Das hat Kühnert völlig richtig erkannt und ich befürworte das auch und es gibt auch eine einfache Lösung dafür (wenn sie nicht durch irgendwelche "Mieterschutzgesetze" verhindert wird)

Mephistopheles, Donnerstag, 02.09.2021, 10:16 (vor 1598 Tagen) @ nereus2587 Views
bearbeitet von Mephistopheles, Donnerstag, 02.09.2021, 10:21

Er gehört zu den wenigen Bloggern die mit einfachen Mitteln den ganzen unseriösen Budenzauber des Polit-Betriebes hinwegfegen.

Das Geschwätz des Kevin Kühnert von der SPD zu Wohnraum.
Das SPD-Nachwuchstalent [[zwinker]] erklärte 2019 zum Thema Folgendes:

“Ich finde nicht, dass es ein legitimes Geschäftsmodell ist, mit dem Wohnraum anderer Menschen seinen Lebensunterhalt zu bestreiten” .. “Konsequent zu Ende gedacht, sollte jeder maximal den Wohnraum besitzen, in dem er selbst wohnt”.
Noch besser wären nach Auffassung des Juso-Vorsitzenden genossenschaftliche Lösungen.
Im Optimalfall gebe es seiner Meinung nach gar keine privaten Vermietungen mehr.

Quelle: https://www.danisch.de/blog/2021/09/01/das-geschwaetz-des-kevin-kuehnert-spd-vize/

Das hier Besitz und Eigentum verwechselt werden, lassen wir an dieser Stelle einmal außen vor, denn jeder Mieter besitzt ohnehin seine Wohnung.
Spannender sind viel mehr die Argumente von Herr Danisch zum Thema.

Wenn jeder nur seine eigene Wohnung besitzt und niemand mit dem Wohnraum anderer Menschen seinen Lebensunterhalt bestreitet, warum sollte dann noch irgendwer jemand anderen die Wohnung bauen und betreiben?

Dann sind wir im Prinzip wieder in der Vorsteinzeit oder im afrikanischen Busch, wo jeder seine eigene Lehmhütte zusammenkleistert.

Kühnert hat das Prinzip der Arbeitsteilung nicht verstanden.

Man kann nur Friseur oder Krankenschwester werden, wenn in der Zeit jemand anderes für ihn die Arbeit, ein Haus zu bauen, eine Wohnung zu bauen, übernimmt und sich so die Arbeit nicht nur teilt, sondern durch das Konzept der Berufe effizienter macht.
Beruf = Lebensunterhalt bestreiten.
Wenn niemand mehr seinen Lebensunterhalt mit der Wohnung anderer Leute bestreiten darf,

Viel zu kompliziert gedacht. Es gibt eine Lösung und jeder Vermieter, sofern er nur eine Gesetzeslücke findet, beschreitet sie mit Vergnügen:

Man wandelt einfach die Mietwohnung in eine Eigentumswohnung um und verkauft sie an den Mieter. Der glückliche EX-Mieter braucht dann ab sofort keine Miete mehr zu bezahlen, sondern lediglich das 2-3fache der bisherigen Miete an die Bank. leider ist es wegen irgendwelcher Mieterschutzgesetze gar nicht so einfach, die Mietwohnung in eine Eigentumswohnung umzuwandeln. Die Vermieter jedenfalls würden diesen Weg liebend gern bestreiten, wenn sie nur dürften. Für sie hätte das nämlich nur Vorteile.
- sie brauchten sich ab sofort nicht mehr mit renitenten Mietern ärgern, weil diese zahlen jetzt ja an die Bank.
- wenn der Eigentümer die Kreditraten nicht mehr bedient, dann hätte ihn die Bank schneller aus der Wohnung als der Vermieter.
- sie brauchen sich nicht mehr um Instandhaltung zu kümmern
- kein Ärger und keine Kosten mit der Hausverwaltung mehr
- wenn sie das Haus länger als 10 Jahre in ihrem Bestand haben, dann dürfen sie den Gewinn sogar steuerfrei einstreichen
- die bisherigen Mieter und nunmehrigen Eigentümer haben auch Vorteile. Sie zahlen zwar das 2-3fache dessen an die Bank, was die Miete ausmachte, dafür gehört ihnen die Bude nach 30Jahren. Bereits nach 15Jahren dürfte die Kreditrate niedriger
- das ganze EEG kann ihnen künftig am A. vorbeigehen

Für die Hausbesitzer wäre das so oder so die profitabelste Lösung. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass nicht wenige darauf warten.

Gruß Mephistopheles


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