Das hat mit Hysterie wenig zu tun

Martin, Montag, 24.10.2022, 17:42 (vor 1218 Tagen) @ helmut-14062 Views

Die Nachrichtenlage hat sogar Martyanov gestern außer Reihe zu einem Kommentar getrieben: https://youtu.be/EISzPCLGMGA Schoigu hätte nicht das Gespräch mit den westlichen Counterparts gesucht, wenn die Hinweise nicht zwingend gewesen wären. Dass dahinter britische Dienste stecken würde mich nicht wundern. Schoigu hat immerhin erreicht, dass die westlichen Verteidigungsminister unisono eine solche Aktion (schmutzige Bombe) seitens der Ukraine ausgeschlossen haben. Zumindest kann niemand überrascht sein. Die Evakuierung des westlichen Dnjepr-Ufers macht so immerhin Sinn. Dies möglicherweise auch, falls der Damm flussaufwärts gesprengt werden sollte. Russland lässt dort deshalb kontinuierlich Wasser ab.

Du kannst ja mal für Dich die Messlatte zurechtlegen, bis wohin wohl die Hemmungen derjeniger reichen, die mal so nebenbei eine essentielle Energieversorgung für die EU-Länder gekappt haben - einer der größten Terrorakte der letzten Jahrzehnte. Auch zur Erinnerung: Die USA haben schon in Syrien versucht, einen Staudamm zu zerstören, ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung https://orf.at/stories/3244478/

Und die Bild legt nach https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/tausende-tote-drohen-das-steckt-hin...

Denn: Hinter Russlands Lügen, der Gegner würde nicht konventionelle Waffen gegen sich selbst einsetzen, steckt oft bitterer Ernst. So „warnte“ der Kreml jeweils vor „Chemiewaffeneinsätzen von Islamisten“, bevor der verbündete Diktator Baschar al-Assad in Syrien Chemiewaffen gegen die syrische Zivilbevölkerung einsetzte.

Auch jetzt befürchten Experten, Russland könne selbst den Einsatz einer „schmutzigen Bombe“ planen und propagiere darum einen angeblichen dementsprechenden ukrainischen Plan.

Wollen wir mal hoffen, dass die Eskalation irgendwo wieder eingefangen wird. Ich sehe noch kein Ende.


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