Siemens-Gamesa-Konzenern: "In nur 24 Stunden produzierte das Windrad 359 Megawattstunden Strom."

Olivia @, Mittwoch, 04.10.2023, 08:52 vor 886 Tagen 6993 Views

"...Die Prototyp Windkraftanlage SG14-222 DD von dem spanisch-deutschen Siemens-Gamesa-Konzern erreichte in Oesterild in Dänemark einen Weltrekord....."

Das Windrad wurde an Land getestet. Man geht davon aus, dass der Ertrag auf See noch höher sein wird.

Die Ausmaße des Windrades sind gigantisch.

Hier geht es lang:

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/siemens-stellt-weltrekord-auf-strom-f%C3...

--
For entertainment purposes only.

Fällt dir etwas auf 15*24=360? (edit: nach paranoia Hinweis)

Mirko2, Mittwoch, 04.10.2023, 09:36 vor 886 Tagen @ Olivia 5462 Views

bearbeitet von Mirko2, Mittwoch, 04.10.2023, 10:33

Die angebende Leistung von 15MW *24 Stunden =360 MWh wurde errechnet, man schreibt dann eben 259MWh, damit das nicht so auffällt. Die Windradgeschichte wurde schon in um den Sommer in diversen Pressemitteilungen veröffentlicht. Klingt aber gut für die Schlafschafe: 100-Jahr Strom für eine Familie. Man versucht mit allen Tricks die grüne Ideologie weiter aufrecht zu halten.

Danke@ paranoia, habe es abgeändert. Mein Fehler, habe nur MW ohne Stunden gelesen.

Mirko: "15MW *24 Stunden =360MW"

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Mittwoch, 04.10.2023, 10:17 vor 886 Tagen @ Mirko2 5006 Views

Hallo Mirko2,

Deine Formel ist falsch.

Ein Windkraftwerk mit einer Leistung von 15 MW, das 24 Stunden ununterbrochen mit Nennlast einspeist, produziert eine Energie von 15 MW * 24 h = 360 MWh, nicht "360 MW".

Leistung * Zeit ist Energie!
Dementsprechend sollte bei richtiger Verwendung der Einheiten auch eine Einheit für Energie herauskommen, in diesem Fall die Megawattstunde.

Du kannst nicht einfach Einheiten links des Gleichheitszeichens rechts wegfallen lassen.

Die angebende Leistung von 15MW *24 Stunden =360MW wurde errechnet, man schreibt dann eben 259MW,

Nein, 359 MWh!!!

damit das nicht so auffällt. Die Windradgeschichte wurde schon in um den Sommer in diversen Pressemitteilungen veröffentlicht. Klingt aber gut für die Schlafschafe: 100-Jahr Strom für eine Familie. Man versucht mit allen Tricks die grüne Ideologie weiter aufrecht zu halten.

Ansonsten hast Du vollkommen Recht. Jedes stinknormale Windkraftwerk mit einer Nennleistung von 15 MW kann in 24 h eine Energie von 360 MWh erzeugen, so der Wind es denn will.

Das ist aber gar nichts besonderes:

[...Die Nennleistung neu installierter Windkraftanlagen liegt an Land meist im Bereich von 3 bis über 6 MW, während die größten bisher entwickelten Offshore-Anlagen bis etwa 15 MW erreichen...]

https://de.wikipedia.org/wiki/Windkraftanlage

Fazit:
Eigentlich müsste man diese Meldung in der "Die Sendung mit der Maus" verarbeiten. Indoktrination muss früh anfangen, denn was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Ein leichter Schlag auf den Hinterkopf erhöht das Denkvermögen und den Stuhlgang.

FredMeyer @, Mitten in der Karibik, Mittwoch, 04.10.2023, 10:59 vor 886 Tagen @ paranoia 4881 Views

pflegte einer meiner früheren Lehrer des öfteren zu sagen.

Fazit:
Eigentlich müsste man diese Meldung in der "Die Sendung mit der Maus" verarbeiten. Indoktrination muss früh anfangen, denn was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.

Das Medium, das die Meldung gerade abgedruckt hatte, ist eigentlich eine solche Spielwiese für schon etwas ältere Kinder, passt ganz in den Stil der genannten Sendung.

Da ich wahrscheinlich in meinem weiteren Leben nie ein Batterieauto kaufen werde, hätte mich eine solche Meldung nie erreicht, weil mich das auf Batterieautos ausgerichtete efahrer-Magazin auch nicht interessiert. Die Rechnung von @Revoluzzer ist dagegen der informativste Beitrag in der Sache.

Die neueste Marschrichtung der EU sollte man aber im Auge behalten. Das CBAM-Verfahren wird uns die "neue" Energieform noch empfindlich verteuern. Davon betroffen sind vorzugsweise Stahl und Zement (als Vorprodukt zu Beton) betroffen, die zum Erstellen neuer Windräder unerlässlich sind. Wenn's schon der heimischen Industrie an den Kragen geht, dann soll so verhindert werden, das billige Importe, die mit hohem CO2-Aufwand hergestellt wurden, den heimischen Markt erreichen. Auch eine Methode sich den Genickschuss zu versetzen.

--
Fred

Frage: Erwirtschaftet ein Windrad überhaupt die Kosten/Recourcen, die für seine Herstellung nótig waren???

Reffke @, Narragonien, Mittwoch, 04.10.2023, 11:11 vor 886 Tagen @ FredMeyer 4563 Views

Hallo allerseits,
???

LG Reffke

--
Wer warnen will, den straft man mit Verachtung.
Die Dummheit wurde zur Epidemie.
So groß wie heute war die Zeit noch nie.
Ein Volk versinkt in geistiger Umnachtung.
Erich Kästner "Große Zeiten"

Das ist wirklich eine spannende Frage. Und dazu kommt: Was kostet der Abbau und die Entsorgung? oT

Olivia @, Mittwoch, 04.10.2023, 12:01 vor 886 Tagen @ Reffke 4133 Views

......

--
For entertainment purposes only.

Das ist eine Frage, die wahrscheinlich niemals beantwortet werden wird.

FredMeyer @, Mitten in der Karibik, Mittwoch, 04.10.2023, 12:56 vor 886 Tagen @ Reffke 4278 Views

bearbeitet von FredMeyer, Mittwoch, 04.10.2023, 13:32

Wenn die Frage nur auf die Herstellung bezogen wird, hat man den spannendsten Teil im Leben eines Windrades ausgelassen. Beim Lebenszyklus eines AKWs ist man da schon viel weiter. Auf jeden Fall werden die AKWs nicht in der grünen Landschaft stehen bleiben, dafür hatte nach meinen Informationen Mutti schon in einer ihrer letzten Amtshandlungen gesorgt, die Altlasten für den Rückbau dem Steuerzahler an den Hals zu hängen.

Bei den Betonklötzen, die tief in der Erde versenkt sind, wird man noch nicht wissen, wie das Spiel ausgeht, ich habe zumindest in der Öffentlichkeit noch nichts davon gehört. Analog zu den Bunker-Betonklötzen aus dem WK2 , die in vielen deutschen Städten immer noch das Stadtbild zieren, weiß man zumindest heute schon, dass die eine wesentlich längere Lebendauer haben als die Windräder von etwa 20..25 Jahren.

Ein Windrad selbst ist relativ schnell und geräuschlos abgebaut. Aus den Augen aus dem Sinn. Zwar gibt es eine Rückbauverpflichtung für die Fundamente im Baugesetzbuch, ohne die es keine Genehmigung für den Bau eines Windrades geben würde, doch das scheint ein zahnloser Tiger zu sein, wenn auch mit einer Verpflichtung zur Bürgschaft, da ein wenig Kosmetik betrieben wurde. Die Frage wird sein, wenn die Windräder in die Jahre kommen, nachdem zuvor auf Wunsch der Grünen zig-mal mehr Windräder gebaut wurden, als jetzt schon bestehen. Man darf gespannt sein, was in 2040 geschehen wird, wenn der Rückbau der Fundamente zum Brennpunkt wird.

Selbst wenn man den anfallenden Stahlschrott wieder einschmelzt, was ist mit dem CO2 bei der Herstellung des Zements, der beim Betonieren benötigt wird? Ich würde mal eine schlechte Bilanz vermuten. Ein AKW hält 3 mal solange.

--
Fred

Wie sieht es aus mit den Fundamenten der Windräder? Könnten die theoretisch nach Abbau der Räder weiterverwendet werden für neue Anlagen oder sind die auch nicht mehr nutzbar?

Olivia @, Mittwoch, 04.10.2023, 16:37 vor 885 Tagen @ FredMeyer 3872 Views

Falls sie nicht mehr nutzbar sein sollten.... WER kann denn dann so einen Wahnsinn überhaupt installieren?

--
For entertainment purposes only.

Die Fundamente in unserer Schwarzerde sind ungefähr so verwendbar wie Wüstensand in der Sahara.

Hannes, Mittwoch, 04.10.2023, 20:49 vor 885 Tagen @ Olivia 3979 Views

bearbeitet von Hannes, Mittwoch, 04.10.2023, 20:59

Falls sie nicht mehr nutzbar sein sollten.... WER kann denn dann so einen Wahnsinn überhaupt installieren?

