12.2023, 23:51 vor 807 Tagen @ helmut-1 2511 Views

bearbeitet von Hannes, Dienstag, 26.12.2023, 23:56

Mit einer Einschränkung:

Wir sollten uns nicht von den MSM blöd machen lassen. Es gibt drei völlig unterschiedliche Richtungen bei diesem Volk. Zum einen die Israeliten, die haben einen geschichtlichen Hintergrund. Dann die Juden, die in den verschiedensten Nationen auf dem Globus vorhanden und verteilt sind. Und schließlich die Israelis, die man auch nicht alle in einen Topf werfen kann, weil es die Hardliner, die Zionisten, unter ihnen genauso gibt wie diejenigen, die gegen Netanjahu und seine feindliche Palästinenserpolitik protestieren.

Und wer sind nun die Guten Deiner Meinung nach? Die Roten oder die Linken?
[[ironie]]

Ich sag' Dir was: Ich glaube, die Religion wird ganz dolle oft benutzt für Eroberungen und so.

[[zigarre]]

Es gibt da welche, die sagen, der Islam wäre gar keine Religion, sondern vielmehr eine Welteroberungsideologie.

Hmmm. Könnte man das bei anderen Relgionen auch unterstellen?
[[ironie]]

Liebe Grüße

H.

Schwierige Fragen, komplexe Antworten

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 27.12.2023, 00:27 vor 807 Tagen @ Hannes 2459 Views

Und wer sind nun die Guten Deiner Meinung nach? Die Roten oder die Linken?

Das zu beurteilen, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Aus dem ganz einfachen Grund, weil die Prägung durch die Religion in den unterschiedlichsten Formen in den Menschen vorkommt. Es gibt niemals ein schwarz oder weiß, es gibt immer nur die unterschiedlichsten Grauformen. Dazu gibt es vereinzelt Menschen, die in ihrer Art und Weise, wie sie mit ihren Mitmenschen umgehen, eigentlich das Urbild des Christentums verkörpern, obwohl sie gar keiner Religionsgemeinschaft angehören.


Ich sag' Dir was: Ich glaube, die Religion wird ganz dolle oft benutzt für Eroberungen und so.

Das trifft auf die drei Weltreligionen zu, das Christentum, das Judentum un den Islam.

Es gibt da welche, die sagen, der Islam wäre gar keine Religion, sondern vielmehr eine Welteroberungsideologie.

Wenn man den Koran so durchliest, dann ist dieser Gedanke durchaus nicht abwegig.


Könnte man das bei anderen Relgionen auch unterstellen?

Die Geschichte hat gezeigt, welche Religionen von der aggressiven Art sind. Könnte sein, dass das bei anderen Religionen wie dem Buddhismus oder auch dem Konfuzianismus nicht der Fall ist, - aber um das konkret zu bewerten, dafür fehlen mir die detaillierten Kenntnisse.

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