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Mirko2, Velky Sernov, Dienstag, 17.01.2023, 17:34 (vor 18 Tagen) @ heller2747 Views

„Hohe Lagerbestände in China zwingen Importeure dazu, Lieferungen im Februar und März nach Europa umzuleiten. Gasspeicher in ganz Europa lagen in den letzten Wochen bei rund 82 % Kapazität, gegenüber 50 % vor einem Jahr und weit über der saisonalen Fünfjahresnorm von 70 %, da ein ungewöhnlich warmer Winter dazu beitrug, den Wärmebedarf und das Wachstum erneuerbarer Energien zu reduzieren kapazitätsgesteigerte Lieferungen“, erklärte Ostrovsky.

Er wies auch darauf hin, dass Europa im Jahr 2022 der größte Abnehmer auf dem globalen Markt für verflüssigtes Erdgas (LNG) sei, wobei auf die Europäische Union (EU) 24 % der weltweiten LNG-Importe entfielen.

„Während das Schlimmste vorerst hinter uns zu liegen scheint, bleiben die Aussichten für 2023 herausfordernd. Europa hatte Glück mit dem Wetter, aber die Versorgung ist weiterhin von geopolitischen Ereignissen abhängig. Die Gaspreise sind zwar gesunken, aber zu dieser Jahreszeit sind sie immer noch fast doppelt so hoch wie im Fünfjahresdurchschnitt“, sagte der Spezialist.

Der Experte stellte klar, dass sich jederzeit alles ändern kann. Beispielsweise könnte eine schnelle Erholung der chinesischen Wirtschaft den Verbrauch steigern und den Wettbewerb um Lieferungen verstärken, insbesondere wenn die Kälte kommt.

Ostrovsky wies darauf hin, dass auch andere asiatische Länder wie Indien und Thailand auf den LNG-Markt zurückkehren, um von niedrigeren Preisen zu profitieren.

„Warmes Wetter, Einsparungen beim Verbrauch, die Verfügbarkeit von Flüssiggas und eine stabile Winderzeugung werden die Gaskosten weiter senken. Aber der Verlust eines dieser Faktoren und die Erholung der Wirtschaftstätigkeit Chinas werden zu einem sofortigen Anstieg der Kosten für blauen Kraftstoff führen“, schloss er.

Zuvor, am 17. Januar, sagte der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen zu Wirtschaftsfragen, dass die russischen Gasproduzenten und -exporteure in den letzten zwei Jahren aufgrund der gestiegenen Weltgaspreise vor dem Hintergrund der Sanktionen gute Gewinne erzielt haben.
Quelle: https://iz.ru/1455875/2023-01-17/ekspert-obiasnil-kolebanie-stoimosti-gaza-v-evrope

Ich gehe eher davon aus, dass in diesem Jahr die Nahrungsmittel im Fokus stehen werden.

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Audiatur et altera pars


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