Hi Olivia, Du fragst zu Recht und bis damit relativ spät dran [[zwinker]] :
" Wie sieht es aus mit den Fundamenten der Windräder? Könnten die theoretisch nach Abbau der Räder weiterverwendet werden für neue Anlagen oder sind die auch nicht mehr nutzbar? - Olivia, 04.10.2023, 16:37 "
Ich bin mir sicher, dass die Graichens das schon gesundgerechnet haben für die Medien.

[[ironie]]

Bevor ich ein Chudneyglas in der Küche öffne (überzählige Äppel,Birnen,Wein et c von 2022 mit Fisch aus dem TKS Es gibt Reis Baby), kurz aus meinem Wissen ohne Quellenangabe, bitte selber suchen.

Mein Betreff als Gleichnis sehen!

Etwa ein bis einskommafünf Meter unter Planie ist das übliche Rückbauniveau. Da kommt also dann wieder Acker drauf --> den Mutterboden muss man im günstigsten Fall aus dem Lager zurückholen. Herstellen würde langwierig. In der Regel also Ödland erzeugt.

Je nach Landkreis gibt es unterschiedliche Verfahrensweisen!

Es kann Landesrecht sein, Landesbauordnung, NatG usw. - Ohne übereinstimmende Auffassungen der Landesregierungen! Also ob Rückbau neben Blättern, Rotor und Turm auch das Fundament, Leitungen, Wege etc. beinhalte!

Rückbauverpflichtung sind gemäß Pachtvertrag dann endlich durchsetzbar. Hierfür werden Sicherheiten hinterlegt, wie im Bauwesen üblich. Die werden auch aller paar Jahre übrprüft, auf Angemessenheit. Diese Lasten tragen Betreiber der Anlage und/oder Eigentümer des Grundstücks. Falls nicht umgesetzt - die üblichen Dinge wie Ersatzvornahme durch Behörde usw.

Soweit die Theorie.

Praktisch dürfte das so sein, dass der politische Wille da ist, keine schlafenden Hunde zu wecken, also die Diskussion nicht aufkommen zu lassen!

Kann mir ja gar nicht vorstellen, dass Bauer Michel alle Zuwegungen und Kranstellplätze auf eigene Leistung 1,5 m tief auskoffert, auch entsorgt und wieder verfüllt mit der guten Schwarzerde (erstmal haben, und dann damit auch noch auf und davon, das wird nix, nicht zig Tonnen Mutterboden wie er mal war!)? Bin ich zu pessimistisch odr hat der Bauer genug Bio-Energie in der Zukunft für solche Nebenaufgaben?

Es wird also praktisch immer ein volkswirtschaftlicher Schaden angerichtet.

Nun kann man das simpel monitär oder propagandamathematisch klimaaktivistisch ausrechen, ob der Nutzen überwqiegt. Die Beträge werden differieren, auch die Vorzeichen.
[[euklid]]

Alles klar?

Muss in die Küche, mein Weib hungert wie Millionen andere auf dieser Welt.
[[ironie]]

H.

PS: Ich weiß nicht, in wie vielen Landkreisen es offiziel möglich ist, das Fundament noch drin zu lassen bis auf ewig (nur oben abtragen einen guten Meter tief). Die anderen, die alles rausholen müssen, haben dann ein Riesenloch, nach dem Betonabbruch mit sehr viel Energie (aus der PV-Anlage, kein Dynamit - da ist russisches Gas drin, CO2-neutral vermute ich mal ironisch, also mit Schlegel und Eisen händisch durch Millionen zugewanderte Fachkräfte) und ebenso sin dauch die Massentransporte klimaneutral zu erledigen - werweißwohin mit dem Schutt, hunderte Kilometer ggf, das wird nich lustich .... Will aber keiner Wissen derzeit, diese lästigen Einzelheiten. So meine Wahrnehmung. Die GFK-Materialtonnen der Flügel sind wohl auch Sondermüll? Keine Ahnung! Denn, was ich weiß, reicht mir für mein Urteil, volkswirtschaftlich.

Du hast leider Olivias Frage nicht verstanden.

Plancius @, Mittwoch, 04.10.2023, 22:25 vor 885 Tagen @ Hannes 3771 Views

Also nochmal mit anderen Worten.

Können die Fundamente nach 20 Jahren für das nächste Windrad auf eben diesem Fundament weiterhin genutzt werden?

Vielleicht ist das Fundament ja nach 20 Jahren auch schon in sich instabil und kann kein Windrad der nächsten Generation mehr tragen.

Das würde ja letztendlich bedeuten, dass immer mehr Fläche versiegelt wird und allein der Bau der Fundamente gigantische Mengen an Energie und Zement benötigt. Und wenn man den Ressourceneinsatz für den Rückbau der alten Fundamente mit einberechnet, dann ist das ganze Windenergiegedöns eine Riesen Sauerei an unserer Umwelt.

Gruß Plancius

--
"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

Fundamentnutzung bei Neubau Windkraftanlage - Erklärvideo aus der Sendung mit der Maus

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Mittwoch, 04.10.2023, 22:50 vor 885 Tagen @ Plancius 3768 Views

bearbeitet von paranoia, Mittwoch, 04.10.2023, 23:14

Hallo Plancius,

als alter weiser Olivia-Versteher habe ich das passende Erklärvideo gefunden:

Warum kippt der Kran nicht um? | DieMaus | WDR

https://www.youtube.com/watch?v=Wf-dn5_LXAk

Videoposition 3:53, Thema Fundament

Das obige Video ermöglicht unserer Praktikerin Olivia, das Problem auch ohne die gefürchtete Theorie zu verstehen (die ich als Nichtmechaniker gar nicht sauber erklären könnte)!

Der Fachbegriff [Trigger-Warning für Olivia, jetzt kommt ein Theoriebegriff]
lautet "Repowering".

Wenn beim "Repowering" der Turm erhöht und die Rotorblätter verlängert werden, muss das Fundament höhere Momente aushalten. Das Moment ist Kraft x Hebelarm, also bei gleichen Windlasten und höherem Turm erhöht sich schon auch schon das Moment. Ist das Moment zu hoch für die alte Fundamentdimensionierung, gibt es irgendwann Gehacktes.

https://de.wikipedia.org/wiki/Repowering

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

zur Gründung (Fundamente) ein Nachtrag.

Hannes, Donnerstag, 05.10.2023, 00:05 vor 885 Tagen @ paranoia 3744 Views

bearbeitet von Hannes, Donnerstag, 05.10.2023, 00:08

Hallo Plancius,

als alter weiser Olivia-Versteher habe ich das passende Erklärvideo gefunden:

Warum kippt der Kran nicht um? | DieMaus | WDR

https://www.youtube.com/watch?v=Wf-dn5_LXAk

Videoposition 3:53, Thema Fundament

Das obige Video ermöglicht unserer Praktikerin Olivia, das Problem auch ohne die gefürchtete Theorie zu verstehen (die ich als Nichtmechaniker gar nicht sauber erklären könnte)!

Der Fachbegriff [Trigger-Warning für Olivia, jetzt kommt ein Theoriebegriff]
lautet "Repowering".

Wenn beim "Repowering" der Turm erhöht und die Rotorblätter verlängert werden, muss das Fundament höhere Momente aushalten. Das Moment ist Kraft x Hebelarm, also bei gleichen Windlasten und höherem Turm erhöht sich schon auch schon das Moment. Ist das Moment zu hoch für die alte Fundamentdimensionierung, gibt es irgendwann Gehacktes.

https://de.wikipedia.org/wiki/Repowering

Gruß
paranoia

Gruß paranoia,

ich habe ja eben auf den Vorwurf geantwortet, ich hätte das Problem nicht verstanden, siehe hier:

"Doch. Ich habe das erstbeste Video für Euch hier verlinkt zu Eurer Information. Weil ihr Videos so mögen tut ;-) Und persönliche Erfahrungen dazu.

Hannes, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Mittwoch, 04.10.2023, 23:35 @ Plancius28 View"

Dass ich Videos für schlechtes Informationsnutzen-Konzept halte wegen Zeitaufwand/Nutzen, habe ich hier mehrfach bekannt gemacht. Gucke aber dennoch ab und an, meist zur Entspannung welche an, auch Deines im Schnellduchlauf mir angesehen:

Warum kippt der Kran nicht um? | DieMaus | WDR

https://www.youtube.com/watch?v=Wf-dn5_LXAk

Videoposition 3:53, Thema Fundament

Hübsch.

Ergänzung: Je nach Bodenbeschaffenheit (und natürlich Biegemoment durch den Mast mit Gondel) werden quasi nach Tabelle Fundamente berechnet. Auf Basis Ergebnisse Bodenerkundung und so.

Es gibt im Prinzip zwei Typen an Land (neudeutsch wohl onshore): Schwerlast und Pfahl. Ersteres geht in die Breite, zweiteres in die Tiefe. Ersteres ist problematisch, wird im Video ja auch erklärt, warum. Hier nördlich Magdeburgs blockieren die Windkraftenergie-Einpeitscher den Straßen-Neubau durch Baumbesetzungen und so, ideologisch gesteuert, Argument: Bodenversiegelung verhindern.

