"Änderungen sind nur über unermüdliche Aufklärung möglich, die durch immer deutlicher spürbare Fakten ja auch unterstützt werden."

Oblomow, Montag, 27.09.2021, 10:55 (vor 1574 Tagen) @ Falkenauge2822 Views
bearbeitet von Oblomow, Montag, 27.09.2021, 11:13

Das Wort "nur" in Deinem Satz sagt, dass etwas falsch ist. Ist das Aufklärung, was Du schreibst oder Verklärung und eine solche, die wider gegen jede Erfahrung zirkuliert?

Änderungen finden vermutlich dann statt, wenn es nicht mehr anders geht, weil man leidet oder wenn irgendwer, der Macht hat, entscheidet, dass eine Änderung auf Teufel komm raus stattfindet und diese Änderung auch durchsetzen kann, koste es, was es wolle. Verdammt, es liegt nicht am Wissen!

Die Arroganz der sog. Aufklärer und die Selbstbeweihräucherung und Selbstbespiegelung führt eventuell genau dazu, dass sich nichts ändert oder das, was die Aufklärer nicht auf Ihrem Schirm haben. Die Aufklärer leiden am Wissen, daran leiden aber die Wenigsten. Warum klären sich die Aufklärer nicht selbst mal auf? Warum führt ihr Leiden nicht zur einer Veränderung? Heraklit war das klar.

O.

Und noch etwas Nietzsche?
https://www.deutschestextarchiv.de/book/view/nietzsche_zarathustra01_1883?p=20


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