Teflon der Zweite: Olaf Scholz und die hohe Kunst des Aussitzens
Ich habe wirklich nicht gewusst, was mich und uns alle unter einem Kanzler Scholz erwarten würde.
Aber ich muss sagen, in der aktuellen außenpolitischen Krise schlägt er sich wesentlich besser, als ich es erwartet hatte.
Er sieht diese große Welle angloamerikanischer Kriegspropaganda über uns hinweg rollen, und macht - nichts.
Gut, notgedrungen hat er erst einen Haufen alte Stahlhelme und dann zähneknirschend auch ein paar Waffen locker gemacht, aber nichts, was irgend eine ernste Bedeutung für den Konflikt hätte. Seine Willfährigkeit gegenüber Washington bewegt sich an der Grenze des absolut Mindestnotwendigen. Er vermeidet jede Festlegung, hält sich so weit wie möglich zurück mit Verurteilungen Russlands bzw. Putins, sitzt auf seinen Händen und wartet ab.
Aber er hat die Gunst der Stunde genutzt, die Bundeswehr wieder in einen verteidigungsbereiten Zustand zu versetzen, nachdem Frau von der Leyen mit Hilfe von McKinsey die größte Abrüstungskampagne in der Geschichte der Bundeswehr durchgezogen hatte. Wenn wir auf lange Sicht so etwas wie eine Souveränität und eigene Staatlichkeit aufbauen wollen, wird das von entscheidender Bedeutung sein.
Wenn er diese Taktik lange genug durchhalten kann, um die deutsche Industrie vor dem Energiehungertod zu bewahren, dann kann ich ihm dafür nur Respekt zollen.
Und wer weiß, 2024 geht Nord Stream 2 vielleicht doch noch in Betrieb.
Gruß,
Naclador
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