Im Video nennt einer eine Zahl des zubetonierten Bodens bundesweit, aber für die "Energiewende", für grünen Windstrom!

Das Problem ist, dass wir keine Amis sind. Unsere Vorfahren haben vor über hundert Jahren das Prinzip der Nachhaltigkeit erfunden, den Deutschen Wald. Den Begriff haben Jene uns geklaut wie schon die Bundschuhfahne mit dem Regenbogen.

Bei den Amis hat man Freileitungen, weil die anders sind als wir und lässt auf, was unökonomisch ist, Fabriken und Gebäude werden nicht zurückgebaut, bei uns ist das anders, kulturell. Wir hatte auch bis jetzt keine "Rassenunruhen" usw.

Fazit: Wie schön im Video des NDR erklärt wird, kann es für den Windkraftanlagenbesitzer wirtschaftlicher sein, die Anlagen zu verschenken, weil er um die Rückbaukosten herumkommt.

Damit dürfte @olivias Frage nun wirklich beantwortet sein.

H.

Doch. Ich habe das erstbeste Video für Euch hier verlinkt zu Eurer Information. Weil ihr Videos so mögen tut ;-) Und persönliche Erfahrungen dazu.

Hannes, Mittwoch, 04.10.2023, 23:35 vor 885 Tagen @ Plancius 3730 Views

Also nochmal mit anderen Worten.

Können die Fundamente nach 20 Jahren für das nächste Windrad auf eben diesem Fundament weiterhin genutzt werden?

Vielleicht ist das Fundament ja nach 20 Jahren auch schon in sich instabil und kann kein Windrad der nächsten Generation mehr tragen.

Das würde ja letztendlich bedeuten, dass immer mehr Fläche versiegelt wird und allein der Bau der Fundamente gigantische Mengen an Energie und Zement benötigt. Und wenn man den Ressourceneinsatz für den Rückbau der alten Fundamente mit einberechnet, dann ist das ganze Windenergiegedöns eine Riesen Sauerei an unserer Umwelt.

Gruß Plancius

Gruß Plancius,

bei meinem Haus war ein sog. Grundbruch auf rd. 30 m Länge passiert: Auf Fensterbrett rollte ein Bleistift weg, Risse in der Wand, wo die Hand durchging. Da habe ich mich dann mit so was nicht-elektrischem wie Gründung beschäftigen müssen. Ursache wahrscheinlich eine Lehm-Linse im Sand darunter, ausgetrocknet? Egal.

Ich habe also Bohrpfahlgründungen gemacht, aller halbe Meter, und dann das vorhandene Fundament aus Stein-Sammelsurium und Magerbeton (nur 0,6 m tief, die waren arm) angenäht sozusagen an die Pfähle.

Also eine Bohrmaschine mit Getriebemotor und Steuerung Drehstrom gebaut Dmr. 20 cm. Damit, zwei Mann für Gegendrehmoment, und Dreibein-Flaschenzug usw, bis auf Grundwasser runter (rd. 2,2 m damals) aller halbe Meter ein Loch und jeweils standfesten Boden durch Ton hindurch erreicht.

Bewehrungsbündel geschweißt (Moniereisen-Korb vertikal), in das Loch hinein mit Abstand zum Boden, und die Stahl-Stangen mit dem Vorsatzbetonfundament abschnittsweise gegossen verbunden, das auch bewehrt (horizintal), gestampfter Beton sehr trocken (hohe Zementzahl).

Unten war ja Kies erreicht, oben durch Schwarzerde und Ton, was somit tragfähig ist (sprichwörtlich negatives "auf Sand gebaut" ist bei Fundamenten hier eigentlich sehr gut! besser als auf Schlick beispielsweise!!!). Erreichst ohne Zuschlagstoffe maximal Stampfbeton B25 bei 12,5 kg Zement und 6 Liter Wasser je nach Kiesfeuchte, hält seit Jahrzehnten, Frostfest.

Ich bin bei der Reaktion auf Olivias Frage nicht von irgendwelchen Orchideen-Konzepten ausgegeangen, sondern von der Praxis.

Theoretisch ginge das so, wie ich das privat mit meinem Fundament gemacht habe, mit den Windmühlen ja auch. Aber siehe Video! Oder sucht selber, kann sein, die spinnen in dem Film.
[[ironie]]

Basteln - bei neuem Mast - ist sicher möglich, aber es wird abgerissen, nicht gebastelt wie ich das kann: Meine Arbeitsstunde (und Familie) war kostenlos und steuerfrei, jedenfalls fast ...
[[ironie]]

Video zum Schlau-Machen auf die langsame und beliebte Art als Film statt Text hier: https://www.youtube.com/watch?v=v6nPLLLUFmQ

Gute Nacht

H.

Meine Frage wurde zwar nicht beantwortet, aber die Realität wurde aufgezeigt und die heißt: Drin lassen und neu bauen. Eine kriminelle Katastrophe!

Olivia @, Donnerstag, 05.10.2023, 10:58 vor 885 Tagen @ Hannes 3524 Views

Ich verlinke daher das kurze Video nochmals, denn das sollte sich jeder anschauen.

https://www.youtube.com/watch?v=v6nPLLLUFmQ

Die Grünen richten wirklich eine Katastrophe nach der anderen an.

--
For entertainment purposes only.

Doch. Ich habe Deine Frage erschöpfend beantwortet, mit Aufwand! Aber Du wiederholst simpel meinen Video-Link? Thats all? Typisch.

Hannes, Donnerstag, 05.10.2023, 17:44 vor 884 Tagen @ Olivia 3521 Views

Ich verlinke daher das kurze Video nochmals, denn das sollte sich jeder anschauen.

https://www.youtube.com/watch?v=v6nPLLLUFmQ

Die Grünen richten wirklich eine Katastrophe nach der anderen an.

Also nochmal: Das Video habe ich als erstbestes hier eingestellt, weil es Video-affinen wie Dir ggf. ersatzweise ausreichen sollte zur Beantwortung Deiner Frage. Manche glauben ja nur, was im Fernsehen kommt? Oder auf youtube ...
[[ironie]]

Darüber hinaus hatte ich Dir geschildert, wie ich mein Fundament ertüchtigt habe. Und dass das bei den Riesenmasten auch geht, technisch "ginge", aber warum die das nicht machen werden.

So ein Bau-Ingenieur muss sicher planen und das könnte der auch, bei der Sanierung (Ertüchtigung) alter oder zu kleiner gegebener Fundamente. Wenn es sich rechnet, wird es gemacht. Ich habe es gemacht, wie ich schrieb, und warum ich das kann, fast steuerfrei zum Beispiel. Hast Du übrigens gelesen, wie die die CO2-Luftsteuer hochschrauben werden? Genau wegen so was werden die Fundamente aufgelassen, weil es sich so rechnet. Ich schrieb von hunderten Kilometern Transport von Schutt zur Deponie, und was haben das Dieselmotortransportfahrzeug und die Hydraulikabbruchgeräte für einen "Kohlenstoffdioxidfußabdruck" nochmal? Jedenfalls einen rapide steigenden Preis für die Leistung wegen Luftsteuern, wie von den Grünen gewollt!

Technisch ist (fast) alles möglich. Aber als Ing mit Jahrzehnten Bau-Erfahrung sage ich Dir: Vor dem Ing kommt die Kaufmännin, verstehst Du das nicht?
[[motz]]

Unter dem Strich ist es ein volkswirtschaftlicher Schaden (aber ich wiederhole mich, sorry), was die Grünen mit der Energiewende veranstalten.

Ob die nun die Armen später wegen der ökonomisch geplanten Folgen auf Staatskosten entschädigen wegen der Heizkosten und so, das ist dabei nicht von Relevanz!!! Linke Tasche rechte Tasche ... Volkswirtschaft!

Ich wiederhole für Dich meinen Text, denn Du offenbar nicht gelesen hast, allerdings wohl das Video angeguckt?

"bei meinem Haus war ein sog. Grundbruch auf rd. 30 m Länge passiert: Auf Fensterbrett rollte ein Bleistift weg, Risse in der Wand, wo die Hand durchging. Da habe ich mich dann mit so was nicht-elektrischem wie Gründung beschäftigen müssen. Ursache wahrscheinlich eine Lehm-Linse im Sand darunter, ausgetrocknet? Egal.

Ich habe also Bohrpfahlgründungen gemacht, aller halbe Meter, und dann das vorhandene Fundament aus Stein-Sammelsurium und Magerbeton (nur 0,6 m tief, die waren arm) angenäht sozusagen an die Pfähle.

Also eine Bohrmaschine mit Getriebemotor und Steuerung Drehstrom gebaut Dmr. 20 cm. Damit, zwei Mann für Gegendrehmoment, und Dreibein-Flaschenzug usw, bis auf Grundwasser runter (rd. 2,2 m damals) aller halbe Meter ein Loch und jeweils standfesten Boden durch Ton hindurch erreicht.

Bewehrungsbündel geschweißt (Moniereisen-Korb vertikal), in das Loch hinein mit Abstand zum Boden, und die Stahl-Stangen mit dem Vorsatzbetonfundament abschnittsweise gegossen verbunden, das auch bewehrt (horizintal), gestampfter Beton sehr trocken (hohe Zementzahl).

Unten war ja Kies erreicht, oben durch Schwarzerde und Ton, was somit tragfähig ist (sprichwörtlich negatives "auf Sand gebaut" ist bei Fundamenten hier eigentlich sehr gut! besser als auf Schlick beispielsweise!!!). Erreichst ohne Zuschlagstoffe maximal Stampfbeton B25 bei 12,5 kg Zement und 6 Liter Wasser je nach Kiesfeuchte, hält seit Jahrzehnten, Frostfest.

Ich bin bei der Reaktion auf Olivias Frage nicht von irgendwelchen Orchideen-Konzepten ausgegeangen, sondern von der Praxis.

Theoretisch ginge das so, wie ich das privat mit meinem Fundament gemacht habe, mit den Windmühlen ja auch. Aber siehe Video! Oder sucht selber, kann sein, die spinnen in dem Film.
[[ironie]]

Basteln - bei neuem Mast - ist sicher möglich, aber es wird abgerissen, nicht gebastelt wie ich das kann: Meine Arbeitsstunde (und Familie) war kostenlos und steuerfrei, jedenfalls fast ...
[[ironie]]

Video zum Schlau-Machen auf die langsame und beliebte Art als Film statt Text hier: https://www.youtube.com/watch?v=v6nPLLLUFmQ" Quelle https://dasgelbeforum.net/index.php?id=644368

Und davor schrieb ich ausführlich, wie es rechtlich geregelt ist. In dem Video vom Staatsfunk, was Du Dir angeguckt hast, habe ich das später wiedergefunden. Das Video bestätigt nur, was ich schrieb:

"Etwa ein bis einskommafünf Meter unter Planie ist das übliche Rückbauniveau. Da kommt also dann wieder Acker drauf --> den Mutterboden muss man im günstigsten Fall aus dem Lager zurückholen. Herstellen würde langwierig. In der Regel also Ödland erzeugt.

Je nach Landkreis gibt es unterschiedliche Verfahrensweisen!

Es kann Landesrecht sein, Landesbauordnung, NatG usw. - Ohne übereinstimmende Auffassungen der Landesregierungen! Also ob Rückbau neben Blättern, Rotor und Turm auch das Fundament, Leitungen, Wege etc. beinhalte!

Rückbauverpflichtung sind gemäß Pachtvertrag dann endlich durchsetzbar. Hierfür werden Sicherheiten hinterlegt, wie im Bauwesen üblich. Die werden auch aller paar Jahre übrprüft, auf Angemessenheit. Diese Lasten tragen Betreiber der Anlage und/oder Eigentümer des Grundstücks. Falls nicht umgesetzt - die üblichen Dinge wie Ersatzvornahme durch Behörde usw.

Soweit die Theorie.

Praktisch dürfte das so sein, dass der politische Wille da ist, keine schlafenden Hunde zu wecken, also die Diskussion nicht aufkommen zu lassen!

Kann mir ja gar nicht vorstellen, dass Bauer Michel alle Zuwegungen und Kranstellplätze auf eigene Leistung 1,5 m tief auskoffert, auch entsorgt und wieder verfüllt mit der guten Schwarzerde (erstmal haben, und dann damit auch noch auf und davon, das wird nix, nicht zig Tonnen Mutterboden wie er mal war!)? Bin ich zu pessimistisch odr hat der Bauer genug Bio-Energie in der Zukunft für solche Nebenaufgaben?

Es wird also praktisch immer ein volkswirtschaftlicher Schaden angerichtet.

Nun kann man das simpel monitär oder propagandamathematisch klimaaktivistisch ausrechen, ob der Nutzen überwqiegt. Die Beträge werden differieren, auch die Vorzeichen." Quelle https://dasgelbeforum.net/index.php?id=644354

"Du guckst zu viel Fernsehen", war ein oft gehörter Vorwurf in meiner Kindheit. Wennn die damals geahnt hätten, wie das heute mit der Lesekompetenz gewrden ist mit TicToc und so ...
[[wut]]

H.

Stimmt, ich überfliege deine Texte nur. Absicherung mit großen, versenkbaren Böllern habe ich vor 4 Jahren interessiert bei den Nachbarn beobachtet.... und Ergänzung...

Olivia @, Freitag, 06.10.2023, 00:08 vor 884 Tagen @ Hannes 3423 Views

bearbeitet von Olivia, Freitag, 06.10.2023, 00:11

Einer meiner Schwäger ist Bauingenieur und der erzählte mir einmal, dass sie inzwischen teilweise Grundmauern von Altgebäuden stehen lassen und sie in den Neubau integrieren (wenn es sich rechnet). Er hat übrigens sehr große Projekte betreut. Daher meine Frage. Natürlich wird es nicht gemacht, wenn es sich nicht rechnet. Meine genaue Frage war daher: Ist das prinzipiell möglich und ggf. sinnvoll so etwas erneut zu verwenden.

Das von dir verlinkte Video zeigte dann aber deutlich, dass sich niemand darüber Gedanken macht und die für die "Investoren" billigste Lösung praktiziert wird obwohl sie offenbar nicht rechtens ist.

Wenn die Regierung eine Wiederverwendung dieser Bauwerke "anordnen" würde, dann wäre es denen vmtl. völlig gleichgültig, wie die wirtschaftliche Seite ausschaut. Das siehst du doch gerade bei den schwachsinnigen Entscheidungen, die sie derzeit treffen.

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Für größere Windkrafträder sind die Fundamente nicht berechnet. Bei der Frage muß man von gleicher Größe und gleichem Gewicht ausgehen.

Olivia @, Donnerstag, 05.10.2023, 10:44 vor 885 Tagen @ Plancius 3519 Views

Ob eine Verstärkung des Fundament möglich und sinnvoll wäre, kann diskutiert werden, ist aber ein erweitertes Thema.

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Diese Systeme sind so ziemlich der unangenehmste Lastfall. Dynamisch wechselnde Last, sogar Resonanzen möglich.

Hannes, Donnerstag, 05.10.2023, 18:29 vor 884 Tagen @ Olivia 3522 Views

bearbeitet von Hannes, Donnerstag, 05.10.2023, 19:25

Ob eine Verstärkung des Fundament möglich und sinnvoll wäre, kann diskutiert werden, ist aber ein erweitertes Thema.

Ja, das wissen wir inzwischen. Auch das ist richtig, aber banal m. E:

"Für größere Windkrafträder sind die Fundamente nicht berechnet. Bei der Frage muß man von gleicher Größe und gleichem Gewicht ausgehen.
Olivia @, Donnerstag, 05.10.2023, 10:44 @ Plancius171 Views
"

Bin kein Bau-Ing, hatte aber auch mit Statikern zu tun und in Lehre und Studium auch technische Mechanik als Fach (war allgemein sehr unbeliebt, wegen unvorstellbaren Dingen wie "biquadratzentimeter"-Flächen).

Mein erwähntes Fundament (Haus-Beispiel, Sanierung Grundbruch) ist nur statisch belastet, also simpel zu machen, so was.

So Sachen wie Flugzeugflügel (neudeutsch "Fliegerflügel") sind dynamisch belastet, schwieriger, Ermüdungsbrüche durch Wechsellast und so.

Da sollte Jeder begreifen, dass Fundamentertüchtigung bei WiKra-Anlagen anspruchsvoll wäre, wer weiß, ob es überhaupt schon DIN/EN-Normen gibt? Ich nicht.

Wenn, dann ist da sicher erheblicher Aufwand damit verbunden. Man sehe sich den "Bürokratismus" bei anderen Vorgängen an. Und das bedeutet endlich immer "Geld", eigentlich "Aufwand".

Da müssten erst mal Statiker ran, die sind nicht billig und auch knapp, weil die was in der Birne haben müssen. Die beurteilen das Einzelprojekt erst mal! Und es gibt dann ein Dokument.

Dann kommen die Kaufmänninnen, die ich Dir schon nannte, als größte Hürde des Möchtegernprojekts. Die sagen der Geschäftsleitung Bescheid, was für ein "Geld" da auf die zukommt, neudeutsch: in-die-Hand-genommen-werden-muss.

Und so pragmatisch wie die Geschäftsleitungen sind, verletzt die dann bestehende Gesetze, weil - wie ich schrieb - unsere Politik keine schlafenden Hunde wecken will: Der Zweck (nämlich der heroische Klimakampf bis zum Endsieg) heilige wieder mal die Mittel (hier unter anderem aus der Volkswirtschaft etwas "Geld"). So läuft das derzeit, bin dagegen.

Die Geschäftsleitung verletzt beim Auflassen der Fundamente bestehende Gesetze, weil unsere grüne "Politik keine schlafenden Hunde wecken will" wie ich schrieb, also bleiben die Fundamente im Boden, spart ein Heiden-"Geld".

Im von mir verlinkten Video ist das sehr schön dargestellt. Es wird gezeigt, dass die Geschäftsleitung dem bauernschlaue Kläger als Grundbesitzer drei solcher Dinger schenken wollte und ein paar Milliönchen obendrauf nach Rückbau-Urteil.

