Olivia kann ja eine Amateurfunkprüfung machen....
....da sind auf den UKW/UHF Bändern und auf Kurzwelle jede Menge Leute (OM's) zu hören, vor allem auch im Katastrophenfall! Hat sich immer schon bewährt wenn die übliche Kommunikation zusammengebrochen ist.
Funkamateuere sind sehr erfinderisch, finden immer einen Weg!
In D sind viele Repeater mit Akkus versehen, sodass da lange was geht. Und auf Kurzwelle hast du weltweiten Kontakt, notfalls mit CW!
Schau mal bei einem Amateurfunkverein vorbei, gibt es sicher in jeder grösseren Stadt, eventuell beim DARC nachfragen.
Die Prüfung ist heute nicht schwerer als damals als ich noch Unterricht in Technik gegeben habe. 7-8 Lehrgänge, Teilnehmer vom Doktor bis zum Hilfsarbeiter.
Ist übrigens ein sehr schönes Hobby! Lernst viele Leute kennen. Bei einem Field Day oft auch direkt.
Und vor allem: Vergiss CB Funk! Ich war hier der grösste Funkfachhändler für Betriebsfunk, Feuerwehr (BOS) usw. Ich habe immer abgelehnt CB Funk zu verkaufen. Für mich sind das die 'kastrierten' Funker!
Im wirklichen Katastrophenfall, wenn alle öffentlichen Anlagen ausgefallen sind (übrigens auch das 'normale' Telefon wenn der Strom weg ist) gibt es nur den AFUNK! Und den von Bundeswehr, Polizei bedingt und fraglich bei langem Ausfall.
Beim Telefon in 'alter Zeit' gab es physisch Leitungen (2 Drähte) zu jedem Anschluss, die liefen in der Vermittlungsstelle zusammen und dort gab es einen Akkusatz mit 60V der lange das Telefon am Leben hielt.
Heute hast du am Strassenrand die Kästen für das 'Digitale', D-SLAM. Hängt am örtlichen Stromnetz. Strom weg = Telefon weg.
Otto
DB 3 RN
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Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi