Ein regionaler Stromausfall ist kein Notfall

Mephistopheles, Sonntag, 19.02.2023, 09:34 (vor 1105 Tagen) @ Olivia4277 Views
bearbeitet von Mephistopheles, Sonntag, 19.02.2023, 10:08

Es hat bereits genügend Diskussionen drüber gegeben. Sie beziehen sich NICHT auf ein weltweites Armaggedon.

Habe selbst mal einen erlebt von über 1 Woche Dauer in Marktoberdorf. War Ende März oder Anfang April. Es gab Sturm und Schneeregen und dann einen Kälteeinbruch. Das kann dir im Allgäu um diese Jahreszeit ohne weiteres passieren.
Die wässerige Schneelast der Masten gefror und das war für einige zu viel. Sie sind einfach umgeknickt.

Niemand, sprichwörtlich niemand, ist auf die Idee gekommen, das als Notfall zu bezeichnen, außer dem Roten Kreuz, die eine Suppenküche einrichteten. Die ist aber kaum nachgefragt worden.
Es stellte sich heraus, dass die Bäuerle, und davon gibt es in dieser Gegend massenhaft, die die gesunde Alpenmilch produzieren, alle Notstromaggregate hatten. [[zwinker]]

Telefon funktionierte auch nicht mehr und Handys hatte damals noch keiner. Wir haben trotzdem übrerlebt, auch ohne das Gehirn mit den Mikrowellen durch Handystrahlen zu überhitzen.

Die Straßen waren zwar für Autofahrer und Öffentlichen Personennahverkehr unpassierbar, bevor sie nach einigen Tagen geräumt wurden. Das störte jedoch kein Bäuerle mit ihren Traktorpanzern. Die gurkten weiterhin unbeeindruckt über die verschneiten Straßen.

Wie kommst du eigentlich auf die Idee, einen regionalen Stromausfall in der BRD, wo es keine Wildnis mehr gibt, als Notfall zu bezeichnen?

Gruß Mephistopheles


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