Das Problem ist die Ignoranz des vorhandenen Wissens

mh-ing, Freitag, 08.04.2022, 13:07 (vor 1402 Tagen) @ Falkenauge3893 Views

Man weiß vieles, lehrt es nicht. Die Corona-Krise zeigt den Ausfall des Wissens, die Errosion der aus Wissen entstandenen Regularien und den Ersatz des Wissens durch Machtentscheidungen überdeutlich. Man weiß eigentlich, dass das alles ziemlich falsch ist, extrem gewagt, man tut es aber, weil die Pharma damit doch so schön viel Geld verdient. Bei vielen anderen Dingen ist es analog, dass eben die Pharma einen Wissensstand behauptet, über Manipulation auch zementiert, der aber objektiv längst überholt ist (Cholesterin). Bekanntes Wissen über Ernährung, Fasten, Bewegung und andere nichtpharmazeutische Heilmittel wird ignoriert und teils massiv unterdrückt.

Zudem ist auch die Begrenzheit des Wissens zu wenig beachtet. Es wird aus Einzelergebnissen auf die Allgemeinheit gefolgert. Derweil übersieht man die genetische Abhängigkeiten (Mann, Frau, Rasse, wenn dieser Begriff erlaubt ist). Auch das Alter und die genetische Expression ist zentral.

Noch verrückter ist das, was die Psyche so anstellt. Bei multipler Persönlichkeitsspaltung wird das bisherige Konzept über Fehlsichtigkeit, Allergien .... völlig in Frage gestellt.

Ich bin daher selbst kein Feind der Schulmedizin, muss aber beachten, dass das doch sehr viele Grenzen hat. Diagnostisch hervorragend, chirurguisch oft die beste Wahl. Aber bei funktionalen Problemen hilft das oft nicht viel und sind andere Konzepte besser.

Aber eine Schamanen-Medizin (Homäopathie zähle ich hier dazu) will ich aber auch nicht machen.


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