Ja, mit den Anlaufströmen hast du Recht. Die Zyklenzahl ........

Olivia, Donnerstag, 14.04.2022, 22:12 (vor 1399 Tagen) @ igelei2091 Views
bearbeitet von Olivia, Donnerstag, 14.04.2022, 22:24

Die Zyklenzahl wird bei meinen LiFePo4-Batterien bei 80% Entladung angegeben. Also schauen, dass immer noch wenigstens 20% drin sind in der Batterie. Bei Gel sind es 50 %.

Ganz ins Detail wollte ich eigentlich nicht gehen. Wer sich so etwas kauft, muss sich zumindest ein bißchen damit beschäftigen.

Ich habe seit 2008 "Batterien in der Ecke" stehen. Die düfen sich entladen und werden dann wieder geladen. Bisweilen vergesse ich sie und dann lade ich sie halt wieder. Sind immer noch top in Ordnung. Es sind aber Gel-Batterien.

Mein Eindruck ist, dass manche BMS-Systeme es nicht zulassen, dass die Lithium-Batterien ganz voll geladen werden. Ausgetestet habe ich es natürlich nicht.

Was deine Kühlschränke betrifft... natürlich, wenn du einen alten Schinken dran hängst, dann wird der sehr hohe Anlaufströme haben.

Ich habe eine Kompressorkühlbox (35 l) mit dem kleinen Ecoflow getestet und das ging gut. Der kühlte die Box sehr lange. Der River Pro hat bei 12 v nur 60 Ah drin, kann aber kurzzeitig 1800 Watt verarbeiten. Wie viel Energie mein Gefrierschrank benötigt, habe ich leider noch nicht nachgeschaut. Der ist meist voll. Ist aber auch ein AA-Kompressor-Kühlschrank. Ich denke also, dass die Energiezufuhr überschaubar sein wird.

Ich vermute, dass für einen normalen Kühl-oder Gefrierschrank ein 1000 Watt Spannungswandler reichen würde. Die können in der Regel Spitzenströme von 2000 Watt verarbeiten. Kommt natürlich immer darauf an, wie groß so ein Kühlsystem ist.

Das muß man vorher testen. Die Geräte zum Ablesen, die man zwischen Kühlschrank und Steckdose stecken kann kosten bei Amazon 20 Euro. Da sieht man dann auch, wie hoch die Spitzenströme sind und kann entsprechend planen.

Generell denke ich, dass man mit einer so kleinen Batterie (200 Ah) eher bescheiden planen sollte. Das ist am unkompliziertesten. Ausrechnen, was man unbedingt im Notfall benötigt und dann nachmessen, wie die Spitzenströme sind. Fertig.

Im Sommer - bei hoffentlich nur stundenweisem Stromausfall - für den Kühl-Gefrier-Schrank einen Notfall-Koffer zur Hand zu haben, halte ich für ausgesprochen sinnvoll.

Kann man natürlich auch alles mit einem Generator machen. Ich persönlich würde aber lieber - falls keine Sonne da sein sollte - die Batterie mit dem Generator aufladen (damit es schnell wieder ruhig ist :-) - Aber auch das dürfte eine Frage der persönlichen Präferenzen sein.

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