Erzähl mal keinen Quatsch.
Die gewerblichen Verbraucher sind alle erfasst. Und die würden, je nach Systemrelevanz, dann entweder gedrosselt oder vom Netz getrennt.
Die Stickstoffwerke Piesteritz zum Beispiel, Deutschlands größter Gasverbraucher mit 1,2 Milliarden Kubikmeter Gasverbrauch, würde dann erstmal abgeschaltet. Die könnten dann kein AdBlue mehr produzieren. Aber die arbeiten gerade wieder unter Vollast!
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/dessau/wittenberg/skw-stickstoffwerk-pies...
Private Haushalte haben immer Vorrang. Bevor die nicht mehr beliefert werden, würden viel Stahlwerke, Chemiefabriken oder eben andere nicht Systemrelevante Betriebe vom Netz gehen.Es gibt ja trotz allem auch noch Reserven bei den Gasspeichern, notfalls aus dem Ausland.
Beim Strom würde ähnlich verfahren.
Hier gibt es genaue Bedarfsanalysen und Notfallpläne. Ich teile auch nicht den Optimismus der politisch Verantwortlichen, sehe aber keine Versorgungsengpässe.
Kritischer würde es beim Öl. Da die ostdeutschen Raffinerien in Schwedt und Leuna mit russischen Öl arbeiten, kann man dies nicht einfach durch andere Ölsorten ersetzen, da die Zusammensetzung eine andere ist. Die ganzen Petrochemischen Anlagen in Ostdeutschland sind nur für das Russenöl ausgelegt.