Wer findet die im All? Ist ja interessant. Einfacher ist es, sie im Labor herzustellen. Hier aus den Gübelin-Labors ein Bericht.

Olivia, Montag, 27.12.2021, 00:29 (vor 1494 Tagen) @ XERXES1148 Views

Die besten künstlichen Brillianten sollen allerdings seit etlicher Zeit die Russen herstellen. Offenbar auch in den Labors kaum zu unterscheiden. Es sei denn, dass man es macht wie Gübelin und einen Mini-Teil herausschneidet, um das Alter bestimmen zu können. Keine Ahnung, ob das bei Diamanten/Brillanten auch geht.

Bei einem 5 ct Rubin haben die das gemacht. Wollten feststellen, ob der aus Burma oder Madagaska kommt. Kam aus Burma... dann sank der Preis wohl um 1 Mio Franken.

Das ist ganz verrückt alles.

Aber schön, mal etwas hinter die Kulissen zu schauen und die Gerätschaften zu sehen, mit denen die arbeiten.

https://www.youtube.com/watch?v=x_p3UizcaKc

Offenbar können die burmesischen Rubine höchstens ein Alter von 50 Mio Jahren haben, während die Rubine aus Madagaska ein Alter von 500 - 600 Mio Jahre haben. Wie weit sich so etwas in der "Ausstrahlung" eines Steines ausdrücken kann, weiß ich nicht. Aber von den blutroten Burma-Steinen werden sogar ganz kleine "Splitter" sehr teuer verkauft. Das Meiste, das auf dem Markt ist, sind jedoch "Ausschußsteine" .... um nicht zu sagen... gekochter, gefärbter und verglaster "Modeschmuck". Eigentlich schade. Würde man sie natürlich belassen, trotz der Fehler, dann hätten sie noch eine Ausstrahlung.

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