Warum macht sich eigentlich nie jemand Gedanken darüber, was aus den Millionenstädten der Vergangenheit geworden ist, nachdem die öffentliche Versorgung zusammengebrochen ist?

Mephistopheles, Sonntag, 09.10.2022, 14:43 (vor 1233 Tagen) @ Otto Lidenbrock4074 Views
bearbeitet von Mephistopheles, Sonntag, 09.10.2022, 14:53

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Jede Stadt ist angewiesen auf eine funktionierende Infrastruktur, dass die Lebensmittel und Rohstoffe bzw. Vorprodukte, welches die Stadt zum Überleben nun einmal benötigt, in die Stadt gelangen und die Abfälle und Fertigwaren aus ihr heraus.

Das funktioniert immer eine Zeitlang, wie ein Balanceakt auf einem Hochseil - danach stürzen sie ab. Plötzlich und ohne Vorwarnung.

https://www.youtube.com/watch?v=4AxBgJ6wOAA

Es ist bekannt, dass die Bevölkerung zunächst versuchte, "auf's Land" zu flüchten. Danach hat man nie mehr etwas von ihr vernommen.

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Ach ja, die Prepper: Am besten lagerten sie Lebensmittel- und Frischwasservorräte ein für die nächsten eineinhalb Jahrtausende: https://www.youtube.com/results?search_query=trierer+goldschatz

Es ist nämlich niemals, unter keinen Umständen, gelungen, eine Zivilisation, wenn sie einmal zusammengebrochen war, wieder aufzubauen. Man kann eine Ackerbaukultur, wenn sie einmal zusammengebrochen ist, niemals wiedererrichten. Völlig unmöglich der Gedanke, dass die Städter, wenn kein Diesel für die Traktoren mehr geliefert wird, auf die Felder ziehen könnten und dort mit Hacke und Schaufel Feldfrüchte anbauen.

Btw.: Es ist den Nachfahren der Jäger und Sammler übrigens auch nie gelungen, wenn in der Ackerkulltur eine Hungersnot, welche die Jäger und Sammler nicht kannten, ausbrach, zurückzukehren zur Jagd.

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@all: Ich glaube, um Wahlen braucht sich keiner mehr Sorgen zu machen.


Gruß Mephistopheles


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