In einer Fachzeitschrift zerlegt Weichenberger die dilettantischen Schwadronaden Kuschs
Danke sehr, für Deinen Hinweis, Nordlicht!
Hier zerlegt Weichenberger in einer Fachzeitschrift
die dilettantischen Schwadronaden Kuschs:
=>
http://www.erdstallforschung.at/kuschkritik/
- mit seinen Mutungen findet/behauptet K. unterirdisches ganz nach Gusto
- der Feuerstein eines gefundenen Steinschloßgewehres ist prähistorisch
- eine hohle Meldegranate aus dem Ersten Weltkriege ist
eine mittelalterliche Bombe mit Geheimdokument
- K. erfindet "kilometerlange Gänge" sowie Schächte bis in 430 Meter Tiefe,
tatsächlich liegen fast durchgängig nur 2-3 Meter, selten bis 4 Meter vor
- ... und was dergleichen denn mehr ist.
Bei Interesse einfach selbst (oben) nachlesen zu wollen.
Zitate daraus:
"Die Frage der Glaubwürdigkeit der von Kusch angestellten
radiästhetischen Untersuchungen stellt sich durch seine
publizierten Ergebnisse zwangsläufig.
In seinem Buch auf Seite 46 erfahren wir von unterirdischen Gängen
und Kammern unter dem Stift Vorau, insbesondere unter der Frauensäule.
Sie verlaufen dort in rund 12–70 m Tiefe …
Kusch kann aber keinen einzigen unterirdischen Gang
unter dem Stift Vorau vorzeigen."
Sowie:
"Auf Seite 75 bekommt man eine Grafik vorgelegt, die ein umfangreiches Gangsystem
unter dem Stift Vorau darstellt. Es ist nicht ersichtlich, worauf diese Angaben beruhen.
Kusch stützt seine Uralt-Theorie hauptsächlich auf den angeblich
„alten Plan aus der Kanonenkugel“, den Fund einer
„prähistorischen Silexklinge“ und den „megalithischen Ausmauerungen“
der Gänge. Zu diesen vorgetragenen „Belegen“ gibt es aber
deutlich abweichende wissenschaftliche Meinungen und Forschungsergebnisse:
Der alte Plan entpuppte sich als Skizze aus dem 20. Jahrhundert,
auch das als alte Kanonenkugel angesprochene Geschoß
stammt aus dieser Zeit und die „prähistorische Silexklinge“
ist ein neuzeitlicher Flintstein. Die zeitliche Zuordnung von Gangteilen
auf 3.500 bis 6.500 Jahre ist unhaltbar, ebenso die von Kusch
vorgetragene Uralt-Theorie zu den unterirdischen Gängen im Raum Vorau.
Soweit eine Beurteilung der unterirdischen Anlagen
auf Grund ihrer Charakteristik, dem Gepräge, der Bautechnik
und ihrer Funktion möglich ist, handelt es sich um mittelalterliche
und neuzeitliche Anlagen...Wenn spekulative und sogar falsche Angaben
als historische Realität ausgegeben werden, besteht dringender Korrekturbedarf."
Gruß,
BB