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Die Solarkonstante ist etwa 1,3 kW/m². Die Atmosphäre und die Tatsache, daß man am 50. Breitengrad keinen senkrechten Einfall der Sonne hat, reduzieren diesen Wert auf etwa 600-700 W/m².
https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenstrahlung#D%C3%A4mpfung_durch_die_Atmosph%C3%A4re
Ein Pferd braucht Hafer.
In Deutschland erbringt Hafer einen Erntertrag von etwa 4.500 Kg/ha (mit Weizen lässt sich ein Erntertrag von etwa 6.000 - 8.000 kg/ha erzielen)
Das lässt sich umrechnen in Kwh.
Ein kg Getreide ergibt etwa 4,2-4,8 Kwh/kg.
https://agrarplus.at/heizwerte-aequivalente.html
Das sind bei 4.500kg Ernte etwa 20.000 KWh. Energie/ha.
Selbst eine mittelprächtige Freiflächenanlage liefert im Jahr etwa 4-500.000 KWh/ha, also etwa den 20fachen Ertrag des Pferdetreibstoffs.
Außerdem möchte ich mal dahinterkommen, welcher Vollpfosten auf die Idee gekommen ist, Photovoltaikanlagen auf die Dächer oder als Freiflächenanlage flach hinzustellen.
Der Vorteil ist, dass, wenn die Sonne flach steht wie morgens oder abends oder im Frühjahr oder Herbst der Ertrag höher ist, im Sommer oder Mittags aber niedriger. Übers Jahr gerechtnet soll die Fassadensolarlage aber mehr Strom liefern als eine Dachanlage, aber mit einem anderen Wirkprofil. Der Strom fällt vor allem dann an, wenn er gebraucht wird.
Gruß Mephistopheles