Die Kaufmänninnen der Geschäftsleitung hatten ausgerechnet, dass das Verschenken billiger würde, als sagen wir mal 1,5 m tief wegmachen und qualitativ gleichwertige Erde da drauf.

Bei dem Rückbau-Urteil, was der Bauer ja hatte, gab es kein Stillschweigend-Schleifenlassen. Ein Gericht hatte eine Auge drauf - und die hätten wohl in das Gesetz geguckt und die Geschäftsleitung bis zur Durchsetzung des Urteils gejagt. Manchmal ist die Justiz wie ein Terrier, manchmal nicht. Jede Geschäftsleitung kennt den Spruch von vor Gericht in Gottes hand wie auf hoher See, sprich: Unkalkulierbares Risiko im Grunde.

Der bauernschlaue Kläger hatte sich das nicht ausgerechnet. Aber er war nicht dumm, hat als bauernschlauer Bauer den Braten gerochen und das Geschenk dankend abgelehnt.

Der Dr. Habeck war aus SchleHo. (?) dafür bekannt, dass der diese Dinger in sein Land reindrückte tausendfach als Minister dort, als Obrigkeit. Heute ist diese Obrigkeit - siehe wie vor, sehr nachsichtig.

Die Gesetze sind zwar eindeutig: Rückbaupflicht, ggf. Ersatzvornahme (= Staat vergibt das und der Bauer kriegt ne Rechnung über die Leistung). Aber das will ja "keiner"! Wäre doch grausam für die Grünen Geschäftemacher zu Lasten der Volkswirtschaft, oder?
[[motz]]

So ein gigantischer Mast ist ein einseitig eingespannter Träger mit dynamischen Lasten aus allen Richtungen, auch Vibrationen (Eis aerodynamisch), womöglich Resonanz!!! Bestimmungsgemäß soll der auch noch an der Spitze gigntische Kräfte in den Fuß ableiten ... Alte weiße Männer haben das realisiert. In der Regel ...
[[applaus]]

Das rechne mal ...

Das Rechnen ist auch teuer. Jede dieser alten Mühlenfundamente ist ein Einzelstück (geworden!). Stell Dir eine Frau vor, die ihr Leben gelebt hat. Sie ist eine Persönlichkeit geworden, wie es keine zweite gibt. Stimmt's?
[[top]]

Genau so die Fundamente, manche sind noch brauchbar. Andere benötigen erstmal 'ne Kur. Und deshalb wird das nur einmal gerechnet. Und das Ergebnis heißt dann "Regelbauweise" oder so, mit neuem Fundament selbstverständlich, in schon gerechneter Regelbauweise. Und das ist das Gegenteil von "Basteln".

Und die "deutsche Bürokratie" ist ja bekanntlich sehr hinderlich beim "Basteln", gerade bei Elektrotechnik weiß ich das, jedenfalls vor dem Zeitalter der Guerilla-Balkonkraftwerke war das mal typisch deutsch. Und das war gut so m. E.

Auch da sind die Energiewender dran. Die ganz doofen kleben sich auf die böse Flächenversiegelung, aber nicht an die WiKrA'n. Leider.

Gruß!

H.

PS: Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Medien vom "Verfassungs"schutz überwacht gehören (Verdacht Grundgesetzverstöße).

Mal ein wenig basale Laienmathematik

Revoluzzer @, Mittwoch, 04.10.2023, 09:57 vor 886 Tagen @ Olivia 5294 Views

bearbeitet von Revoluzzer, Mittwoch, 04.10.2023, 10:28

222 Meter Rotordurchmesser, also etwa 300 Meter hoch.
Leistung bis zu (!) 15 MWh.

Basale Mathematik
Ein AKW hatte eine Leistung von 1.500 MWh. Seien wir großzügig und nehmen an, das Windrad bring im Durchschnitt 10 MWh von den 15. Bedeutet: Um ein AKW zu ersetzen braucht es 150 dieser Windräder.

Flächenbedarf: Ich nehme an, dass 400 Meter vor und hinter dem Windrad nichts stehen darf, links und rechts Sicherheitsabstand. Dann ergibt sich ein Flächenbedarf pro Windrad von 400 Meter Breite x 800 Meter Länge = 320.000qm oder 32 Hektar oder 0,32 Km2.

32 Hektar mal 150 = 4.800 Ha oder 48 Km2.

Also dann würden z.B. in Günzburg im schönen Donautal 150 dieser Dinger stehen, wo jetzt ein AKW läuft. Und in Neckarsulm usw.

Obwohl: Im Landesinnern ist der Wind ja schlecht. Also da braucht es dann vielleicht 200 oder 300 oder sogar 400 von den Dingern - um 1 (!) AKW zu ersetzen (irgendwo stand mal, die Windkraftanlagen bringen real nur 10, 20% ihrer Nennleistung. Im Worst Case braucht es dann mit 1,5 MWh pro Windrad / 1500 MWh = 1.000 dieser Anlagen um 1 (!) AKW zu ersetzen = ca. 500 Km2).

48 Km2 entspricht etwa der Fläche der Kernstadt Köln.

Wollte man die Leistung der sechs zuletzt abgeschalteten AKW ersetzen, bräuchte man also rund 50 mal 6 = 300 Km2

Jetzt rechnen wir noch ein, dass die Windanlagen gewartet werden müssen, Ausfallzeiten haben usw. Sagen wir 20%. Dann sind wir bei 360 Km2

Jetzt bin ich nicht ganz sicher, aber ich meinte, wir haben in Deutschland früher so ca. 20 AKW gehabt, die ca. 25, 30% des Strombedarfs geliefert haben.

50 mal 20 = 1.000 Km2.

Im Worst Case mit 10% effektiver Leistung = 10.000 Km2.

Und wenn wir bei 10% effektiver Leistung 100% des Strombedarf decken wollten, dann so 40.000 Km2. Das entspricht etwa der Fläche Bayerns. Von oben bis unten, von links bis rechts durchgepflastert mit den Dingern. Kein München, kein Nürnberg, kein gar nix, nur Windräder mit 300 Meter Höhe.

Und bei Flaute sinkt die Stromerzeugung auf Null.

Avanti dilettanti.

Wie kommst du auf die Idee, dass man Windräder alleine einsetzen könnte? Zu vielen Reden von Habeck zugehört?

Olivia @, Mittwoch, 04.10.2023, 12:09 vor 886 Tagen @ Revoluzzer 4272 Views

bearbeitet von Olivia, Mittwoch, 04.10.2023, 12:19

Ich gehe davon aus, dass wir einen Energiemix benötigen. Siemens arbeitet derzeit bereits an größeren Windkraftanlagen. Die sollen auf offener See eingesetzt werden.
Das könnte eine Überlegung wert sein.

Persönlich bin ich Windkraftanlagen gegenüber sehr kritisch. Die Probleme, die sie verursachen, sind einfach zu groß. Ganz besonders auf dem Land halte ich sie über ein absolutes No Go! Wenn man die Autobahn am Rhein von Nord nach Süd entlang fährt, dann ist das bereits wie ein Horrotrip an vielen Windrädern entlang. Bin froh, dass das in Bayern nicht gemacht wurde und hoffe, dass es auch trotz der ganzen Versprechungen an Habeck NICHT passiert.... Stichwort: Genehmigungen/Personalmangel etc. :-)

Einbeziehen sollte man sie aber in ein Konzept. Und Solaranlagen für den privaten Gebrauch sind für mich auch sinnvoll. Übrigens hat Aldi Süd bereits seit Jahren einige Filialen mit Solar vollgepflastert. Ganz ohne Zwang. Die richten sich auch nicht an die "woke Population" und wollen wohl auch nicht damit punkten. Allerdings hat Bayern auch mehr Sonnentage als die meisten anderen Bundesländer. Da lohnt sich dann eine Solarinstallation eher.

Mein Credo: Jede mögliche Art der Energiegewinnung nutzen, da wo sie sinnvoll ist.

Meine suboptimal plazierten Solarpanele (ging nicht anders) bringen derzeit - 14 Grad, bewölkt - zwar lediglich 8 - 15 % ihrer Peak-Möglichkeiten, sie laden die Akkus aber trotzdem zuverlässig. Dauert halt länger. In Privathaushalten ist das machbar.

--
For entertainment purposes only.

Revoluzzer: "Und bei Flaute sinkt die Stromerzeugung auf Null." -> Olivia, Du mehr lesen, Du mehr verstehen!

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Mittwoch, 04.10.2023, 12:19 vor 886 Tagen @ Olivia 4295 Views

Hallo Olivia,

Revoluzzer zeigt den Flächenverbrauch der Windkraft auf. Auf die fehlende Grundlastfähigkeit wird durch den Satz "Und bei Flaute sinkt die Stromerzeugung auf Null." hingewiesen.

Ich weiß nicht, wie man oder frau aus seinem Beitrag Deine Unterstellung von Windkraft als einziger Quelle für elektrische Energie herauslesen kann. [[applaus]]

Gruß
paranoia

P.S.: Sind Dir da zuviele Einheiten in seinem Beitrag?

