Lieber Meph..... du gehst nicht richtig in der Annahme, dass A-F. keine Ahnung von "Lieferketten" hat. Du kannst dir das Interview bei Google übersetzten lassen.
Falls du Latein und Griechisch hattest.
Natürlich kennt die das. Sie schlägt auch nicht vor, zukünftig in Birkenstock-Sandalen herum zu laufen. Die Frau hat Verstand, Mut und einen guten Geschmack (ist leider sehr dick geworden). Schau dir ihre Wohnung an (im Hintergrund) dann wirst du sehen, dass die nicht die Neigung verspürt, sich "landwirtschaftlich/alternativ zu verdingen". Genauso wenig habe ich das Bedürfnis... noch die Fähigkeiten und Kenntnisse.
Ja, Milch vom Bauern kenne ich auch noch aus meiner Kindheit. Besuch auf dem Lande, bei den Verwandten, manchmal sogar etwas länger... mit dem Besuch der Dorfschule verbunden (4 Klassen in einem Raum). Mich hat es immer gegraust, wenn ich die Zubereitung der Milch sah. An den Geruch erinnere ich mich heute noch. Dass ich nur sehr bedingt "Fleisch" esse, hat mit meinen dortigen Erfahrungen zu tun. Das Töten der Kaninchen und Hühner ist heute noch lebhaft in meiner Erinnerung und sorgt dafür, dass ich so etwas nicht esse. War froh, wenn ich wieder in der Stadt, an den Rheinwiesen war und das Tuten der Schiffe hörte. Ich hatte es nicht so mit der "bäuerlichen Idylle". Hofläden in der Stadt sind offenbar das Äußerste....
Ich bin eine landgeschädigte, verdorbene Stadtpflanze und habe keine Neigung, aufs Land zu ziehen. Ich nehme aber an, dass A.-F. bodenständiger ist.
Sie schlägt übrigens vor, dass man einen Tag der Woche (Freitag) nur mit Bargeld zahlt, damit man nicht VÖLLIG in die Abhängigkeit der Konzerne gerät. So etwas nennt man "seeding". Kannst ja mal googeln, wann und wie man das verwendet.
Es ist nicht jeder so extrem in seinen Schlußfolgerungen wie Du. Vielen reicht der sogenannte "Mittlere Weg". NST wird dir sagen können, was das ist.
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