Die physikalische Antwort ist ganz einfach: (mT)

DT, Sonntag, 13.03.2022, 15:17 (vor 1427 Tagen) @ Mephistopheles2419 Views
bearbeitet von DT, Sonntag, 13.03.2022, 15:23

Die Solarkonstante ist etwa 1,3 kW/m². Die Atmosphäre und die Tatsache, daß man am 50. Breitengrad keinen senkrechten Einfall der Sonne hat, reduzieren diesen Wert auf etwa 600-700 W/m².

https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenstrahlung#D%C3%A4mpfung_durch_die_Atmosph%C3%A4re

Die Tatsache, daß Silizium-Solarzellen nur das Sichtbare absorbieren und nicht das Infrarote, das auch noch einen erklecklichen Teil ausmacht, und die Tatsache, daß bei uns öfters Wolken oder Dunst sind sowie die Tatsache, daß man nicht den ganzen Tag Mittag hat, reduzieren das ganze unter 500 W/m². Elektrisch zu gewinnen sind vielleicht 100-300 W/m², denn die Solarzellen haben eher eine Effizienz von gut 20%.

https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/leistung

Nimmt man jetzt ein Pferdegespann mit 2 PS und einen Pflug mit Bauer, so nimmt dieses Gespann ca 4 m² ein. Solar bekommt man dort also 2 kW = 2.6 PS, was in etwa dieser Leistung entspricht.
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Aber umgewandelt ist da noch nix, das ist nur die Einstrahlung der Sonne im Sommer. Und eine ganze Menge Arbeit muß im März (säen des Sommergetreides, "im Märzen der Bauer") sowie im Herbst (Ernte der Zuckerrüben, säen des Wintergetreides) vorgenommen werden, wovon so ein Dxn wie das Ballon-Lenchen jedoch keine Ahnung hat.

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Das ist die klimafreundliche Vision der Drecksgrünen, und darauf arbeiten Blackout-Lenchen, US-Robert und Hanf-Ami-Cem hin. Das ist auch die Vision der US Strategen für Deutschland.

Nehmen wir schon einen kleinen Traktor, wie zB das Fendt Dieselroß von 1950, so haben wir auf derselben Fläche 15 PS = 11 kW.

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Mit so einem Traktor hat mein Opa in den 50er Jahren unseren Wohlstand erhalten, und wir haben den Traktor immer noch in der Scheune. Damit konnte man schon ohne die manuelle Kraft pflügen, mähen, etc.

Der Dieselmotor sorgt jetzt schon dafür, daß auf 4 m² 11 kW Leistung vorhanden sind.
Dafür wären schon Solarzellen von ca 55 m² nötig, denn der Durchschnittsertrag ist nur 200 W/m².

Das ist für den kleinen Fendt.

Nehmen wir einmal einen Traktor, wie er heute zum Einsatz kommt, zB die 8er Serie von John Deere:

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Dort sprechen wir von 300-400 PS, also 200-300 kW. Dafür bräuchte man ca 1000 m² Solarfläche, also 30x30 m². Der John Deere Traktor kann natürlich kein 30x30 m² Dach mit Solarzellen mit sich rumfahren.

Jetzt ist alles eine Frage der Speicherung. Nehmen wir mal an, der John Deere hätte die Batteriespeicherkapazität eines Tesla X, der hat 130 kWh in der größten ("Plaid") Variante.

Mit den 130 kWh könnte der John Deere gerade mal 30 min bei Vollast arbeiten, dann wäre wieder ein Aufladen nötig.

Angenommen, der Bauer hat ein Feld neben dem John Deere mit Solarpanels, sagen wir mal 1 ha, dann wird er dort 750 kWp erzeugen können. Seine 130 kWh könnte er also bei Mittagssonne und Hochsommer in ca 10 min wieder aufladen.

Hätte er die doppelte Speicherkapazität vom Tesla X, also 260 kWh, könnte er etwa 1h lang arbeiten und müßte dann am 1 ha Solarpark ca 20 min lang aufladen.

So sieht die Realität aus. Und das ist jetzt für Hochsommer, keine Wolken, etc. gerechnet.

Das elende kleine Dxn sollte einmal eine Stunde lang Multiplizieren und Dividieren üben und ca 2 Stunden Physikunterricht nehmen und kW, kWp, Wh, kWh unterscheiden lernen (was selbst eine Olivia und ein mhIng hier anscheinend öfters nicht können) und dazu noch den Faktor cos theta mit einrechnen können.

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"Gemeinsam kriegen wir Deutschland schon klein. Und die Wähler wählen uns auch noch! Hahaha!"

DT


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