[[la-ola]]

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Windkraft ist weder grundlast- noch ein spitzenlastfähig...

Revoluzzer @, Mittwoch, 04.10.2023, 12:23 vor 886 Tagen @ paranoia 4263 Views

Der Wind bläst, wann er will. Ob der Strom gebraucht wird oder nicht. Windkraft ist daher weder Grund- noch Spitzenlast fähig: Man kann den Wind nicht einschalten, nur weil man gerade eine Spitzenlast hat. Das interessiert den Wind nicht.

Ich hab' Deinen Artikel sehr wohl verstanden. :)

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Mittwoch, 04.10.2023, 12:33 vor 886 Tagen @ Revoluzzer 4068 Views

.

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Dacht ich mir. Die Sache mit der fehlenden Spitzenlast-Fähigkeit ging mir erst beim Lesen deines Posts auf. oT

Revoluzzer @, Mittwoch, 04.10.2023, 12:39 vor 886 Tagen @ paranoia 3911 Views

Ja natürlich. Aber das sollte doch inzwischen seit mindestens 10 Jahren bekannt sein? Oder? Immer wieder die Eulen nach Athen tragen?

Olivia @, Mittwoch, 04.10.2023, 12:35 vor 886 Tagen @ Revoluzzer 3986 Views

All das wurde hier im Forum bis zum Erbrechen diskutiert. Seit JAHREN!

Und die Probleme, die Windkraftanlagen erzeugen, die wurden ebenfalls diskutiert. Die will die Regierung bisher noch ausblenden. Wird aber wohl auch nicht mehr lange gelingen.

Natürlich müssen Speicherkonzepte her. Deshalb sprach ich ja von Privathaushalten. Die können inzwischen solche Speicher installieren. Und zwar zu Preisen, die vertretbar sind.

Wenn Flauten wie im vergangenen Winter kommen, dann hat man trotzdem Pech gehabt. Deshalb ein Energiemix. Darum werden wir nicht herum kommen. Auch Privathaushalte nicht. Man muss flexibler werden.

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For entertainment purposes only.

Mein Gott, trägst du wieder Eulen nach Athen?

Olivia @, Mittwoch, 04.10.2023, 12:30 vor 886 Tagen @ paranoia 3971 Views

Über diese Dinge reden wir doch bereits seit JAHREN. Selbst ich habe seit über 10 Jahren eine kleine Windkraftanlage auf dem Speicher liegen. Gebraucht gekauft und nie installiert. Vlt. mache ich das ja mal diesen Winter.... mal schauen, wie es mit dem Wind ausschaut. Der Vorbesitzer hatte mit dem Ding seine Beleuchtung sichergestellt. Vor 10 - 15 Jahren! Jedenfalls sagte er das. Geprüft habe ich es bisher nicht. Die Dinger gab es damals kaum zu kaufen und ich bin weit ins Schwäbische gefahren, um die Anlage abzuholen. Auch mit den Ladereglern gab es Probleme. Heute werden die überall angeboten und hübsche, kleine Windkraftanlagen dazu. Also... give it a try....

Ist ja schön, dass Revoluzzer die Berechnungen gemacht hat. Aber das Ganze ist so absurd, dass kein Mensch das ernsthaft betreiben kann. Ich warte darauf, dass der ganze Zauber baldmöglichst zusammenbricht und durch sinnvollere Konzepte ersetzt wird.

Selbst bei den schwachsinnigen Zuwanderungsgesetzen wird es ja wohl bald Bewegung geben. Entweder durch die eine oder die andere Seite.

Da kann Merkel so viele Interviews geben wie sie will. Sie war eh sehr moderat.

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For entertainment purposes only.

Olivchen, den Artikel von Revoluzzer kann man nicht missverstehen. Man muss ihn nur zu Ende lesen! :)

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Mittwoch, 04.10.2023, 12:42 vor 886 Tagen @ Olivia 3953 Views

Im übrigen hast DU mit der Windkraftdiskussion angefangen. [[zigarre]] [[lach]]

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Was soll denn da mißzuverstehen sein? Schon mal etwas vom Triggern gehört? Hat bei dir ja gut funktioniert.

Olivia @, Mittwoch, 04.10.2023, 12:47 vor 886 Tagen @ paranoia 3914 Views

Dann werde ich mal schauen, was für weitere Stöckchen ich finden kann.... :-)

Schon mal beobachtet, wie Politiker auf Fragen antworten?

Auf absurde Ideen "Windkraft überall" antwortet man mit absurden Antworten.

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For entertainment purposes only.

Olivia, lass' mal Deine Schaltkreise prüfen!

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Mittwoch, 04.10.2023, 14:55 vor 886 Tagen @ Olivia 3983 Views

Du stellst kommentarlos eine Windkraftnachricht in das Forum (vermutlich, weil Du die Bedeutung dieser Nachricht nicht verstehst) und wirfst den Kommentatoren vor, dass Sie Eulen nach Athen tragen würden.

Bist Du vielleicht ... ein bisschen Bluna?

Gruß
paranoia

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Lass es einfach sein. Hast du so wenig Selbstbewußtsein, dass du solche Sachen machen musst? Tut mir leid für dich. Ich kann dir nicht helfen. oT

Olivia @, Mittwoch, 04.10.2023, 15:28 vor 886 Tagen @ paranoia 3746 Views

.........

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For entertainment purposes only.

Noch ein wenig basale Mathematik, Physik

Revoluzzer @, Mittwoch, 04.10.2023, 12:32 vor 886 Tagen @ Olivia 4277 Views

bearbeitet von Revoluzzer, Mittwoch, 04.10.2023, 12:37

Wikipedia: "Dies ergibt bei der Maximalleistung einen Übertragungsverlust von knapp über 1 % der eingespeisten Leistung pro 100 km."

Also bei 1.000 Km von der Nordsee nach Bayern 10% Verlust.

Plus Verlust der Umspannwerke.

Plus Redundanz und Sicherheit für Leitungsschäden.

Gefühlt würde ich schätzen, dass von 100% produziertem Strom Ausgang Windindustrieanlage in der Nordsee effektiv 50% beim Verbraucher in Süddeutschland tatsächlich ankommen. Aber das ist pure Spekulation eines Laien.

Plus den Flächenverbrauch für wieviele 380 KVa-Leitungen? 10, 20, 30, 40 wenn ganz Bayern, BW und Hessen versorgt werden sollen?

Dat is alles Schwachsinn. Eine Umweltkatastrophe sonder gleichen.

Aber icke bin ja nur Laie.

Verluste treten auch beim derzeitigen elektrischen Leitungssystem auf. Deshalb war das Heizen und Kochen mit Gas ja so genial!

Olivia @, Mittwoch, 04.10.2023, 12:44 vor 886 Tagen @ Revoluzzer 4101 Views

Wobei Privathaushalte (dezentrale Installation) in den sonnigen Monaten ohne Probleme auch mit dem Solarertrag kochen und waschen können (jedenfalls in Bayern).
Ich bin sehr gespannt, wie die Erträge im Winter aussehen, wenn die Wintertage hell und sonnig sind, steigt die Spannung der Panele und eigentlich sollte ein gewisser Ertrag möglich sein. Mal schauen. Kommt halt immer auf das Bundesland an.

Ich halte den Gasboykott und den Verzicht auf Gas für absolut schwachsinnig. Die Gründe dafür wurden bereits lang und breit hier im Forum diskutiert. Die Zahlen zu unserer Energiesituation wurden u.a. von Outdoor-Chiemgau seit Jahren gut aufbereitet und auch hier verlinkt.

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For entertainment purposes only.

Dezentrale Solaranlagen auf den Dächern plus Gaskraftwerke und Atomkraftwerke

Revoluzzer @, Mittwoch, 04.10.2023, 12:51 vor 886 Tagen @ Olivia 4159 Views

Das wäre ein vernünftiger Strommix. Atom = Grundlast. Solar auf dem Dach = zum Gassparen. Gas (oder Kohle) = zum Decken der Verbrauchs- und Solarstromerzeugungsschwankungen.

Windkraft halte ich für einen Irrweg wegen des Landschaftsverbrauchs und der Gesundheitsschäden.

Sehe ich sehr ähnlich. Wobei Windkraftanlagen auf See - wenn sich die Leistung massiv erhöht - eine weitere Option sind.

Olivia @, Mittwoch, 04.10.2023, 15:31 vor 886 Tagen @ Revoluzzer 3781 Views

Das Verschandeln der Landschaft ist ja nicht das Einzige. Die Windräder sind "ungesund" für Mensch und Tier und sie scheinen massive Auswirkungen auf das Mikroklima zu haben (Trockenheit). Über diese Auswirkungen hatten wir in einem früheren Thread diskutiert.

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For entertainment purposes only.

Verluste treten in JEDEM elektrischen System immer auf. Nicht nur "derzeit". Es sei denn, die Baumärkte vertreiben zukünftig die Supraleitung. owt

FredMeyer @, Mitten in der Karibik, Mittwoch, 04.10.2023, 13:04 vor 886 Tagen @ Olivia 3967 Views

[[rofl]]

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Fred

Derzeitig = Das was wir gerade benutzen..... d.h. die Verstromung von Gas, Braunkohle ergänzt durch Solar.

