Die meisten Leute die ins paradiesische Ausland gehen,
wollen und erträumen sich zwar ein neues , schöneres Leben.
Aber das erste, was sie machen ist sich das selbe Leben wie in der alten Heimat aufzubauen.
Für Deutsche heißt das: Haus mit hohen Mauern in einer gated oder sicheren Community, Die einzigen Sozialkontakte haben sie in Kneipen, die garantiert Schnitzel und Weißbier anbieten und die weltgewandten sogar in solchen, die Pizzen verkaufen.
Dort bejammern sie gegenseitig, wie Scheiße Deutschland ist und beweihräuchern sich ob ihrer guten Entscheidung, wegzugehen.
Aber außer Pool putzen, deutsches TV konsumieren, die Geranien ausrichten und das Auto waschen machen sie nichts in der neuen Heimat. Und die Locals sind immer irgendwie faul, verschlagen, unzuverlässig, diebisch; das ist auch alles, was sie wissen über ihre Gastgeber.
Natürlich ist deren Leben so scheiße oder so gut wie in D, außer das Wetter und die soziale Absicherung durch den Staat haben sie ja nichts geändert.
Solche Leute treffe ich in einem solch hohen Anteil, dass ich mittlerweile einen großen Bogen um solche Treffpunkte mache und meine Kontakte auf Touristen (die gehen ja wieder) und Leute beschränke, bei denen man sieht, dass ihr Deutschsein nicht ihr Lebenszweck ist, wenn es schon Ausländer sein müssen. Aber normalerweise bin ich unter den Locals. Ich will ja was Neues kennen lernen.
Mein Leben ist work und travel, ich wohne in AirBNBs oder Vergleichbarem, habe nicht vor zu bleiben und mein weltlicher Besitz wiegt maximal 47 Kilo incl Sportgepäck. Das kann man gar nicht vergleichen.