Es gab im Mittelalter auch keine Arbeit
...und das ist ja vermutlich auch genau das, was unsere Parasiten für das gemeine Volk beabsichtigen.
Zumindest ist das, was im Mittelalter unter "grôzer Arebeit" verstanden wurde, etwas völlig anderes als Schwerarbeit (was heute darunter verstanden wird).
NIBELUNGENLIED – STROPHEN EINS UND ZWEI
1. Uns ist in alten mæren wunders vil geseit
von helden lobebæren, von grôzer arebeit,
von fröuden hôchgezîten, von weinen und von klagen,
von küener recken strîten muget ir nu wunder hœren sagen.
2. Ez wuohs in Burgonden ein vil edel magedîn
daz in allen landen niht schœners mohte sîn
Kriemhilt geheizen: si wart ein scœne wîp.
dar umbe muosen degene vil verliesen den lîp
Wir haben hier ein Phänomen der Sprachevolution
Die Begriffe bleiben erhalten, ändern aber völlig ihren Inhalt.
Das begreifen viele nicht.
Lohnarbeit ist ein Phänomen der Zivilisation, welches mit deren Ende auch verschwinden wird. Zusammen mit dem Geld und dem Rechtsstaat und der Ausbeutung!
Gruß Mephistopheles