Olivia @, Mittwoch, 04.10.2023, 16:30 vor 885 Tagen @ FredMeyer 3807 Views

bearbeitet von Olivia, Mittwoch, 04.10.2023, 16:34

Die Verluste durch Transport und Umwandlung sollen beträchtlich sein.

Man müßte also die derzeitigen Verluste den zukünftigen, errechneten Verlusten der Stromtrassen für die Windparks gegenüberstellen. Wobei ich persönlich Windparks auf Land (in größerem Ausmaße) komplett ablehne.

Viele der derzeitigen Windparks sollen übrigens noch nicht angebunden sein an das Stromnetz. Die Investoren scheinen trotzdem ihr Geld zu bekommen.

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For entertainment purposes only.

Immer wieder lustig mit dir, auch Georg Simon Ohm würde sich vor Lachen schütteln.

FredMeyer @, Mitten in der Karibik, Mittwoch, 04.10.2023, 17:50 vor 885 Tagen @ Olivia 3990 Views

Wir wissen ja, dass Physik nicht gerade deine Stärke ist, warum vergreifts du dich immer wieder an Themen, zu dem dein Basiswissen nicht ausreichend ist? Es ist ja keine Schande, zu einem Thema nichts zu sagen.

Dein Erläuterungsversuch Derzeitig = Das was wir gerade benutzen erschüttert mich maßlos, da du mir damit erklärst, ich sei der deutschen Sprache nicht mächtig? Oder war das anders gemeint?

So du diese Überschrift

Verluste treten auch beim derzeitigen elektrischen Leitungssystem auf.

gewählt hast, hab ich mich an der zeitlichen Begrenzung gestoßen, die Worte "auch" und "derzeitigem" sind eigentlich vollkommen überflüssig, es sei denn, du meinst gar nicht die physikalisch begründeten Verluste, sondern solche, die sich aus sonstigen Fehlhandlungen niederschlagen. Leider gibst du in deinem Beitrag, den du so betitelt hast, zu diesen Verlusten keine Erläuterungen ab.

Auch in dem aktuellen Beitrag, den ich jetzt beantworte, findet bei dir das Wort "Verluste" wieder eine vollmundige Anwendung

Die Verluste durch Transport und Umwandlung sollen beträchtlich sein.

Man müßte also die derzeitigen Verluste den zukünftigen, errechneten Verlusten der Stromtrassen für die Windparks gegenüberstellen.

Aus dem Kontext leite ich ab, dass du über physikalisch begründeten Verluste schwadronierst. Wobei dein letzter Satz des Beitrags wieder ins monetäre abgleitet.

Verluste durch Transport und Umwandlung sollte man besser nicht in einem Satz erwähnen. Solltest du dabei auf transformatorische Verluste abheben, dann kann ich dich beruhigen, die Wirkungsgrade großer Transformatoren sind mittlerweile in der Nähe von 99% zu finden. Bei den Leitungsverlusten kommt man nicht umhin, den eingangs erwähnten Herrn zu befragen, der klar macht, das jeder elektrische Leiter auch einen endlichen Widerstand hat. Dazu kommen, je höher die Spannung und je schlechter das Wetter ist, auch noch die Koronaverluste zur Geltung.

Diese Verluste gibt es immer und sie zeitlich nicht zur Disposition.

--
Fred

Na, wenn man dir so leicht eine Freude machen kann.

Olivia @, Mittwoch, 04.10.2023, 20:38 vor 885 Tagen @ FredMeyer 3729 Views

Also, was ist mit den Beton-Fundamenten? Könnte man sie theoretisch weiter benutzen oder nicht?

Und ja, die Zeit, in der ich mich mit Physik (theoretisch) beschäftigte, liegt Jahrzehnte zurück. Alles, was mich derzeit noch an Physik interessiert ist praktischer Art. Da informiere ich genau über die Dinge, die ich brauche und setze die dann folgerichtig um. Etwas, was man von etlichen "Theoretikern" bedauerlicherweise nicht sagen kann. :-)

Ich hoffe doch sehr, dass du dir inzwischen auch zumindest ein Balkonkraftwerk zugelegt hast. Eine Inselanlage könnte dir zwar bei einer ganzen Reihe von Problemen, die theoretisch auf uns zukommen könnten, helfen, aber da sind eine ganze Reihe weiterer Überlegungen erforderlich. Nein, keine Formeln, logische Überlegungen reichen. Und das kann dann auch JEDER installieren! Wenn er/sie das will!

--
For entertainment purposes only.

Vom Hölzchen aufs Stöckchen.

FredMeyer @, Mitten in der Karibik, Mittwoch, 04.10.2023, 20:59 vor 885 Tagen @ Olivia 3749 Views

Also, was ist mit den Beton-Fundamenten? Könnte man sie theoretisch weiter benutzen oder nicht?

Haben die Beton-Fundamente auch Verluste [[la-ola]]
Verluste, das war doch das Thema? oder?
Beim Bau von größeren elktrischen Anlagen interessieren schon die Leitungsverluste, besonders dann wenn die Kabel gehäuft in Kabelrinnen liegen und sich gegenseitig aufheizen. Nur um auf Nummer Sicher zu gehen und den nächst größeren Querschnitt zu wählen, kann ökonomisch leicht ins Auge gehen, auf der anderen Seite freut sich die Versicherung wenn sie die Brandschaden nicht bezahlen muss. In dem Business steht am Anfang ganz viel Theorie mit dem praktischen Nutzen bei sorgsam ausgeführter Theorie.

Ich hoffe doch sehr, dass du dir inzwischen auch zumindest ein Balkonkraftwerk zugelegt hast.

Nein, da kann ich dich beruhigen. Ich habe beschlossen, es nicht auf einen Versuch drauf ankommen zu lassen. Ich werde beizeiten dem Land den Rücken kehren.

--
Fred

Die Kabeldimensionierung hat die Installateurfirma für das Olivchen gemacht

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Mittwoch, 04.10.2023, 22:59 vor 885 Tagen @ FredMeyer 3714 Views

bearbeitet von paranoia, Mittwoch, 04.10.2023, 23:08

Hallo FredMeyer,

oder glaubst Du, die geschätzte Foristin hat einen Normenarbeitsplatz aufgesucht um die Machwerke aus dem Ausbeuther-Verlag zur Dimensionierung der Leitungen im Original einzusehen?

Das ist doch alles graue unwichtige Theorie für die gestandene Praktikerin.

[[la-ola]]

Leider reicht es noch nicht einmal dafür, eine zinsfreie Amortisationsrechnung in Excel aufzustellen:
Anschaffungspreis, erwartete jährliche Einspeisung in kWh oder MWh, Vergütung pro kWh, eventuell noch jährliche Wartungskosten in % des Anschaffungspreises etc.

Da sollen dann wohl die "Theoretiker" ran!

Gruß
paranoia

P.S: Georg Simon Ohm, ist das nicht die Hassfigur der feministischen Elektrik? Ich habe auch schon mehrfach gegen ihn gekämpft, aber IMMER verloren! [[sauer]] [[zwinker]]

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

feministischen Elektrik, igitt, das erinnert mich an die Kobolde, die durch die Elektronengitter laufen.

FredMeyer @, Mitten in der Karibik, Donnerstag, 05.10.2023, 00:20 vor 885 Tagen @ paranoia 3650 Views

Hallo paranoia

P.S: Georg Simon Ohm, ist das nicht die Hassfigur der feministischen Elektrik? Ich habe auch schon mehrfach gegen ihn gekämpft, aber IMMER verloren! [[sauer]] [[zwinker]]

Das war ja nicht der Schlimmsten einer. In seiner Zunft gab es ja noch so ein paar von seiner Gestalt.
Gustav Robert Kirchhoff z.B. Der hat so interessante Gleichungen und Regeln aufgestellt. Vor ungefähr 180 Jahren hatte der schon gewusst, wie man elektrische Netzwerke aufbauen muss. Wenn der heute mitbekäme, welcher Schindluder mit Balkonkraftwerken betrieben wird. Und welchen Aufwand die EVU treiben müssen, um ihre Netze im Endverbraucherbereich stabil zu halten, er käme aus der Rotation in seinem Grabe nicht mehr zum Stillstand.

Ich hab' die Maschen- und die Knotenregeln noch vor 60 Jahren gelernt, ich kann sie heute noch anwenden, aber nur deswegen, weil ich Programme dafür geschrieben habe, um Widerstandsnetzwerke in elektronischen Schaltungen zu berechnen, das war vor 30 Jahren eine willkommene Auffrischung.

--
Fred

Hört sich fast so an, als ob manchen alten Männern feministische Exe das Fell über die Ohren gezogen haben. :-) - Bisweilen soll Aggressivität aber auch ein Vorbote von Alzheimer sein.

Olivia @, Donnerstag, 05.10.2023, 11:07 vor 885 Tagen @ FredMeyer 3559 Views

Einige alte Männer dürften wohl noch nicht einmal Exe haben, weil sich keine erbarmte. :-) Können einem richtig leid tun, die armen, alten Männer.

