Es geht Schlag auf Schlag: Jetzt werden die Kryptos platt gemacht. Das nennt man: "Sie werden reglementiert".

Steppke, Freitag, 21.04.2023, 19:48 (vor 1051 Tagen)9435 Views
bearbeitet von Steppke, Freitag, 21.04.2023, 20:35

Offiziell heißt es:

Das EU-Parlament hat am Donnerstag jeweils mit großer Mehrheit zwei Verordnungen verabschiedet, mit denen es einen umfassenden Regulierungsrahmen für die Kryptowährungsbranche aufzieht. Es will damit dem "Wilden Westen" in dem Sektor mit zahlreichen Pannen, Pleiten und Vermögensverlusten ein Ende setzen und verloren gegangenes Vertrauen wiederherstellen.

Das ist natürlich Bullshit, denn es geht hierbei nur darum dem Bürger eine der letzten Möglichkeiten zu nehmen, anonym, Vermögen zu verstecken.

Jeder, der in Zukunft Kryptos kauft, versendet oder verkauft, soll eindeutig identifiziert werden können.

Sämtliche Krypto-Transfers sollen "vollends" nachverfolgbar gemacht werden. Anonyme Krypto-Wallets werden untersagt und Sorgfaltspflichten wie Identifizierungsauflagen auf den ganzen Sektor ausgeweitet werden.

Bagatellgrenzen gibt es nicht. Selbst wenn man für nur einen Cent Kryptos kauft/verkauft, soll eine lückenlose Identifizierung möglich sein.

Die Kryptowährungen werden in Zukunft durch die Bankenaufsichtsbehörde (EBA) kontrolliert.

Eine Präsenz des Emittenten (von Krypto) in der EU wird Pflicht, um auf dem europäischen Markt aktiv werden zu dürfen.

Alle Anbieter von Diensten für Krypto-Werte werden eine Zulassung benötigen, wenn sie in der EU tätig sein wollen.

Da es technisch gar nicht möglich ist, die meisten Kryptos mit einer dauerhaften Inhaber-ID-Historie zu versehen, bedeutet das für die meistens Kryptos das "AUS".

Und wer jetzt glaubt, dass er seine Kryptos in Zukunft dann einfach bei Anbietern im EU-Ausland kauft, dem kann ich nur empfehlen es mal zu versuchen in Havana echte kubanische Zigarren zu bestellen. Jeder Finanzdienstleister (Kreditkarte, Paypal, Banküberweisung, Western Union & Co.) wird solch eine Transaktion unterbinden/zurückweisen (da Kuba ja sanktioniert wird).

Und genau SO, werden sie es auch mit Krypto-Börsen/Anbietern im EU-Ausland machen. Überweisungen/Zahlungen an deren Kontoverbindungen werden gesetzlich untersagt und verunmöglicht.

Somit sind die Kryptos tot, zumindest in der EU.

Versteckt man (schon) vorhandene Kryptos (irgendwo), macht man sich strafbar und ist praktisch Steuerhinterzieher/Terrorist/Drogenverkäufer/Kinderschänder, alles in einem, und wenn der Staat das herausfindet, wird er einen durch "den Fleischwolf drehen", solange, bis man "nackig, ohne Unterhose auf dem Boden liegt". Das ist sicher!

Ich kann mich noch an an eine Diskussion mit "CalBaer" vor einigen Monaten erinnern, in dem er meinte, dass man (anonyme) Kryptos nicht mehr zurück "in die Flasche bekommt".

CalBaer, falls Du noch mitliest: Du siehst gerade, dass sie das DOCH können.

Traurige Grüße
Steppke


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