Das stimmt doch so nicht
Dass man mit Kryptos nicht einkaufen gehen kann, liegt lediglich an der geringen Zahl an Akzeptanten (also analog zum Rheingold).
Als Rheingold noch durch die Presse ging, hatte ich viel Kontakt zu den Pionieren des Bitcoins. In der Zeit, da kostete der Bitcoin noch 80 Euro, hatte ich zahlreiche Diskussionen.
Ein Kneipenwirt war darunter, der sein Bier im hippen Kreuzberg gegen Bitcoin verkaufte, ging mit Handy und Lesegerät.
Er erzählte mir, dass er regelmäßig Euro in Bitcoin wechsele und alle durch seine Kneipe erwirtschafteten Bitcoin spare, da er mit großem spekulativen Wertzuwachs rechne. Inzwischen ist die Kneipe geschlossen (wegen Reichtums?)
Ich erinnnere mich an eine Gruppe von vier Jungs, die ihre Zeche mit einem halben Bitcoin bezahlten. Rückblickend waren die Bierchen also ganz schön teuer.
Wie mögen die vier Zecher wohl ihren Kneipenaufenthalt erinnern?
Bitcoin ist so konstruiert, wie sich die Goldwährungsanhänger immer ihre Goldwährung erträumten. Eine deflationär angelegte Währung, die die Todsünden Neid und Gier pflegen, weil sie immer "wertvoller" wird und das volkswirtschaftlich tödliche Sparen fördert.
Den Pionieren ging es um persönlichen Reibach, nicht um ein gesundes Geldsystem.
Interessant als Ergänzung zum Rheingold empfand ich es schon, weil es einige, aber eben nur einige gute Kriterien erfüllt.
Die schuldfreie Schöpfung. Sie wird ähnlich der Goldnuggets im Flussbett "geschöpft".
Die dezentrale Struktur, die Machtmonopole zu verhindern versprach. (Bankenkartell wird umgangen)
Die fehlende Überwachung (ähnlich des Bargelds)
Hat sich nicht ganz erfüllt.
Investorenkartelle cornern den Markt und nutzen die Volatilität zum eigenen Vorteil.
Die fehlende Überwachung führte zu häufigem Diebstahl verwahrter Bitcoin (Bank in den Tiefen des Internets war "weg")
Ermittlungsbehörden können die Transaktionen mittlerweile doch zurückverfolgen.
Ich hatte mir eine erfolgreiche Zusammenarbeit des Rheingolds mit Bitcoin vorgestellt.
Rheingold zum täglichen Einkaufen, ein Geld, das die existentiellen Bedürfnisse erfüllt, dazu ein Neid-und-Gier-Währung für die Sparer, die sich dann (Nachkäufer vorausgesetzt, die auch an die ewigen Kurssteigerungen, von denen dann "Wert-Wachstum" genannt, glauben) gegenseitig versichern können, auf dem Papier immer reicher zu werden.
Denn zum reich werden ohne Arbeit taugt Rheingold ja nicht. Rheingold verstetigt nur die Einnahme-Situation aller Leistenden und sorgt lediglich für Wohlstand (nicht Reichtum).
Hier eine Hellseher Seite entdeckt, die den BitCoin Kurs auf Jahre vorauszusehen glaubt zu wissen.
https://kursprognose.com/bitcoin-kurs-prognose-btc-euro