So ist das Leben.

Das Los einiger Rentner. Was für ein Glück ich habe, kein Rentner zu sein. So kann ich noch etwas bewegen und muss nicht ständig nörgeln. :-)

--
For entertainment purposes only.

Olivia: "Ich habe bei meinen seriell verschalteten Panelen 20 % Zugabe auf die Leerlaufspannung gemacht."

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Donnerstag, 05.10.2023, 16:05 vor 884 Tagen @ FredMeyer 3521 Views

Hallo FredMeyer,

Hallo paranoia

P.S: Georg Simon Ohm, ist das nicht die Hassfigur der feministischen Elektrik? Ich habe auch schon mehrfach gegen ihn gekämpft, aber IMMER verloren! [[sauer]] [[zwinker]]

Das war ja nicht der Schlimmsten einer. In seiner Zunft gab es ja noch so ein paar von seiner Gestalt.
Gustav Robert Kirchhoff z.B. Der hat so interessante Gleichungen und Regeln aufgestellt. Vor ungefähr 180 Jahren hatte der schon gewusst, wie man elektrische Netzwerke aufbauen muss. Wenn der heute mitbekäme, welcher Schindluder mit Balkonkraftwerken betrieben wird. Und welchen Aufwand die EVU treiben müssen, um ihre Netze im Endverbraucherbereich stabil zu halten, er käme aus der Rotation in seinem Grabe nicht mehr zum Stillstand.

Alle anderen großen regulären Erzeugungseinheiten sind reguliert. So eine Olivia ballert auch bei 50,2 Hertz munter weiter in's Netz und wundert sich plötzlich, dass das Netz plötzlich weg ist und ihr Wechselrichter nichts mehr herausbläst.

Wenn ich der Regulator wäre, dann dürften die Privaten nur Viertelstundenweise akkugepuffert in das Netz einspeisen, wenn Sie an einer Strombörse entsprechende Kontrakte mit kleinen Nominalen verkauft haben und diese physisch erfüllen. Dann würde statt der Abgabe von Zappelstrom eine kontinuierliche gesicherte Leistung ermöglicht. Natürlich muss der Netzbetreiber die Möglichkeit haben, diese Balkonauten zwangsabzuschalten, aber eben auch zwangseinzuschalten.
Lieferversager müssen dann auch bestraft werden.

Ich hab' die Maschen- und die Knotenregeln noch vor 60 Jahren gelernt, ich kann sie heute noch anwenden, aber nur deswegen, weil ich Programme dafür geschrieben habe, um Widerstandsnetzwerke in elektronischen Schaltungen zu berechnen, das war vor 30 Jahren eine willkommene Auffrischung.

Das, was ich als "Kirchhoff" in der Schule gelernt hatte, war vermutlich nur ein einfacher Anwendungsfall von Kirchhoff, oder ich habe die Regeln zwischendurch wieder vergessen.

Ich hatte mir die später mal bei einem praktischen Problem angelesen und war begeistert, wofür die lineare Algebra so alles so gut sein kann.

Olivia schrieb:
"Ich habe bei meinen seriell verschalteten Panelen 20 % Zugabe auf die Leerlaufspannung gemacht."

Sapperlott! :-) Wenn Sie das bei den Raumstationen machen könnte, wäre echt was für die Menschheit gewonnen. Tja, so ist das, wenn Olivia den TK entdeckt. Die Formulierung ist einfach göttlich - halt von der Elektropraktikerin.

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Die werte Foristin hat ihre Lyrik ergänzt. Jetzt kann sie auch ein Laie verstehen!

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Donnerstag, 05.10.2023, 16:45 vor 884 Tagen @ paranoia 3503 Views

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Was du wieder für einen Mist schreibst. Ich erinnere mich noch gut an deine Idee, dass ich mit Amazon-Links hier Geld verdienen wolle.... abstrus. NIEMAND bei mir speist ins Netz ein. Schwachsinn.....

Olivia @, Donnerstag, 05.10.2023, 23:25 vor 884 Tagen @ paranoia 3378 Views

bearbeitet von Olivia, Donnerstag, 05.10.2023, 23:34

Hast du nix anderes zu tun als anderen Menschen all deine abstrusen Phantasien zu unterstellen?

Bei mir persönlich ist alles mobil. Weder fest installiert, noch ans Netz angeschlossen.

Leuten mit 2 oder 3 linken Händen empfehle ich Balkonkraftwerke, da sie einen simplen Einstieg darstellen. Alles vorgeplant, nur den Stecker rein und die Panele aufstellen.

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For entertainment purposes only.

Kleine Korrektur

Echo @, Mittwoch, 04.10.2023, 13:14 vor 886 Tagen @ Olivia 4151 Views

bearbeitet von Echo, Mittwoch, 04.10.2023, 13:19

Die Spannungen einer Solarzelle sind bei Schwachlicht nicht so viel anders als bei Sonne, das ist auch gut so, weil man deshalb Panele unterschiedlicher Ausrichtung an 1 Wechselrichtereingang parallel anstecken kann ohne dass sie sich gegenseitig stören. Die Spannung hängt meistens hauptsächlich von der Hitze ab. Deswegen sind Erträge besonders hoch wenn auf einen kühlen Regen die Sonne rauskommt. Ganz neue Fertigungstechnologien haben das Problem aber etwas abgemildert. Seit diesem Jahr sind auch diese N-Typ Zellen bezahlbar. Die haben einen Temperaturkoeffizienten von nur noch 0.24 %/K für VOC. Also bei 20 °C Unterschied 4,8% Spannungsunterschied. Im Weiteren wird die Spannung noch durch den Wechselrichter beeinflusst, um optimale Betriebspunkte zu finden.

Was sich hauptsächlich ändert ist die Stromstärke. Und zwar gewaltig. Sobald die Sonne auch nur annähernd durchblinzelt - also ein Wetter bei dem man trotz Wolken Sonnenbrand bekommt - dann produziert die Anlage richtig viel Energie.

Ich persönlich wollte mich aber vom guten Wetter nicht abhängig machen und habe die Solaranlage daher eine Nummer größer gebaut. Bei richtig düsterem Himmel kommen noch 5% der Nominalleistung raus. Also bei modernen Modulen statt 220 Watt pro m² nur noch 11 Watt.

Ich habe bei meinen seriell verschalteten Panelen 20 % Zugabe auf die Leerlaufspannung gemacht. Bei uns kann es SEHR kalt werden.

Olivia @, Mittwoch, 04.10.2023, 15:42 vor 886 Tagen @ Echo 4042 Views

bearbeitet von Olivia, Mittwoch, 04.10.2023, 16:24

Das war ursprünglich die Empfehlung der Firma, bei der ich die Panele kaufte (Offgridtec). Ich habe das dann nochmals nachgerechnet anhand der auf dem Panel vermerkten Werte und die Zahl kam in etwa hin. Ja, die neuen Panele haben die N-Technologie, auch bei mir. Die Trina-Panele, die heute morgen nur 8-15 % der möglichen Leistung erbrachten, brachten ab 12:00 Uhr alles, was möglich war. Es war eine Freude, dabei zuzuschauen. Bei 60 cent pro kWh im 1. Quartal 2023 freut es, wenn die kWhs nur so hereinrauschen.

Ich habe ein Sicherheitspolster eingebaut. Die sind aber noch nicht angeschlossen, waren falsch aufgestellt und müssen verschoben werden. Sind Glas-Glas Panele. Ich bin sehr gespannt. Wir haben hier oft Schnee. Dann ist es sehr hell.

Bei dem Zuschlag zur Leelaufspannung geht es um die Temperaturabweichungen. Je höher die Abweichung, desto höher der Zuschlag. Da es hier bis -20 Grad werden kann, sind entsprechende Zuschläge erforderlich.

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Ergänzung:

Olivia @, Mittwoch, 04.10.2023, 16:50 vor 885 Tagen @ Olivia 3994 Views

Bei seriell verschalteten Panelen addiert sich die Spannung und der Zuschlag pro Panel. Dann ist die vom Wechselrichter maximal zu verarbeitende Spannung zu beachten.
Ich persönlich habe mit 45 Grad Temperaturdifferenz gerechnet und die Zusatzspannungen pro Panel addiert. Lt. Solarfirma kommt das hier in Bayern hin.

Die Heizung ist mir schon mal ausgefallen bei -20 Grad (war ihr zu kalt laut Installateur). Die ging aber wieder, als es wärmer wurde :-) Bei zu hoher Spannung wäre dann wohl der Wechselrichter hinüber.... und vielleicht mehr?

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Leistung wird nicht in MWh gemessen.

Naclador @, Göttingen, Donnerstag, 05.10.2023, 10:07 vor 885 Tagen @ Revoluzzer 3658 Views

Sondern in MW. MWh sind eine Einheit der Energie bzw. Arbeit.

Der andere Punkt ist: Wenn der Stromerzeugung feste (weil physikalische) Grenzen gesetzt sind, dann wird sich allmählich der Strombedarf an das Angebot anpassen, notfalls durch eine Verringerung der Bevölkerungsdichte. Das scheint man bereits einzupreisen.

Viele Grüße,
Naclador

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