Der Pessimist ...
... ist wieder da.
"Die Arroganz der sog. Aufklärer und die Selbstbeweihräucherung und Selbstbespiegelung führt eventuell genau dazu, dass sich nichts ändert", sagte der arrogante Pessimist und wartete darauf, dass sich durch andere etwas ändert.
Aufklärung, das heißt das Aufzeigen von erhellenden Ideen, führt, kann dazu führen - natürlich nicht bei der Masse, aber bei einer wachsenden Minderheit, von der schon immer nur Veränderungen ausgegangen sind - dass sich ihr Verhalten ändert, tiefere Wesensschichten und Widerstand wachsen und ihre Persönlichkeit anderen ein Vorbild, eine Stärkung für ihre eigene Persönlichkeit werden kann.
Kürzlich schrieb hier ein Oblomow, der einem solchen "Exemplar Mensch" begegnet war: "Ich war mir auch meines Kleinmuts bewusst. Kurz, die Begegnung mit diesem Mann, die stärkt mich. Wegen mir kitschig. Na und? Mich stärken Begegnungen mit Menschen, die größer und mutiger sind als ich."
Woher beziehen sie ihren Mut? Aus dumpfem Nichtwissen oder aus Ideen, die sie zum Bestandteil ihrer Persönlichkeit verinnerlicht haben?