Wie lange soll der Dritte Weltkrieg dauern?

nereus, Freitag, 22.07.2022, 09:43 (vor 1290 Tagen) @ Reffke4619 Views

In einer Folge von RT's Crosstalk, die ich Anfang der Woche aufzeichnete, erwähnte der Moderator Peter Lavelle die Zitate der Biden-Administration, wonach es sich um einen 20-jährigen Krieg gegen Russland und/oder China handelt.

Pompeos "Drei Leuchttürme"-Rede kam zu demselben Schluss:
Eine Generation von Amerikanern wird einen heiligen Krieg gegen den Osten um die Kontrolle über die globale Energie führen müssen.

Quelle: https://tomluongo.me/2022/07/21/ecb-raising-rates-is-europes-last-chance-to-avoid-groun...

Ganz wichtig dabei, es ist ein Heiliger Krieg, kein profaner.
Das ist zumindest der Plan und schon 2019 wurde das Thema offiziell angesprochen.

Auf dem Valdai-Forum hat Jordaniens König Abdullah II. gesagt:

"Ich nehme an, ich habe es schon mehrfach offen ausgesprochen, dass wir einen eigenartigen Dritten Weltkrieg beobachten können, aber in einer anderen Form.
Das ist eine Herausforderung, für deren Bewältigung wir die kommenden 10 Jahre brauchen werden."

Quelle: http://analitik.de/2019/10/06/dritter-weltkrieg/

Aus dieser Perspektive erklärt sich vieles.

Da der Westen China und Russland platt machen will, kann es auch keine Verhandlungen geben.
Worüber soll man denn verhandeln, außer über die totale Kapitulation Moskaus und Pekings?
Kurzum, der offizielle Westen will den Weltenbrand – das sollten wir uns gut merken.

Über die Typen in den Back-Offices werde ich jetzt nichts schreiben, aber das Wissen darum kann recht nützlich sein, denn es macht zumindest ein wenig Hoffnung.
Besser ein halbvolles Glass Wasser als ein leeres.

Nun, das ist der Plan.
Hat er Wahrscheinlichkeiten auf eine Umsetzung?

Nimmt man eine totale (auch nukleare) Verwüstung in Kauf, vielleicht.
Ansonsten eher weniger.
Der begnadete Schachspieler hat genau zur rechten Zeit die Herausforderung angenommen, zum Leidwesen von vielen unschuldigen Zivilisten.

Aber die Dinge sind nun leider einmal wie sie sind.
Und daher ist auch das Gestammel vom unverzeihlichen Kriegsbeginn, den man zu 100 % verurteilt und als Verbrechen gegen die Menschheit verurteilt, dümmliches Gesabbel.
Genau diese Leute, die ihren kritischen Blick auf das Geschehen vorab mit einem Sicherungsnetz versehen, erzählen uns danach 45 Minuten und länger über den kriegsgeilen Westen, der alles tat, das es soweit kommen mußte.

Also, ihr wackeren Alternativen, was hätte Putin machen sollen?
Zuwarten bis die NATO-Panzer vor den Stadttoren Moskaus stehen?
Verhandeln wollte er unablässig, die Gesprächsangebote wurden entweder hintertrieben oder ausgeschlagen, was einmal mehr die westliche Weltkriegsplanung unterstreicht.

Und nun?
Nun fürchtet sich der Westen – vor allem in der europäischen Mitte – daß es zu Volksaufständen kommen könnte und hat solche intellektuellen Leuchttürme wie Baerbock und Faeser aufgestellt, um das zu regeln oder gar zu verhindern.

Moskau weiß ganz genau, wo in Absurdistan der Schuh drückt und wird mit feiner Dosierung die Schmerzregelung steuern.
Es gab zwar keine Turbulenzen beim DAX, wie von mir vermutet, aber richtig in die Pötte kommen will die Stimmung auch nicht.

Uniper muß die Speicher anzapfen, um zu überleben – ausgerechnet die Vorräte, die so dringend für den Winter gebraucht werden.
Die EZB blinkt zunächst links und biegt dann aber rechts ab.
Man erhöht den Leitzins und erdenkt sich parallel dazu neue Finanzinstrumente, um genau das abzufedern, was die Zinserhöhung bewirkt.

Wie sagte ein griechischer Bürgermeister nach dem Absturz der Antonov?

.. dass "kein gefährliches Material identifiziert wurde, das uns beunruhigt" und nun die Special Response Company for Nuclear-Biological-Chemical Defense vor Ort sei, um die Lage zu klären.

Bei solchen Ansagen braucht man sich nun wirklich keine Sorgen mehr zu machen. [[zwinker]]

mfG
nereus


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