Noch geht alles digital: Stromversorger übernimmt Kontrolle über die Thermostaten
Bis der Saft weg ist.
Während hier noch gerätselt wird, wie Habeck denn in ein paar Wochen unsere Temperatur kontrollieren könnte, wird in Colorado schon mal in echt gezeigt, wie einfach das ist.
Es war heiß und die Leute wollten Erleichterung durch ihre Klimaanlagen. Aber die ließen sich nicht auf angenehme Temperaturen runterregeln. Die "smarten" Thermostate waren von der Zentrale des Stromversorgers gekapert worden und meldeten einen Energienotfall. Die betroffenen Haushalte hatten allerdings eine entsprechende Vereinbarung unterschrieben, wahrscheinlich sehr klein gedruckt und nach dem Motto. sowas wird es nie geben.
https://www.zerohedge.com/technology/power-company-seizes-control-thermostats-colorado-...
Wir haben auch ein Smartmeter. Neulich schrieb der Versorger, ein Techniker müsse vorbeikommen und prüfen, ob der Zähler zu heiß werden könne. Der Techniker kam, und zur Frage der Hitzeentwicklung zuckte er die Schulter. Davon wusste er nichts. Er hat da rumgeschraubt und fotografiert, aber da ich seine Sprache nicht verstand, weiß ich nicht, was er da wirklich gemacht hat.
Im Moment werden in Spanien bis zu 600.000 Euro Strafe angedroht, wenn man die Temperaturvorschriften nicht einhält. Mit den Smartmetern dürfte es auch gehen.
Die Frage wird sich stellen, wenn Deutschland in Kälte erstarrt, was für uns gilt. Wir haben Berge von Brennholz und einen Kaminofen, der richtig heftig heizt. Wenn die Obrigkeit dann mit dem Fernthermometer im Vorbeifahren auf das Fenster misst, werden die mich dann auch hopps nehmen, obwohl ich weder Strom noch Gas noch Öl verbrauche?
Andererseits hat Habeck, oder war es der Waschlappen Man, empfohlen, dicke Vorhänge zuzuziehen. Dann funktioniert die Fernwärmemessung nicht.
Fragen über Fragen, wahrscheinlich nicht nur bei mir, sondern auch vor dem Kamin der Familie Habeck in Dänemark.