gar nicht! Ich bin 57 und verschwende meine Zeit (undGeld) nicht noch einmal mit der eigenen Immobilisierung.

Dirk-MV, Samstag, 12.03.2022, 13:11 (vor 1427 Tagen) @ Naclador2298 Views
bearbeitet von Dirk-MV, Samstag, 12.03.2022, 13:34

Haus bauen hat doch nur einen Sinn, wenn man eine Familie etablieren will.
Und wäre ich noch in dem Alter und in der Stimmung, in dem man so etwas macht, dann mit Sicherheit nicht in Westeuropa oder Nordamerika. Das wäre sinnbildlich dassselbe, als würde man auf einem übervollen Plumpsklo ein Bidetsitz installieren.

Hausbau ist doch kein Hausbau mehr. Hausbau ist zu einer reinen Unterwerfungshandlung unter den Zeitgeist pervertiert. (Solar, Isolierung, Wärmerückgewinnung, Nachhaltigkeit, incl Abrissgarantie noch in meiner eigenen Lebensspanne) Hausbau ist zum reinem Konsum pervertiert.


Zur Erklärung:
Ich habe die Pandemie in einem schnuckeligen, sauber aufgeräumten Dörfchen in Ostdeutschland verbracht. Dort hat sich seit der Wende viel getan, alles ist neu und die Blümchen in den Vorgärten haben genug Wasser, die Benze haben ihr eigenes Dach und die Häuser entsprechen den neuesten Standards von 2000.
Ich war dort fast jeden Tag spazieren, in diesem Dorf und in den umliegenden..
Das Einzige , was ich in dieser Idylle nicht ein einziges Mal angetroffen habe, war Leben. Die Leute da, obwohl dort seit ihrer Kindheit dort lebend, haben sich selbst eingemauert und eingezäunt und genehmigen sich zwei die Woche einen maskierten Ausflug mit dem Benz zum Penny, manchmal aus Übermut sogar zum EDEKA..
Alle paar Wochen unterhält man sich übern Gartenzaun mit dem Nachbarn darüber , wie schlimm die Welt ist, aber wie gut sie es hier haben. (Keine Moslems, nur die durchziehenden Zigeuner und Polen klauen das , was vorm Zaun steht.)
Wenn gewachsene Gemeinschaften so agieren, wie läuft es wohl in einer Stadt?
Dieses Land ist schon tot; es stinkt nur noch nicht, weil es so gut einbalsamiert ist.

In so einem Gegend will man freiwillig nicht tot übern Zaun hängen. Obwohl es eine schöne Gegend ist. Auf meinen 100en Spaziergängen war das seltenste Objekt ein anderer Mensch: https://ecency.com/@dirkzett


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