Funkgeräte für alle? - Kritik

paranoia, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Sonntag, 19.02.2023, 12:46 (vor 1110 Tagen) @ Olivia4263 Views
bearbeitet von paranoia, Sonntag, 19.02.2023, 12:58

Hallo Olivia,

was wird wohl passieren, wenn in einer Stadt wie Hannover der Strom längerfristig ausfällt und die Leute ohne Not vor Langeweile anfangen, die Bänder vollzuquatschen?

Du wirst gar nicht zum Angerufenen durchkommen.

In Hannover reichte ein paar Stunden und schon wurde zwei Geschäfte geplündert.

Mit wem willst Du kommunizieren und warum?
Ist Dir langweilig wenn Dein Smartphone tot ist?

Du setzt staatliche Strukturen voraus, die im Falle eines Falles gar nicht da sind oder gar nicht handeln wollen. Meiner Erinnerung war die Stadt Schuld in der Nähe des Ahrtals drei Tage ohne Kontakt zur Außenwelt.

Du handelst wie ein Mensch aus der Zivilisation, der sich nicht bewusst ist, dass die Strukturen erst einmal weg sind.

Wenn Du kommunizieren willst, kommuniziere mit Deinen Nachbarn.
Gibt es Häuser mit Aufzügen, wo Du eventuell Leute befreien könntest?

Ich unterstelle Dir, Du glaubst mit dem Telefon Hilfe suche zu können.
Denke mal darüber nach, Hilfe zu geben!

Schreib' Dir mal zehn Stichworte untereinander, was wirklich wichtig ist.
Den Ausfall der Kommunikationsmittel sehe ich eher als nachrangig an.

Ich habe den Eindruck, Du möchtest, wie viele andere hier im Forum, Deine Rolle als Konsument (auch von Dienstleistungen) einfach nicht aufgeben.

Du solltest Dir den Gedanken abschminken, Hilfe per Funk zu rufen.
Sei Dienstleister und kümmere Dich um Deine Nachbarn - eventuell können die Dich auch bei etwas unterstützen.

Vergiss die Außenwelt. Der Staat bist Du!!!

Gruß
paranoia
(Dein "alter weißer Mann", Auslaufmodell in Westeuropa)

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.


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