Drei Systeme ...
... erkenne ich.
Guten Abend O.
Sie benötigen also entweder einen Wanddurchbruch oder eine Vorrichtung für das Fenster..... Nicht das jemand noch das falsche Gerät kauft....
Die Preise fangen bei ca. 200 Euro an und können über 1.000 Euro gehen. Die preiswerten Teile kommen aus China. Etliche haben gute Bewertungen. Sie haben Rollen und sind daher überall nutzbar, wo man sie gerade benötigt.
Link gibt es nicht, sonst kriege ich wieder "Ärger". Habe ja schon gesagt, dass Amazon die Dinger anbietet.
Bei starker Hitze nützen die Klimageräte nicht viel. Da wird man - will man es kühler haben - auf eine der KlimaANLAGEN zurück greifen müssen. BTU/h-Werte von 5.000 bis XYZ.... je nach der Größe der zu kühlenden Fläche....
Wenn keine BTU-Werte dabei stehen und auch kein Schlauch dabei ist, dann handelt es sich um KEINE Klimaanlage.
Drei Prinzipien der maschinellen Wohnraumkühlung:
1) Wasser verdunsten mit Gebläse.
Funktioniert eigentlich, aber hinterlässt feuchte Luft im Raum. Wenn man nicht in einer luftdichten "Thermosflasche" wohnt, könnte das ein Notbehelf sein, um z. B. schnell mal eben Oma zu retten vor dem Kreislaufkollaps. Wenn doch ("Thermosflasche" = luftdicht gedämmtes Haus), muss man lüften (Wasser rausschaffen, denn tropische nasse Luft ist bei Hitze noch belastender für Oma!), für Luftaustausch bleibt nur nachts sinnvoll übrig, tags ist es ja heiß. Kann man machen ... Beispielsweise kann ein (von mir präferierter) Luftkalkputz Wasser aufnehmen, innen, so man klug gebaut hat. Lehm ist noch besser. Die richtigen Steine lassen Wasser durch die Wand hinausdiffundieren, Nässe grds. kein Problem (Küchendämpfe, Wäsche, Topfpflanzen). Deshalb ist das Raumklima da drin angenehmer, als in beispielsweise einer gut gedämmten modernen Styropor/OSB-Baracke. BTW: Vermutlich bleibt den Amis mit ihrer Regelbauweise nix anderes übrig, als Energie zum Kühlen zu verballern. Die haben m. E. meist innen mit Folie gedichtete Papphütten, ohne wärmeaufnahmefähige Wände. Da ist ruckzuck die Hitze drin. Vergleiche das mal mit dem Raumklima einer mittelaterlichen Kirche im Sommer. Alles klar?
2) Auf Rollen, wirkt funktional wie ein umgedrehter Kühlschrank mit offener Tür.
Einfachste Variante einer "echten" Klimaanlage, wie beim Kühlschrank auch ein Kompressor drin, mit Kältemittel. Die warme Abluft muss aber raus. Das wäre analog beim Kühlschrank die warme Rückseite. Kann als Mieter (Durchbruch nicht erlaubt) im Hitzefall Leben retten. Beispielsweise durch ein Konstrukt, um den Schlauch (überwarme Luft "warme Rückseite") durch das angeklappte Fenster nach draußen zu führen. Und gegen die Zugluft, Schlagregen etc? Einfach auf den Spalt Folie mit Paketklebeband anpappen, oder Panzerband, oder andere, kreative, wiederentfernbare Lösungen. Für Mieter optimal.
3) "Klimasplitgerät"
Habe ich gewählt, Fotos z. B. hier. Weil es eine Wärmepumpe ist, Heizen hochinteressant wegen rd. 4/5 Energieeinsparung. Luft im Raum wird umgewälzt und dabei durch die (wie beim Kühlergrill des Autos) kalten Lamellen des Innnengeräts geblasen. Luft muss nicht hinaus. Analog zum Innnengerät dazu ein Außengerät, mit Kabel und zwei Hochdruckleitungen isoliert verbunden, bei mir Außengerät mit selbst geschweißter Alu-Traverse aufs Dach montiert. Da ist, genau wie beim Inenteil, ein Lüfter drin und ein "Kühlergrill". Das ganze ist ein Energeietransportsystem über ein Kältemittel, welches mit Kompressor die jeweiligen Temperaturdifferenzen wie bei 1) realisiert. Verdampfungskälte/Kondensationswärme.
Der Riesen-Nachteil bei Klimaanlagen: Na, kommt Ihr drauf? "Klima"?
Richtig. "Klima"! Pupsende Rinder. Auch da ist Methan drin wie im klimaschädlichen Rindviech, oder schlimmeres (Ozonlochendes). Deswegen in der EU streng verboten. Nur über Fachfirmen. Aber dieses Thema geht jetzt zu weit.
Hoffe, zur Klärung beigetragen zu haben.
Gute Nacht
H.
PS: BTU ist, glaube ich, british thermal unit, irgendwas mit Kubikfuß. Aber nicht der Preußische. Warum man das nicht in Watt pro Stunde angibt weeß ick oooch nich ...
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