AfD 30%? Gegen eine starke Opposition läuft nichts!!

Gernot ⌂, Sonntag, 09.10.2022, 17:06 (vor 1231 Tagen) @ mawa993543 Views

Soweit funktioniert die Demokratie dann doch, zumal, wenn sich die Opposition metapolitisch darstellt, also auch die Straße und die Kultur "befällt", was bei 30% AfD beinahe als Nebeneffekt anzusehen wäre.

Man sollte ich vor Augen führen, dass

alle politischen Veränderungen,

die hier im Forum kritisiert werden, jeweils durchgesetzt wurden,
ohne dass es eine nennenswerte Opposition gegen sie gegeben hätte!

- Hartz IV wurde unter SPD-Führung eingeführt. Der Opposition ging es eher nicht weit genug.
- Die Ergeignisse von 2015 erfolgten unter CDU-Führung. Der Opposition gingen sie eher nicht weit genug.
- Die Politik gegen Russland und billige Energie wurde unter CDU-Regie begonnen und unter SPD/Grünen-Herrschaft verschärft, geht der jetzigen CDU-Opposition jedoch auch eher nicht weit genug.
- Die Covid-Maßnahmen wurden unter CDU-Regie eingeführt. Der Opposition gingen sie eher nicht weit genug, die wirkliche Opposition gegen sie war zu schwach und umfasste auch nur ungefähr die Hälfte ihres Potenzials (AfD), wobei ich jetzt nur die parlamentarische meine.
Allen außerparlamentarischen Oppositionselementen, von Demos über Diskussionen im Netz und außerhalb dessen bis zu Stellungsnahmen von Ärzten und Kulturträgern haben wir möglicherweise die Abmilderung der Maßnahmen und den Verzicht auf eine strafbewehrte Impfpflicht zu verdanken und deren Beschränkung auf den Alltagsdruck durch Arbeit, Ausgrenzung und offiziöser Agitation.
Hätten "die" nicht den Widerstand gespürt, der sie letztendlich auch Pöstchen kostete, angefangen mit Abgeordnetenmandaten, wären Spahn und Lauterbach heute umjubelt und hätten ihre verlautbarten Vorstellungen hundertprozenbtig durchgesetzt.

Fazit: Gegen eine starke parlamentarische und außerparlamentarische, gesellschaftliche Opposition wird in der Demokratie nichts durchgesetzt.

Gegen das Entstehen einer solche Opposition helfen die ewig gültigen Grundsätze des "divide et impere", politisch, publizistisch, kulturell, altersgruppenbezogen und ethnisch durch Veränderung eines solidarisierungsfähigen Abstammungsvolks zu einer beliebig zusammengesetzten, lenkbaren, entweder ethnisch gespaltenen oder entwurzelten, Bevölkerung.


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